Metzger gegen Tiermord sind jetzt ein Verein!

Erstellt 24.03.2020, 13:52 Uhr, von Salma. Kategorie: News & Aktuelles. 18 Antworten.

26.03.2020, 11:08 Uhr
Hallo Lena, danke! Sind es also eher philosophische Betrachtungen? Was sind sonst so Themen? Schade, dass die Veranstaltungen nicht Pflichtseminare sind ;-)

Bezüglich Streit: Ich finde Streit per se nicht schlecht, das Problem ist, dass Menschen wenig gelernt haben, respektvoll zu streiten. Das wär etwas, das Kinder bereits in der Schule lernen müssten. Leider werden Streits oft persönlich genommen. Wenn man aber mal schaut, wie es im Britischen Unterhaus abgeht, dann stellt man fest, dass auch das eine Methode des Meinungsaustauschs ist, die durchaus geführt werden kann. Schlagwort: "Streitkultur".


Aber ich kenne das, was Du bei dem Thema ja befürchtest. Und das war auch mein Eingangsthread hier bei Euch: Omnis durch knackige Antworten beim Bullshitbingo abholen, und sie zum Denken und Fühlen zu bringen, ohne sie vor den Kopf zu schlagen.


Aber ich finde, es gibt Situationen, da muss auch mal durch eine "Schrecksekunde" jemand aufgeweckt werden dürfen. Und wie gesagt, bei mir reagieren die Menschen erst, wenn ich meine Emotionen wie Mitgefühl oder Entsetzen oder auch Unverständnis zeige.


Und zum "langsamen Umstellen" des Bewußtseins von Omnis: Je langsamer, umso mehr Tiere finden den Tod. Das gefällt mir daran ganz und gar nicht.


Wie gehts denn eigentlich bei Dir im Studium grade?
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Hey,

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Viele Grüße!
26.03.2020, 11:53 Uhr
Friedvoll und respektvoll streiten würde ich einfach diskutieren nennen. Ich find es aber nicht mehr friedlich, wenn geschrien wird oder sich gegenseitig angegangen wird. Ich finde das unter Politikern manchmal sehr lächerlich und kann solche Menschen dann auch gar nicht mehr ernst nehmen.

Eine Schrecksekunde finde ich nicht unbedingt schlecht, aber es muss halt eine Sekunde sein, in der man den Empfänger auch erreicht ohne dass er dicht macht und mit Dingen wie "Du Tiermörder" erreicht man ganz sicher nicht viele.
Langsam ein Bewusstsein dafür zu bekommen ist immer noch sehr viel besser als gar nicht. Und eben bei den meisten Menschen siegt dann Trotz und Sturheit, wenn sie sich persönlich angegriffen fühlen oder auch nur das Thema mit unangenehmen Gefühlen verbinden, und zwar nicht wegen ihrem Gewissen, sondern wegen der anderen Menschen, und dann bleibt es bei gar nicht, statt langsam.
Mir wär es auch lieber, wenn wir alle Menschen mit einem Fingerschnips vegan machen könnten, oder wenn jeder Mensch, dem man mit der Realität einen Schrecken einjagt, direkt vegan werden würde, aber so ist es leider nicht und die breite Masse schreckt man mit zu viel Emotion eher noch mehr ab. Die Emotion muss von dem Mensch selbst kommen, wenn er die Wahrheit sieht, die ihm aber sachlich und vorwurfsfrei vorgetragen werden sollte.

Mein Studium wurde leider pausiert. Alles verschoben. Es ist wirklich blöd. Jetzt hängen wir alle hinterher und wissen nicht wie es weiter geht.
Ich find es übrigens auch toll, wenn es Pflicht wäre zu Tierschutzvorträgen zu gehen. Aber ich muss halt auch sagen, die meisten Vorträge werden von Nichtveganern gemacht, und dann gibts danach Pizza und so. 🙄 Völlig gaga.
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27.03.2020, 11:36 Uhr
Zitat Lenshar: Die Emotion muss von dem Mensch selbst kommen, wenn er die Wahrheit sieht, die ihm aber sachlich und vorwurfsfrei vorgetragen werden sollte.
...
Mein Studium wurde leider pausiert. Alles verschoben. Es ist wirklich blöd. Jetzt hängen wir alle hinterher und wissen nicht wie es weiter geht.
Ich find es übrigens auch toll, wenn es Pflicht wäre zu Tierschutzvorträgen zu gehen. Aber ich muss halt auch sagen, die meisten Vorträge werden von Nichtveganern gemacht, und dann gibts danach Pizza und so. 🙄 Völlig gaga.


Hi Lena, nun, ich denke, wir müssen da wohl akzeptieren, dass wir das mit den Emotionen unterschiedlich sehen. In meinem Umfeld ist es wirklich so, dass die Menschen meist erst, wenn ich emotional auf Tierqual reagiere, sich weiter damit beschäftigen. Die Mehrzahl guckt gar nicht hin, solange es nicht emotional beleuchtet wird, die sagen dann eher als Antworten auf reine Fakten "nee, brauchste nicht erzählen, will ich gar nicht wissen". Wenn die aber mitbekommen, dass mir die Tränen kommen, wenn ich von Tierqual berichte, dann nehmen sie das Thema eher an (z.B. wenn ich emotional berichte, dass Kühe weinen, wenn man ihnen ihr Kind weg nimmt). Aber vielleicht umgibst Du Dich mit anderen Menschen als jene, die in meinem Umfeld sind, oder aber Du zeigst Deine Emotionen anders als ich meine, und die Menschen reagieren deswegen anders ;)

Studenten, die z.Z. nix machen können, werden jetzt gerade angeworben in Bereichen, wo dringend Bedarf ist. Gibt es da bei Euch an der Uni auch schon Bewegungen?


Kannst Du da bei Euch Anstöße machen, was die Tierschutz-Seminare angeht? Z.B. vorher eine Lokalität (wenn das Leben wieder normal ist) raussuchen, wo alle vegan essen gehen können, und so das Vegane mit reinbringen in die Veranstaltung? Oder ein paar kostenlose Flyer von Tierschutzorgas mitnehmen und auch auslegen?
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27.03.2020, 22:28 Uhr
Ja, das denke ich auch. Du meinst vielleicht eine andere Art Emotion und natürlich bist du von anderen Menschen umgeben. Was den einzelnen betrifft, kann man ja auch reinfühlen wie und ob man ihn erreichen kann. Was ich meine ist, dass man die große Masse damit nicht erreicht, zumindest nicht mit Emotionen, die angriffig sind, um wieder zum Wort Mord zurückzukommen. Je sachlicher gute Argumente formuliert sind, desto ernster werden sie genommen. Emotionale Menschen werden von der breiten Masse eher nicht ernst genommen.
Um das mal richtig krass auszudrücken, die Menschen hören sich viel eher an was ein ruhiger sachlicher Professor sagt, als jemand, der anfängt zu weinen und unter Schluchzen erzählt wie schlimm die Welt doch ist. Aber egal nun. 😄 Ich denke wir haben unsere Standpunkte klar gemacht.


Wir haben eigentlich nicht nichts zu tun, da wir genug Stoff zum lernen haben und die Vorlesungen nun auf eLearning umgestellt werden sollen. Aber auch bei uns wurde schon angefragt, ja.
Ich weiß gar nicht genau wer diese Vorträge organisiert. Ich seh das dann immer erst, wenn schon alles geplant ist, auch mit Essen. Die Mehrheit möchte eh nicht vegan essen gehen, die fühlen sich dann bevormundet. Es gibt zudem auch gar keine Möglichkeit für so viele Leute.
Flyer werden einfach weggeräumt, wenn man welche auslegt, hab ich schon versucht. 🙁
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30.03.2020, 00:54 Uhr
Hallo Lena, genau, um zurückzukommen zu den "Metzger gegen Tiermord":
Ich habe einen Vortrag von Peter Hübner (MgT) gehört, und der war sehr sachlich und strotzte nur so von Fakten und Infos. Herr Hübner sprach auch ganz freundlich die anwesenden Omnivoren an. Du würdest so gesehen kein Vorurteil bedient bekommen, das Du aus dem Wort "Tiermord" ziehst. Er ist ein sehr guter Redner, und regt die Zuhörer komplett ohne Vorwürfe zum Nachdenken an.


Lass Dich nicht abschrecken in Deinem Studium, ich lege auch immer mal wieder Flyer zu Tiermißbrauch aus, auch wenn diese immer wieder von irgendnem Idioten schnell wieder vernichtet werden. Aber wenn nur 1 Flyer vorher in die richtigen Hände geriet, war es das doch schon wert. Steter Tropfen höhlt den Stein. :angel:
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30.03.2020, 08:03 Uhr
Hallo Salma
gibt es dazu auch Aufkleber, die könntest du zusätzlich irgendwo auf Laternenmäste etc kleben, das ist schwieriger zu vernichten als die Flyer :green: - da müssen sie erst mit Messer dran um die abzukratzen. Der VgT hat ganz gute dazu ( Verein gegen Tierfabriken in Österreich) .
Lieben Gruß
METTA
1x bearbeitet

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30.03.2020, 10:39 Uhr
Hi Metta, das ist nochmal ein anderer Weg, die Aufkleber :angel:
Ich finde halt Flyer/Broschüren gut, weil sie mehr Informationen transportieren.
Wenn ich von mir ausgehe, schaue ich hier in Berlin kaum Laternenmasten an, die sind ja alle total verklebt und "schreien" den Passanten ja bereits vor Infoflut an... Lass uns mal überlegen, was müßte man bei der Auswahl von sinnvollen Laternenmasten denn so berücksichtigen? :green:
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30.03.2020, 13:46 Uhr
In Offenbach habe ich eine Ampel entdeckt , da haben sie bei Grün: Go Vegan drüber geklebt ! :green:
Ja Du hast schon recht, manchmal wird es echt Zuviel an den Masten, da schauen die Leute wahrscheinlich gar nicht mehr drauf. Ich versuche es dann eher an Masten, wo nicht so viel drauf ist.
Vielleicht müsste man mal bei Bahnübergängen, wenn die Schranken runter sind, da etwas drauf kleben mit Stopp Massentierhaltung. Aber da kommt man ja nur dran wenn die offen sind und dann sind die wahrscheinlich sehr hoch, jedenfalls die Großen. Bei Fußgänger -Bahnübergängen könnte es klappen, da die Schranken da sehr kurz sind. Oder an einer Ampel über dem Automat, wo man als Fußgänger drauf drückt um Grün zu bekommen? :green:
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30.03.2020, 14:01 Uhr
Hihi ;) , Metta, da hast Du ja schon gute Details im Blick! Die beklebte grüne Ampelleuchte, das ist echt eine sehr gute Platzierung. Und bei Rot dann ein Herz-Ausschnitt, und bei Gelb... hmm... ah! Eine Glühbirne oder ein (Geistes-)-Blitz ;-)


Die Schranken find ich auch gut. Und diesen Aufkleber, den man manchmal an Stop-Zeichen sieht:

Video anzeigen?

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Der ist so richtig richtig!

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