Dies und das

Erstellt 09.01.2020, 20:48 Uhr, von Leergut. Kategorie: Neu hier. 32 Antworten.

10.01.2020, 07:01 Uhr
Zitat Leergut:Ist das Dein Ernst?

Ja, Hunde sind Rudeltiere, aber ich bilde mit meinem Hund kein Rudel, weil wir nicht verwandt sind, noch nichtmal der selben Spezies angehören.


"Alphatier", nee, sorry, da steige ich aus.
Wir hätten drüber reden können, wenn Du Deine Ansichten mehr als Ansichten denn als absolute Wahrheiten dargestellt hättest. So hat es keinen Sinn über moderne Hundehaltung / -Erziehung zu reden.

Blöd, dass ich das gleich zu meinem Foreneinstieg fragen muss, aber... kann ich ein Forenmitglied auf "Ignore" setzen und wenn ja, wie?




Also Lenshar ist angehende Tierärztin, ich denke sie weiß schon, was der neuste Stand der Forschung ist. Und natürlich bildest Du und dein Hund inklusive weiterer eventuell existierende Familienmitglieder ein Rudel. Aber wenn Du ein Probleme mit dem Begriff Alphatier hast, möchte ich Dir mitteilen, dass es das sehr wohl gibt, Mein Hund ist ein total friedfertiger Hund und versteht sich eigentlich wirklich mit allen Hunden, aber da gibt es auch zwischen den Hunden Unterschiede. So spielt er zum Beispiel mit anderen Hunden gleichwertig, es gibt Hunde, die müssen nur einen Wuffer von sich geben und dann liegt er aber auf dem Boden, bei anderen Hunden gibt er das Zeichen, dass er das sagen hat. Also ich glaube auch, dass Du Deinem Hund mit dieser Umgangsweise nichts gutes tust. Was machst Du, wenn Dein Hund vergiftetes Fleisch essen will, was ein Hundehasser ausgelegt hat oder der Hund rennt auf eine Straße. Da muss ein klares und vor allem schnelles Nein erfolgen.


Für mich klingt das nach antiautoritärer Erziehung, tut dem Menschen auch nicht gut.


Sich gleich nach einer Ignore Taste zu erkundigen, nur weil jemand anderer Meinung ist als man selber, macht bei einem Forenneuling zumindest bei mir keinen guten Eindruck. Außerdem hat so eine Ignore Taste auch den Nachteil, dass man gar keine Posts desjenigen sieht. In anderen Themen könnte derjenige vielleicht gute Inspirationen haben, die einen weiter bringen.


Und ach so, eine Ignore Taste gibt es bei uns nicht. Wir versuchen, alle Sichtweisen zu akzeptieren.


Zitat Leergut:Hallo!

Nachdem ich hier öfter bisschen rumgelesen habe, entschloss ich mich eben zu 'ner Anmeldung in diesem Forum. Ich glaube, es geht hier ganz nett und nicht allzu verbissen zu.


Momentan erscheinst Du mir etwas "verbissen".
2x bearbeitet

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Hey,

Vegan leben für nur 140 Euro im Monat! Weiterlesen!

Viele Grüße!
10.01.2020, 11:57 Uhr
Zitat Dana:
Also Lenshar ist angehende Tierärztin, ich denke sie weiß schon, was der neuste Stand der Forschung ist. Und natürlich bildest Du und dein Hund inklusive weiterer eventuell existierende Familienmitglieder ein Rudel.


Ja, habe ich mitbekommen. Ein TA ist nicht automatisch auf dem neuesten Stand was Lernverhalten angeht. Das ist ok, ist nicht sein Job.
Wirklich, poste das mal in 'nem Hundeforum, wo man sich zumindest ansatzweise mit Lernverhalten beschäftigt. Der Quatsch ist mindestens 70 Jahre alt und völlig überholt.
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10.01.2020, 12:30 Uhr
Hallo :wink:
Ich kenne mich mit Hunden nicht besonders gut aus, aber mit Pferden. Pferde haben untereinander eine klare Rangordnung welche auch gerne mal mit Gewalt geklärt wird.
Komme ich als Mensch an und möchte mit einem Pferd zusammen sein, dann benötigen auch wir eine klare Regelung wer das Sagen hat (den Pferde kennen keine Demokratie). Das ist für Pferde nicht schlimm, es liegt in ihrer Natur sich unterzuordnen und vermittelt, wie erwähnt, Sicherheit.
Das heißt aber nicht dass ich mein Pferd erstmal mit Gewalt zurechtweise- das wäre unklug, den gegen ein Pferd zieht man im Ernstfall den kürzeren. Ich bekomme es vielleicht mit Gewalt dazu mir zu folgen, aber spätestens wenn es vor etwas mehr Angst hat als vor mir wird es sich losreißen und abhauen.
Für einen friedlichen Umgang muss dass Pferd nicht meine Sprache lernen! Aber ich muss meine Kommunikation so anpassen dass es sie versteht und dafür das natürliche Pferdeverhalten berücksichtigen. Dafür brauchte ich noch nie einem Tier Schmerzen zuzufügen. Den ganzen Prozess zu erklären würde jetzt den Rahmen sprengen. Es geht vor allem darum Positive Situationen zu erzeugen, Stresssituationen zu vermeiden und Meinungsverschiedenheiten mit dem Kopf und nicht Kraft zu lösen, den dafür haben wir Menschen ihn :green: .
Das ist wichtig für die Sicherheit, den ein Pferd welches mich nicht als Leitperson ansieht vertraut mir nicht und wird im schlimmsten Fall eine Gefahr für sich und andere. (Stichwort: Hund beißt zu, da er denkt sein Haus beschützen zu müssen. Das ist aber Job der Leitperson! Ein Hund der seinen Menschen als Leitperson respektiert wird ihm die Entscheidung über die Verteidigung überlassen)

Und genau das lässt sich doch wahrscheinlich super auf Hunde übertragen welche zusätzlich noch eine viel feinere Bindung zum Menschen haben und quasi den ganzen Tag an ihrer Seite sind. Natürlich ist der Mensch kein Hund! Aber dennoch ein Teil des Rudels, meiner Meinung nach.
Und wenn ich sehe wie viele Hunde an Leinen zerren, dauer-Kläffen und auch schon für Bisse gesorgt haben, dann mache ich mir eher Sorgen um zu wenige Strenge als um zu viel. Mir fallen spontan 4 Hunde ein denen ich definitiv nicht ohne Leine begegnen will!


Liebe Grüße :)

P.S. Von den Hunde-/ und Pferdebesitzern die dauernd brüllen und ,,Nein‘‘ rufen aber damit nichts bewirken halte ich auch nichts! Das geht auch ohne verbale und körperliche Gewalt.
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10.01.2020, 12:44 Uhr
Nachdem Leergut mit als so katastrophalen Menschen darstellt, dass sie weinend zum Ignor Button rennen muss, möchte ich noch eines sehr klarstellen:
Ich liebe meinen Hund mehr als alles andere auf der Welt. Ich füge ihm keine Gewalt zu, obwohl er bissig zu mir kam und mich mehrfach blutig biss. Grenzen und Struktur, sowie die Kommandos "Nein" und "Aus" sind keine verbale Gewalt, denn ich schreie meinen Hund nicht an.
Im Gegenteil, ich habe meinen Hund damit von sehr viel Gewalt sogar befreit.
Ich weiß, dass viele Tierärzte sich nicht sonderlich damit auskennen, aber ich tue es auch aus (vielen) anderen Erfahrungen.
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10.01.2020, 12:45 Uhr
Wirklich, poste das mal in 'nem Hundeforum, wo man sich zumindest ansatzweise mit Lernverhalten beschäftigt. Der Quatsch ist mindestens 70 Jahre alt und völlig überholt.


Das was andere durchaus fachlich begründet sagen einfach als "Quatsch" zu titulieren, weil es inzwischen vielleicht irgendwo möglicherweise neuere Informationen gibt - eine Quellenangabe wäre sicher hilfreich gewesen, außer dem Hinweis auf irgendein Hundeforum, wo jeder ohne wissenschaftliche Expertise reinschreiben kann, was er mag, reicht da sicher nicht - würde ich mir nicht erlauben. Da würde ich selbst eher versuchen, mit entsprechender wissenschaftlicher Expertise zu antworten, die meine Behauptung auch belegen kann.

Du hast in einem anderen Post geschrieben, das hier sei ein nettes Forum... Wäre schön, wenn auch Du bei "nett und freundlich" bliebest, anstatt ...


Ansonsten: Herzhaft willkomen hier im Forum.
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10.01.2020, 16:15 Uhr
Zitat Vegbudsd:
Du hast in einem anderen Post geschrieben, das hier sei ein nettes Forum... Wäre schön, wenn auch Du bei "nett und freundlich" bliebest, anstatt ...


Dem möchte ich mich ausdrücklich anschliessen.
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11.01.2020, 07:38 Uhr
Hallo Leergut (cooler Name!)

Ich wünsche dir hier viel Spaß . finde deinen Einstiegsthread sehr gut und interessant!
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16.01.2020, 01:35 Uhr
Da bin ich echt fassungslos.

Eigentlich wollte ich über andere Dinge vegan betreffend reden, aber gut, reden wir über Hunde.

Vielleich fragt Ihr mich, wie meine Hundeerziehung konkret aussieht, bevor ich hier so kategorisch rausgeschmettert werde.

Hier das Zitat, das so echt freundlich war und ich ach so blöd reagierte:

Zitat Lenshar:Hunde sind Rudeltiere mit klarer Struktur. Sie fühlen sich nicht wohl, wenn sie verhätschelt werden, sondern sie fühlen sich dann vielmehr gestresst. Sie haben dann nämlich das Gefühl es gibt kein starkes Alphatier und sie müssen das Kommando übernehmen. Auch viel falsch interpretierte Aggressivität kommt hierher. Fast kein Hund möchte freiwillig Alpha sein, doch viele fühlen sich dazu "gezwungen".
Zum Wohlfühlen brauchen Hunde ein strenges Alphatier, unter dem sie sich geschützt fühlen.
Du tust deinem Hund leider nicht gut mit so einer Anti-Nein-Erziehung. Viele Hunde fangen dann auch an dem Mensch permanent hinterher zu laufen, weil sie die Futterquelle sozusagen nicht aus den Augen lassen wollen, weil sie ihr nicht recht vertrauen, und das wird wiederum vom Mensch fälschlicherweise als "Er liebt mich so sehr." gewertet und bestätigt (auch fälschlicherweise) die Erziehungsweise.


Alphatier?
Wow, starkes Wort.


Links einfügen ist nicht, weil neues Mitglied oder so. Schaut mal nach Günther Bloch beispielsweise.

Na, wie auch immer: Ich finde es sehr bezeichnend, von 'ner angehenden TÄ so angegangen zu werden.

Ich werde zukünftigt noch mehr drauf achten, wer was wie warum an meinem Tier macht.



3x bearbeitet

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16.01.2020, 07:10 Uhr
Hey Leergut,

Sei nicht sauer. Es gibt hier Themen, da macht es keinen Sinn sich darüber aus zu lassen. Ich bin noch nicht lange hier, aber DAS habe ich kapiert. Ich denke mir meinen Teil und gut ist.

LG
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16.01.2020, 07:25 Uhr
Aaaach Leergut, sei doch nicht eingeschnappt. Wir sind alle nur Menschen und wo Menschen sind, da menschelts eben. Keiner meint es böse, auch wenn man sich mal im Ton vergreift.


Jeder hat eben seine eigene Meinung und der eine sieht es so, der andere wieder anders. Es wäre ja auch langweilig, wenn jeder die selbe Meinung hätte. Wobei, dann wären vielleicht doch alle Menschen vegan :clap: (oder auch nicht).

Im Endeffekt kann dir doch sowieso keiner einreden wie du deinen Hund erziehen sollst. Und wenn du gefährliche Situationen (wie die geschilderten, z.B. "Hund läuft auf Hauptstraße") im Griff hast, ist doch alles gut.

Ich bin mit meinen Meinungen auch nicht immer konform (@Dana :wink: ),höre mir aber gerne die Meinung der Anderen an. Ob ich sie dann beherzige ist wiederrum meine Sache ;) . Eine andere Meinung macht einen Menschen ja nicht automatisch Böse oder zum Feind. Es ist nur eine Meinung. Da fällt mir ein Zitat aus dem ergreifenden Film "The green Mile ein":


"Ich bin müde, Boss. Am meisten müde bin ich, Menschen zu sehen, die hässlich zueinander sind. - John Coffey"
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