Strenger Tierschutz treibt Tierhalter ins Ausland?

Erstellt 05.06.2020, 23:19 Uhr, von kilian. Kategorie: News & Aktuelles. 6 Antworten.

Strenger Tierschutz treibt Tierhalter ins Ausland?
05.06.2020, 23:19 Uhr
Aktuell wieder ein Pseudo-Argument der Agrar-Lobby.
Hier eine schon etwas ältere Antwort:
https://www.vegpool.de/magazin/gesetze-tierquaeler-ausland.html
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
06.06.2020, 08:29 Uhr
Wir können ja strengere Tierschutzregeln auch im Ausland (zumindest im europäischen Ausland) fordern, wir sind ja alle EU-Bürger. Und dank Globalisierung sollten wir es auf der ganzen Welt versuchen.
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06.06.2020, 08:41 Uhr
Ich denke diese Agrarleute werden immer ein Argument finden, um ihre üblen Verhaltensweisen weiter auszuüben, sei es beim Tierschutz oder beim Glyphosat, oder, oder.....
Das Tierschutzgesetz und andere Gesetze müssen angewandt werden , egal ob hier oder anderswo , da stimme ich Crissie voll zu. Da diese Agrarlobby im Europaparlament etc gut vernetzt ist müssen die Tier-und Umweltschützer sich genauso vernetzen und weltweit agieren.

Lieben Gruß
METTA
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06.06.2020, 09:37 Uhr
Vor allem zeigt das wieder einmal, dass das einzige "Argument" mancher (vieler?) dieser Leute Drohungen sind.

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06.06.2020, 10:05 Uhr
Ergänzend zum Tierschutzaspekt finde ich hier den sozialen Aspekt recht gut beleuchtet: https://www.tagesschau.de/ausland/fleisch-industrie-dumping-loehne-101.html

Ich denke, man kann das auf den Tierausbeutungsbereich insofern übertragen, dass wir im Vergleich zu anderen Ländern zwar theoretisch bessere oder wenigstens gleich gute (?*) Tierschutzgesetze haben, diese aber in der Praxis oft nicht eingehalten werden und zwar ohne negative Folgen für die Produzenten, da Kontrollen zu selten stattfinden, vorher angekündigt werden und wenn dann trotzdem Gesetzesverstöße festgestellt werden, die Konsequenzen eher vernachlässigbar sind im Vergleich zu den Profiten, die man daraus schlagen kann.

Die wirtschaftliche Stärke Deutschlands und das damit verbundene wirtschaftliche Ungleichgewicht in der EU hängt stark mit der Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt zusammen und es wäre wirklich gut, wenn wir aufhören, stolz darauf zu sein, sondern stattdessen anfangen, das als Problem zu erkennen.

Wenn also Tierausbeutungsprodukte nicht abgeschafft werden (können), ist die regionale Herstellung auf jeden Fall vorzuziehen.

(*) Haben wir eigentlich wirklich so gute Tierschutzgesetze? In vielen konkreten Beispielen, ob es jetzt um Kastenstände oder betäubungslose Kastration geht, gibt es immer wieder Länder, die schon seit vielen Jahren/Jahrzehnten derartige Praktiken gesetzlich abgeschafft haben.

1x bearbeitet

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06.06.2020, 10:24 Uhr
Hallo
ich möchte mal einen anderen Aspekt dazu bringen, den viele vergessen, anhand eines Videos von Gary Yourofski: Wem gehört eigentlich der Körper der Kühe , Schafe, Schweine etc ?"Wir" * sind so stolz, dass "unser" Körper "uns" gehört( was eigentlich auch nicht stimmt, da er sich dauernd verändert) aber wir nehmen den Tieren ohne zu fragen ihr Leben .
https://www.youtube.com/watch?v=1U1Ab6ic25M

  • bezieht sich jetzt allgemein auf Menschen die Tiere töten und essen.
Lieben Gruß
METTA


2x bearbeitet

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06.06.2020, 10:24 Uhr
Zitat Sunjo:
(*) Haben wir eigentlich wirklich so gute Tierschutzgesetze? In vielen konkreten Beispielen, ob es jetzt um Kastenstände oder betäubungslose Kastration geht, gibt es immer wieder Länder, die schon seit vielen Jahren/Jahrzehnten derartige Praktiken gesetzlich abgeschafft haben.

Kommt drauf an, womit man es vergleicht.
Ich denke, das größte Problem in Deutschland ist aber die Alltags-Kriminalität in der Agrar-Branche. Da werden Gesetzesverstöße (z. B. der wissentliche Bau von rechtswidrigen Kastenständen, in der Hoffnung, dass die eh nachträglich "legalisiert" werden) einfach nicht verfolgt.

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