Hallo

Erstellt 25.05.2021, 15:54 Uhr, von Yvo80. Kategorie: Neu hier. 10 Antworten.

Hallo
25.05.2021, 15:54 Uhr
Ich bin Yvonne, 41 Jahre alt und seit 12 Jahren Vegetarierin und tendiere momentan automatisch immer mehr zur veganen Lebensweise.

Leider stehe ich im gesamten Umfeld komplett alleine da und bin froh, euch gefunden zu haben.


Ich kann damit umgehen, dass man sich immer was anhören darf, warum man dieses und jenes nicht isst, sich rechtfertigen soll - ihr kennt das alles.
Für mich ist es aber schwer bis gar nicht zu ertragen, dass ich scheinbar die einzige bin in meinem Umfeld, denen das Tierleid das Herz bricht, versucht etwas zu ändern, nicht einfach die Augen verschließt.
Ich bin wirklich sehr sensibel, kann grausame Videos aus Schlachthäusern oder ähnliches meist nicht mal schauen, weil mich das verfolgt. Und dann steht man ja alleine da und kann sich nicht austauschen.


Ich fühle mit den Tieren, fühle mich so hilflos nicht genug tun zu können.


Ich hoffe, hier ganz viele mitfühlende Menschen zu treffen und mich austauschen zu können.
Ich brauch euch Leute, sonst dreh ich durch :crazy: :lol:

:wink:
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
25.05.2021, 17:11 Uhr
Ach herrjeh, Wenn "Durchdrehen" den Tieren nur irgendwie helfen würde, ich würde Dich sogar darum bitten...
Erst mal herzhaft willkommen.


Auch ich gucke mir keine Videos über gequälte Tiere an, damit ich psychisch nicht gelähmt werde.

Alleine die Tatsache, dass jedes vegane ( leider nicht vegetarische) Essen mindestens einem Tier das Leben rettet, hilft, die tagtägliche Entscheidung für vegane, d.h. tierleidfreie Ernährung zu beflügeln. Lass Dich nicht entmutigen. Die Biologie hat es scheinbar so eingerichtet, dass die Krankenhäuser zumindest bisher hauptsächlich mit Omnis bevölkert sind. Das sage ich ohne jede Schadenfreude, aber durchaus als Hinweis darauf, dass die Veganer*innen möglicherweise für ihre gewaltfreie Ernährung belohnt werden.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass Gott eine gewisse Art vonnHumor, besonders schwarzen, hat...

Viel Spaßhier im Forum.


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25.05.2021, 17:12 Uhr
Der Text hätte von mir kommen können. Ich Unterschreibe jedes deiner Worte! 🍀
Herzlich Willkommen 🤗
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26.05.2021, 08:05 Uhr
Hallo Yvonne ! Herzlich Willkommen, schön das Du da bist. Was Du da schreibst kenne ich auch zu gut. Bin auch ganz neu hier und es tut wirklich gut sich hier auszutauschen.
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28.05.2021, 08:45 Uhr
Zitat Yvo80:Ich bin Yvonne, 41 Jahre alt und seit 12 Jahren Vegetarierin und tendiere momentan automatisch immer mehr zur veganen Lebensweise.

Leider stehe ich im gesamten Umfeld komplett alleine da und bin froh, euch gefunden zu haben.


Ich kann damit umgehen, dass man sich immer was anhören darf, warum man dieses und jenes nicht isst, sich rechtfertigen soll - ihr kennt das alles.
Für mich ist es aber schwer bis gar nicht zu ertragen, dass ich scheinbar die einzige bin in meinem Umfeld, denen das Tierleid das Herz bricht, versucht etwas zu ändern, nicht einfach die Augen verschließt.
Ich bin wirklich sehr sensibel, kann grausame Videos aus Schlachthäusern oder ähnliches meist nicht mal schauen, weil mich das verfolgt. Und dann steht man ja alleine da und kann sich nicht austauschen.


Ich fühle mit den Tieren, fühle mich so hilflos nicht genug tun zu können.


Ich hoffe, hier ganz viele mitfühlende Menschen zu treffen und mich austauschen zu können.
Ich brauch euch Leute, sonst dreh ich durch :crazy: :lol:

:wink:


Liebe Yvonne, auch von mir noch ein verspätetes Willkommen! :wink: Hier kann man sich wunderbar austauschen, da bist Du ganz richtig, um Dich nicht mehr allein zu fühlen. Schön, dass Du so mit dem Tieren fühlen kannst. Das ist ja eine Qualität, auch wenn es in unserer Welt oft sehr weh tut. Wenn es zu schlimm ist, ist es schön, Tierfilme von glücklichen Tieren zu gucken, z.B. vom Land der Tiere
youtube= https://www.youtube.com/channel/UClzhHASODkYaA6hICUNUmGw
Hier eines für Dich:

Video anzeigen?

Das Video wird von einem externen Dienst eingebunden. Dabei werden Daten an Dritte übermittelt.


Wenn Du vegan lebst, und anderen damit ein Vorbild bist, dann tust Du ja schon was für die Tiere. :heart:


Dann kann man natürlich, wenn Geld übrig ist, die Aktivisten und Organisationen mit Spenden bedenken.


Wenn Du das Gefühl hast, mehr tun zu wollen, kannst Du Dich Ortsgruppen anschließen, z.B. von Ariwa, und Dich bei Aktionen beteiligen. Oder wenn das mit Corona wieder geht, zu Hilfsaktionen auf Lebendhöfen gehen.


Ansonsten kann man auch im Kleinen was tun: Flyer von Peta oder Roots of Compassion usw. bestellen, und unter die Leute bringen, z.B. in Arztpraxen zu den Zeitschriften legen, oder die Welt mit Aufklebern, auch bei diesen Shops online bestellbar bedenken..


Da fällt Dich sicher auch noch so einiges ein. Wenn man sich hilflos fühlt, ist es gut, aktiv zu werden. :thumbup:

Alles Liebe. freue mich auf Deine Beiträge! :star:

1x bearbeitet

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01.06.2021, 16:13 Uhr
Hallo Salma,
danke, ich werde mir den Film mal anschauen.

Ich unterstütze schon einige Dinge, Spende ans Tierheim, bin Patin einer Kuh und habe ein Schaf vor dem Schlachter gerettet, um das ich mich jetzt mit kümmere.
Das ist ja aber irgendwie das Ende des ganzen Übels, ich würde gerne auch da ansetzen, wo man wirklich was bewirken kann. Aber wo ist das??


Ich bin auf jeden Fall schon mal froh jetzt hier zu sein und mir viele Tipps und Infos zu holen.

Bis bald :wink:

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03.06.2021, 12:19 Uhr
Hey Yvo, da macht Du doch wahnsinnig viel! Viel mehr als andere - ganz toll :thumbup: !


Ja, Du hast recht, die Millarden Tiere die täglich umgebracht werden aud der Welt, können wir leider nicht retten. Wir müssen unsere Grenzen wahrnehmen, und auf uns selber auch aufpassen, damit wir nicht verzweifeln.
Je nach Beruf könntest Du umsatteln auf ein Tierschutz- oder veganes Thema, schauen, ob Deine Skills in einer Organisation gebraucht werden, ehrenamtlich oder per Jobwechsel. Eine Firma gründen kann man auch, wenn Du mutig bist, Kilian gibt dazu hier im Forum auch Tips.


Manch jemand, der die Ungerechtigkeit nicht aushält, geht in aktivere Gruppen, wie Animal Rebellion, Anonymous for the voiceless, Animal Angels etc.


Ich selber würde auch sehr gerne mehr bewegen, aber finde schon seit Jahren nicht die richtige Sache und den richtigen Ort dafür, und die Frage, wie ich Gelderwerb und meine Empathie zusammenbringe. Solange es also beruflich nicht klappt, spende ich Geld an diverse Organisationen, verteile Flyer, verschenke auch mal ein veganes Buch, scheue selten Diskussionen, trage Buttons an den Taschen, spreche Menschen vor dem Wurstregal an etc... kleine Dinge...


Vegbudsd wirbt hier z.B. auch dafür, sich politisch bei den Grünen in der Tierschutz-Gruppe zu engagieren. Vielleicht wäre das was für Dich? Wenn Dich das interessiert, würde er sicher mit Dir Kontakt aufnehmen... :thumbup:

Wo lebt Dein Schaf? Bei Dir? In einer Herde? Bei welcher Organisation ist Deine Patenkuh?
Liebe Grüße
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07.06.2021, 21:09 Uhr
Hey Salma,

ich habe auch schon darüber nachgedacht mich politisch für die Tiere zu engagieren. Ich hatte mich mal bei der Tierschutzpartei umgesehen, konnte mich aber bisher nicht durchringen.

Meine Patenkuh ist vom Deutschen Tierschutzbüro.


Mein Schaf habe ich letztes Jahr gerettet. Ich bin letztes Jahr aufs Land gezogen und gegenüber auf der Wiese standen Schafe, die vor kurzem Lämmchen bekommen haben, die nun aber zum Schlachter sollten. Das konnte ich nicht ertragen und habe sozusagen der Familie ein Lämmchen abgekauft, meine Mathilda, und zahle im Jahr ein paar Euro und helfe ab und an beim Füttern usw. Sie lebt weiterhin in ihrer Herde.
Inzwischen weiß ich aber gar nicht, ob ich dem Tier wirklich geholfen habe. Ihr steht jetzt grundsätzlich ein gutes Leben bevor, die Familie versorgen ihre Schafe sehr gut und sie darf leben, bis sie irgendwann aus Altersgründen verstirbt. Aber sie wird nun auch vermutlich jedes Jahr ein Lämmchen bekommen, das ihr nach wenigen Monaten genommen wird. Und ich habe letztes Jahr schon mitbekommen, wie schlimm die Schafe nach ihren Babys rufen und weinen, das ist furchtbar. Ich möchte eigentlich nicht, dass Mathilda das nun jedes Jahr bevorsteht.
In wenigen Wochen werden auch die Lämmer von diesem Jahr zum Schlachter gebracht und mir graut es jetzt schon davor. Zum Glück hat es bei Mathilda dieses Jahr noch nicht geklappt und sie kann gerade einfach noch ein unbeschwertes Schäfchen sein.

Ich weiß, dass man nicht alle retten kann, aber ich kann halt auch einfach nicht gut damit leben, weil ich mich hier direkt vor der Haustüre dem auch nicht entziehen kann.

Ich finde es übrigens toll, dass du Leute auch einfach mal so an am Wurstregal ansprichst, das ist mutig, finde ich richtig gut :D

Bis bald
:wink:
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09.06.2021, 14:15 Uhr
Hallo Yvonne, auch von einem neuen Mitglied ein herzliches Willkommen. Versuche trotz des ganzen Leids, was du um dich herum wahrnimmst, nicht zu verzweifeln.
Du verbesserst durch deine Einstellung schon so viel - kannst aber (wie wir alle) nicht die Welt und alle Tiere retten. Bleib dir treu und sehe dich nicht in der Verantwortung für die vielen (schlechten) Menschen, denen das Leid der Tiere am A..ch vorbeigeht. Sonst geht es dir immer schlechter und es ist niemandem geholfen.
1x bearbeitet

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09.06.2021, 18:00 Uhr
Hallo Yvonne
wenn Mathilda wirklich Dir gehört, dann frag doch mal beim Tierschutzbüro nach, ob sie Mathilda einen Platz auf einem Lebenshof verschaffen können. Ich habe beim Tierschutzbüro auch ein Schaf "Bruno " als Patentier und ich denke da gibt es bestimmt noch Platz für andere Schafe; und die werden dann sicher nicht dazu gezwungen jedes Jahr neue Lämmer zu gebären. Ich kann das schon verstehen, dass es Dir weh tut, was die Schafe und Lämmer so erleiden, bei den Kühen ist es ja ähnlich.

Lieben Gruß
METTA


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