Corona-Impfung

Erstellt 08.06, 11:01 Uhr, von kilian. Kategorie: Off-Topic. 36 Antworten.

25.08, 22:05 Uhr
Zitat Islington1:Hallo ,
sind Corona - Impfstoff eigentlich vegan ?

Sehr wahrscheinlich nicht. Das kann sich aber ändern: https://www.mdr.de/wissen/uni-magdeburg-mrna-impfstoff-pflanzlich-statt-tierisch-100.html

Unabhängig vom Hintergrund deiner Frage sei aber auch noch der folgende Artikel empfohlen: https://www.vegpool.de/magazin/veganer-impfen.html
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26.08, 12:28 Uhr
ich hatte mich mal vor der Impfung informiert, und da fand ich die Info, dass die MRNA-Impfstoffe nicht auf tierischem basieren, die anderen jedoch schon - so wie die Grippe-Impfung auf Eiern gezüchtet werden ( :-( ). Habe u.a. deshalb in gutem Glauben Biontec genommen. Das mit dem tierischen Cholesterol (Sunjos Link) war da wohl leider noch nicht bekannt. :evil: Schlimm, das alles....


Zm Thema Tierversuche für Corona-Impfungen haben die ÄgT das hier veröffentlicht
https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/sonstige/3303-fragen-und-antworten-zu-corona-tierversuchen-und-impfstoffen
1x bearbeitet

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28.08, 22:10 Uhr
Genau so wenig , wie ich eine Jeans kaufe ,
die so einen Lederflicken mit Markenemblem im hinteren Gürtelbereich hat , so wenig werde ich mich impfen lassen .
Nämlich gar nicht .
Die Anekdoten vom Impfen sind mir völlig unverständlich .
Vegan sein heisst : in der Opposition sein .
Vielleicht gibt es lebensbedrohliche Situationen , aber diese sogenannte Pandemie ist es für mich nicht .
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28.08, 23:24 Uhr
Ich kann dir sagen, dass es diese Pandemie gibt und Covid keine harmlose Krankheit ist. Ich arbeite im Krankenhaus. Wir hatten viele Patienten damit, die zum Teil auch gestorben sind. Das waren zwar alles Ältere, aber deswegen ist es für Jüngere nicht ungefährlich. KollegInnen haben sich auch angesteckt und die Infektion noch Monate später bemerkt. Sie sind einfach nicht mehr so belastbar. Dabei hatten die nicht mal einen schweren Verlauf und mussten ins KH. Eine Patientin die beatmet wurde, konnte viele Wochen nicht mehr laufen.
Natürlich sind Tierversuche und tierische Inhaltsstoffe einfach scheiße. Aber vegan zu leben bedeutet Tierleid zu vermeiden, wo es geht. Bei Impfungen gibt es leider derzeit keine Alternative. Deswegen lieber eine gefährliche Krankheit zu riskieren, halte ich nicht für die bessere Lösung.
Mittlerweile sind 85% der Mitarbeiter bei uns geimpft. Es geht allen gut. Ich kann nur jedem raten, sich bei Unsicherheiten zur Impfung beraten zu lassen. Da kann man alle Fragen stellen.
Das Ganze klein zu reden, finde ich gegenüber allen die davon irgendwie betroffen sind, aber echt unpassend.
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29.08, 07:18 Uhr
Es wäre viel wünschenswerter, wenn wir eben die Mediziner und Forscher unterstützen, die sich mit veganer -und tierversuchsfreier - Forschung in der Medizin beschäftigen und das die eben auch mehr von der Bundesregierung unterstützt werden. Dann geht es auch bei der tierversuchsfreien Forschung besser voran. Aber wenn wir eben krank werden oder sterben nur weil wir diese Impfung ablehnen , die leider noch mit Tierversuchen zusammenhängen, dann nützt es den Falschen. Sicher gibt es Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen sich nicht impfen lassen können, die meine ich jetzt nicht.
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29.08, 10:35 Uhr
Zitat Islington1:
Vegan sein heisst : in der Opposition sein .

Huch? Was ist denn das für eine komische Einstellung? Man darf auch als vegan lebende Person vernünftige Entscheidungen treffen und sich von Wissenschaftsverweigernden, Faktenignorierenden, Leerdenkenden, Klimawandelleugnenden und Schlimmeren (konkret: gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit) fernhalten. Nein, die derzeitige Opposition beim Thema Impfen ist für mich überhaupt keine Option. Und zum Glück für viele andere Veganer auch nicht.
Nachtrag: wenn man sich die Impf-"Opposition" mal anschaut, dürfte die Mehrheit dort sowieso eher zur empathiearmen "Fleisch ist mein Gemüse"-Fraktion gehören.
1x bearbeitet

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29.08, 22:02 Uhr
Bin noch irgendwann dran ;-)
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28.10, 10:24 Uhr
Ich habe mich Ende Juli impfen lassen. Gewissermaßen als Auffrischung. Denn Mitte September bis Anfang Oktober 2020 war ich an Covid-19 erkrankt. Ich hatte Glück. Es war nur ein "milder" Verlauf. So musste ich nicht ins Krankenhaus und nicht beatmet werden. Aber ganz ehrlich? Ich habe mich noch nie so elendig gefühlt. Die kleinsten Anstrengungen führten dazu das ich mich hinlegen musste. Der Husten war grässlich und Mund und Rachen ständig trocken. Ich konnte nichts mehr riechen und schmecken. Zum Ende veränderten sich sogar meine Augen, dass ich anstatt Kurzsichtig, plötzlich weitsichtig wurde. Und die Impfung? Vielleicht sogar etwas enttäuschend. Warum? Ich muss gestehen ich war nervös. Und im Grunde für nichts. Nebenwirkungen? Nicht mal die Einstichstelle hat weh getan. Vielleicht liegt es daran das mein Körper das Virus schon kannte.
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28.10, 11:23 Uhr
Vegan sein heißt doch nicht, dass ich mein eigenes Leben dafür zu opfern hätte, oder?


Setze mich seit Jahren für tierversuchsfreie Forschung ein. Wenn ich jedoch von einer Krankheit bedroht werde, nehme ich auch Medikamente, die aufgrund von Entscheidungen anderer, die ich gar nicht beeinflussen konnte, im TV getestet wurden. Das belastet mich sehr, kann jedoch nicht dazu führen, dass ich mein Leben und meine Gesundheit aufs Spiel setze, was auch das Ende meines Engagements für die Beendigung von TV bedeuten würde - also völlig sinnlos wäre.


Ein Kenner der Materie berichtete, dass TV innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahre überflüssig werden, da sie viel zu ungenau, zu teuer, unethisch und teilweise nicht aussagekräftig seien und durch Forschung an Zellkulturen und Computersimulationen erstetzt werden. Bin da sehr zuversichtlich, weil auf allen Ebenen bezogen auf Tierleidvermeidung ein gesellschaftlicher Wandel wahrnehmbar ist.
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25.11, 07:24 Uhr
Ich möchte euch mal einen Einblick geben in einen Brandbrief aus meiner Hausarztpraxis an den Gesundheitsminister:
https://news-trier.de/corona-nachrichten/arzt-aus-waldrach-schreibt-beeindruckenden-brand-brief-an-gesundheitsminister-jens-spahn,56176.html
Es ist schon bedrückend wie es scheinbar bei Ärzten und anderen im Gesundheitswesen arbeitenden Menschen zugeht. Alle Achtung an sie.
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