...ALDI REWE EDEKA und Co. werben nicht für Verzicht auf Tierisches

Erstellt 05.07.2020, 17:18 Uhr, von Vegbudsd. Kategorie: News & Aktuelles. 18 Antworten.

...ALDI REWE EDEKA und Co. werben nicht für Verzicht auf Tierisches
05.07.2020, 17:18 Uhr
Überall tauchen an den entsprechenden Filialen entsprechende Hinweise auf, die dankenswerterweise vermuten lassen, dass die Märkte dazugelernt hätten und ihre Kunden zum Verzicht auf Tierleidprodukte auffordern.

Das scheint leider nicht der Realität zu entsprechen, noch nicht. Offensichtlich ist es aber nicht außer Denkreichweite, was oft der erste Schritt zur Realitätwerdung ist.


https://www.mimikama.at/allgemein/aldi-corona-info/
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
05.07.2020, 19:41 Uhr
Hallo Vegbudsd
vielleicht kommen diese Aushänge von den gleichen Leuten, die auch die Fake- Werbung mit der Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner für vegane Ernährung gemacht haben. :green:

Aber die Firmen trauen sich wahrscheinlich nicht, da mit einzusteigen, also z.B. zu sagen: " Das ist zwar nicht von uns, aber wir unterstützen das ", da die Fleischlobby noch zu groß ist.

Lieben Gruß
METTA

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06.07.2020, 02:00 Uhr
... es reicht ja, wenn sie es aus Versehen nicht sofort abhängen... :green:
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06.07.2020, 07:29 Uhr
Zitat METTA:
Aber die Firmen trauen sich wahrscheinlich nicht, da mit einzusteigen, also z.B. zu sagen: " Das ist zwar nicht von uns, aber wir unterstützen das ", da die Fleischlobby noch zu groß ist.

Lieben Gruß
METTA


Das hat dieses Mal nichts mit der Fleischlobby zu tun. Ich erkläre euch mal ein paar Zusammenhänge. Die Handelunternehmen und die Industrie sprechen (meist jährlich in seltenen Fällen auch 2-jährig) Verträge ab, in denen genau festgelegt wird, wieviel Ware die Handelunternehmen abnehmen (oft sogar genau auf das einzelne Produkt). Sollten sie diese Umsätze nicht erreichen, müssen sie im besten Fall auf ihre Boni verzichten (und die sind normalerweise nicht unerheblich) und im schlechtesten Fall sogar Strafen zahlen. Erschwert wird dieses noch dadurch, dass die meisten Handelsunternehmen das ganze nicht mehr national vereinbaren sondern europaweit. Die Handelspartner werden also einen "Teufel tun", ihren Umsatz zu gefährden. Ihr könnt euch ja sicher denken, dass diese Verträge je nach Produktgruppe unterschiedlich schwer wiegen. Da die Produktgruppe "Fleisch" viel größer ist, als die Produktgruppe "pflanzliche Lebensmittel" wiegt diese natürlich auch schwerer. Noch dazu wird bei Fleisch oft nur mit 1 - 2 Lieferanten verhandelt, wie zum Beispiel Tönnies, dagegen bei den pflanzlichen Lebensmittel oft mit mehreren.


Zitat Vegbudsd:... es reicht ja, wenn sie es aus Versehen nicht sofort abhängen... :green:


Oh je, wenn da der Bezirksleiter rein läuft und die Mitarbeiter das Plakat nicht bemerkt hätten, wäre aber Land unter.
2x bearbeitet

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06.07.2020, 07:43 Uhr
Hallo Dana
danke für die Aufklärung, Du hast da mehr Ahnung als ich. Also müssen mehr pflanzliche Artikel gekauft werden. Was aber ist, wenn jetzt durch den Tönnies Skandal ( oder eben auch andere Schlachthöfe und Fleischverarbeiter ) weniger Fleisch zu den Märkten kommen würde , könnten die Handelsunternehmen dann kurzfristig mehr pflanzliche Produkte einkaufen, oder sind sie dann an diese Verträge gebunden, die 1-2 mal jährlich abgeschlossen werden.


Lieben Gruß
METTA
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06.07.2020, 10:48 Uhr
Da kommt ein anderes Problem: Die Unternehmen planen die Volumina. Da jetzt kurzfristig Mengen hochzufahren ist sehr schwierig (Rohstoffe, Auslastung der Fabriken). Du hast die Problematik ja am Toilettenpapier gesehen. Es war gar nicht möglich, kurzfristig die benötigten Mengen zu bekommen. Wir müssen immer Anfang des Jahres eine Planung machen, die dann eingehalten werden muss. Es kann dann sogar so sein, dass Aufträge abgesagt werden, wenn wir mehr als geplant verkaufen wollen.
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06.07.2020, 12:24 Uhr
Lidl z.B. bekommt es ja nicht mal hin, in allen Filialen eine normale Bestückung mit beworbenen, veganen Artikeln wie Bratwürstchen oder Grillsachen. Geschweige eine normale, sich nicht auf drei Produkte (Nuggets in der Gefriere, Burgerpatties und Hack - die Minischnitzel hab ich ein einziges Mal gesehen, ebenso die Cebapcici, die Bratwurst entgegen den Angaben nur im Angebot, sonst nicht ) und die Sowiesovegansachen beschränkende Sortimentsgestaltung für Veganer.

Die Verärgerung über Lidl macht sich auch auf deren FB Seite für vegane Produkte Luft.

https://www.lidl.de/de/lidls-vegane-werkstatt/s7380137

> FB Gruppe

An sich eine wehr gute Idee. Lidl zeigt aber, wie man sowas kaputt macht.
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06.07.2020, 12:37 Uhr
Ich bin zwar nicht ganz so firm im Warenwirtschaftssystem bei Lidl, aber normalerweise klappen bei Lidl die Zuteilungen exzellent . Allerdings kann es natürlich sein, das bei Produkten, die nicht so laufen, die Filialleitung die Zuteilungen runter- oder sogar aussetzen können. Ist aber nur ein Vermutung.



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06.07.2020, 12:40 Uhr
Das meiste ist sofort ausverkauft - ich glaube eher an Hinterländer Antiveganideologen.
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06.07.2020, 12:45 Uhr
Ich würde mich da über das Kontaktformular direkt an Lidl wenden. Mit Ortangabe, Datum und Uhrzeit und welches Produkt Du kaufen wolltest und nicht vorrätig war. Lidl ist eigentlich sehr an Kundenzufriedenheit interessiert.
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