"Menschheit könnte ausssterben" - KEIN Grund zur Freude

Erstellt 03.06.2021, 13:35 Uhr, von kilian. Kategorie: Allgemein und Off-Topic. 12 Antworten.

09.06.2021, 13:58 Uhr
Doch leider (oder glücklicherweise) behalten meistens die Pessimisten Recht. :-)
Die Menschheit wird natürlich aussterben, die Frage ist nur, welche Generation das Licht ausmacht. Wie es momentan aussieht, könnte das sogar unsere sein. Dennoch halte ich es (zumindest für mich) für wichtig, selbst so wenig Schaden wie möglich anzurichten. Das ist mit Sicherheit noch zu verbessern.

Aber kurzum: wir sind ein gescheitertes Experiment der Evolution. Wir sind auf der einen Seite zu intelligent und zu aggressiv und werden deshalb uns selbst und die Umwelt vernichten; auf der anderen Seite sind wir zu dumm, um dagegen etwas Entscheidendes tun zu können. Der Egoismus einer einzigen Person kann uns die Daseinsberichtung nehmen (z. B. Trump).

Die Erde wird weiterleben - bis die nächste Alphaspezies sie erneut strapaziert.

Also doch optimistisch :D


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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
09.06.2021, 15:42 Uhr
Eine Variante, welche ich noch „einwerfen“ möchte, ist die, dass wir anstatt auszusterben uns einfach durch unser Verhalten stark dezimieren.
Vielleicht lernt ja dann die „neue“ Menschheit sogar aus den Fehlern der Vergangenheit.
Ich habe aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wir im Bezug auf unsere Umwelt auf dem richtigen Weg sind. Auch wenn es mir persönlich natürlich bei weitem nicht schnell genug oder extrem genug ist, so geht es doch zumindest in die richtige Richtung. Ich versuche mich an kleinen Dingen zu freuen, wie zum Beispiel, dass in der hier in der ganzen Bevölkerung sehr beliebten Kochzeitschrift mittlerweile die vegetarischen Gerichte zu gleichem Anteil vertreten sind, wie die mit Fleisch und ich darin sogar immer häufiger vegane Gerichte darin entdecke. Vor 20 Jahren wäre das undenkbar gewesen, bei diesem Heft.
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10.06.2021, 14:18 Uhr
Wie gesagt, es its keineswegs nötig, die Zahl der Menschen zu begrenzen oder gar zu reduzieren. Es geht vielmehr darum, die Auswirkungen unseres Lebensstils auf unsere Umwelt zu begrenzen. Das kann sicher funktionieren, ohne, dass Menschen in übelster Armut und ohne jede Lebensfreude leben müssten.

Die Schwierigkeit ist jedoch der Umbau, denn tatsächlich wird bisher durch die gnadenlose Ausbeutung von allem, was wir aus der Erde rausholen können, in die Welt hinauspusten oder in sie hinein "entsorgen" dürfen ohne an die Folgen denken zu müssen, viel zu viel Geld verdient. Mit diesem Geld werden dann die Veränderungsgegner mit Mitteln versorgt, sowohl politisch als auch wirtschaftlich gegen jede Veränderung zum Besseren zu agieren.

Cradle to Cradle und Postwachstumsökonomie sind Wege, die ohne künstliche Begrenzung von Geburten auskommen und dennoch für immer mehr Menschen würdige Lebensgundlagen erhalten helfen.

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