Ein herzliches Hallo aus dem Ruhrpott

Erstellt 05.12.2020, 09:35 Uhr, von Pottmuddi. Kategorie: Neu hier. 9 Antworten.

Ein herzliches Hallo aus dem Ruhrpott
05.12.2020, 09:35 Uhr
Guten Morgen an alle :wink:

Ich lese schon eine Weile still mit, möchte mich aber nun gern vorstellen.
Ich heiße Doro, habe - erst aus gesundheitlichen, dann aber mehr und mehr aus ethischen Gründen, aufgehört Fleisch zu essen und esse nun zu 90% vegan. Bei Schokolade, oder wenn meine Kollegen auf der Arbeit Kekse mitbringen, passiert mir leider noch gelegentlich ein Ausrutscher. Für nächstes Jahr habe ich mir den Vorsatz genommen, komplett auf vegan umzusteigen.
Seit der Ernährungsumstellung habe ich 20kg abgenommen, und auch sonst fühle ich mich fitter denn je.
Mein Mann isst auch mehr und mehr vegan, und mein Sohn besucht eine vegetarische Kita. Ich habe aber kein Problem damit, wenn sie weiter gelegentlich omnivor essen. Nur für mich kommt das nicht mehr in Frage.
Richtig vermissen tu ich eigentlich nichts, eventuell Sushi, das mochte ich sehr gern, aber da gibt es ja tolle, vegane Varianten.
Freue mich auf einen schönen Austausch mit Gleichgesinnten.


Liebe Grüße
Doro

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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
05.12.2020, 10:25 Uhr
Guten Morgen, Doro und herzlich willkommen! Das klingt, als wäre dein Ansatz sehr erfolgreich und deine Einstellung ganz entspannt. Finde ich total sympathisch 😊

Ruhrpott ist von mir aus gar nicht so weit weg.
Lieben Gruß
Christine

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05.12.2020, 10:37 Uhr
Herzlich willkommen auch von mir, Doro.
Schön dass deine Familie auch mit zieht. 100% vegan schafft man eh nie, für mich zählt soviel vegan wie möglich !
Wünsche dir viel Freude hier.
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05.12.2020, 10:52 Uhr
Danke ihr beiden, für die nette Begrüßung.
Ja, so sehe ich es auch. So viel vegan, wie möglich. Zum Glück bekomme ich bisher viel Zuspruch von Familie und Freunden.

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05.12.2020, 16:26 Uhr
Hi Willkommen! Cooler Vorsatz, auf komplett vegan in 2021 umzustellen! :thumbup:
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05.12.2020, 17:19 Uhr
Hallo Doro
auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum. :wink: Und toll , dass Deine Familie auch mehr oder weniger mitzieht, das bringt noch einmal mehr Kraft für Dich, oder ?


Lieben Gruss aus Hessen
METTA
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06.12.2020, 15:39 Uhr
Hallo Metta,


klar, das motiviert zusätzlich und ich kann mir vorstellen, wie schwer es in einem ausgesprochenen "Fleischfreunde"Haushalt sein muss, sein Vorhaben umzusetzen und standhaft zu bleiben.
Es ist erschreckend, wie wenig informiert die meisten Leute sind. Der Irrglaube Fleisch gehöre zu einer ausgewogenen Ernährung zwingend dazu, hält sich hartnäckig. Wer diese Ansicht vertritt, hält Veganismus automatisch für eine Mangelernährung. Die Frau meines Vorgesetzten ist Kinderärztin. Als wir mal darüber sprachen, dass ich überwiegend vegan esse, fragte er gleich ganz besorgt, ob wir den Kurzen denn auch vegan ernähren, seine Frau hielte davon nämlich gar nichts, Kinder bräuchten Milch und Fleisch :crazy: naja.


Mein Werdegang ist auch noch nicht soooo lang....leider. Dass Fleisch essen irgendwie falsch ist, wusste ich schon als Teenie, ich aß es aber weiter und verdrängte die Tatsachen. Als mein Sohn geboren wurde, fing ich an, mich mit dem Thema Stillen und Milch im Allgemeinen zu befassen. Dass die Kuh Mutter werden muss, um Milch zu geben, war mir zwar bewusst, aber dass die Kälber direkt nach der Geburt entrissen werden, das wollte ich nicht glauben, obwohl es logisch war. Wann sah man schonmal eine Kuh auf der Weide mit Kalb, außer in Heimatfilmen? Ich hielt mein neugeborenes Baby im Arm, stellte mir vor, man hätte es mir noch im Krankenhaus weg genommen, und fing an zu weinen.


Nein, das konnte und wollte ich nicht mehr unterstützen. Milchprodukte finde ich genauso schlimm wie Fleisch - also flogen sie vom Einkaufszettel. Was nun folgte, kennt wohl jede(r) von euch. Filme, Bücher, über gesunde Ernährung, Veganismus und Tierethik. Nachhaltig hängen geblieben sind Cowspiracy, What The Health, die bittere Wahrheit über Zucker, Brainwashed...und natürlich Jonathan Safran Foer. An Earthlings habe ich mich bisher nicht ran getraut :-(
Dieser Film machte meinen Cousin vor über zehn Jahren zum Veganer.


Dass es bei meinem Sohn in der Kita nur vegetarisches Essen gibt, war ein angenehmer Zufall. Die Erzieherinnen essen selbst alle kein Fleisch, und auch um den muslimischen Kindern gerecht zu werden, gibt es kein Fleisch (und keinen Fisch). Damit können auch die omnivoren Eltern gut leben. Bei einer veganen Kita sähe die Sache vermutlich anders aus....seufz...

Mein Vorsatz für 2021 steht jedenfalls.
Alles Liebe Euch und vor allem Gesundheit.

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07.12.2020, 14:41 Uhr
Zitat Pottmuddi: ....Mein Werdegang ist auch noch nicht soooo lang....leider. Dass Fleisch essen irgendwie falsch ist, wusste ich schon als Teenie, ich aß es aber weiter und verdrängte die Tatsachen. Als mein Sohn geboren wurde, fing ich an, mich mit dem Thema Stillen und Milch im Allgemeinen zu befassen. Dass die Kuh Mutter werden muss, um Milch zu geben, war mir zwar bewusst, aber dass die Kälber direkt nach der Geburt entrissen werden, das wollte ich nicht glauben, obwohl es logisch war. Wann sah man schonmal eine Kuh auf der Weide mit Kalb, außer in Heimatfilmen? Ich hielt mein neugeborenes Baby im Arm, stellte mir vor, man hätte es mir noch im Krankenhaus weg genommen, und fing an zu weinen.

Nein, das konnte und wollte ich nicht mehr unterstützen. Milchprodukte finde ich genauso schlimm wie Fleisch - also flogen sie vom Einkaufszettel....



Liebe Doro, das ist wirklich schön zu hören, dass man als "Muttertier" eine emotionale Transferleistung zur Situation der Milchkühe erfährt, und vor lauter Mitgefühl sich entscheidet, den Babyraub und das "Anzapfen" der Muttermilch keinem anderen Lebewesen mehr anzutun. Es hat hier schon mal eine andere Userin derart ähnliches empfunden. :heart:

Vielleicht sind ja Mütter die Zukunft des Veganismus'! :thumbup: Denn ihre Kinder werden gleich mit dieser Empathie erzogen, und werden nicht erst mit Gewaltmitteln ernährt, um dann später erst sich wieder willentlich gegen Gewalt zu entscheiden und vegan zu werden.
2x bearbeitet

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25.12.2020, 13:20 Uhr
Hallo zusammen,
das mit dem Kalb das seiner Mutter entrissen wurde habe ich live bei dieser Führung im "Kuhstallcafe" beobachtet (siehe mein Beitrag als Viva) Das erst kürzlich geborene Kalb lag in einem extra Verschlag von der Mutter getrennt. Nicht nur ich fand das grausam. Die Bäuerin meinte ungerührt, wen das stört, der darf kein Kalbfleisch mehr essen. Und damit hatte sie ja eigentlich auch recht.
LG Viva
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25.12.2020, 20:19 Uhr
Ich hatte mal vor vielen Jahren im Urlaub eine Geburt eines Kälbchens im offenen Stall verfolgt( d.h. die Tür zum Stall war offen, die Kuh stand da alleine auf dem Gang und man konnte am Anfang schon ein Bein raushängen sehen) , mein Mann und mein Sohn waren derweil weitergefahren, aber ich sah mir das Prozedere von Anfang an .
Zum Schluss wurde das Kälbchen auch seiner Mutter entrissen und in einen Verschlag gebracht. :-( .
Das hat mich damals sehr aufgeregt, ich lebte damals schon vegetarisch, aber noch nicht vegan, aber sicher hat es meinen veganen Weg später erleichtert.
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