Hallo aus Bayern

Erstellt 04.02.2018, 00:49 Uhr, von Ursa. Kategorie: Neu hier. 17 Antworten.

05.02.2018, 15:45 Uhr
Danke Miezikatz für diesen Hinweis.
Warum nur wundert mich das jetzt so gar nicht? Das war auch ganz lange Zeit dafür verantwortlich, dass ich den Umschwung nicht schaffte. Erst als mir jemand über Milch als weißem Blut berichtete, von männlichen Kälbern und Kalbschnitzeln, die es ohne nicht gäbe wurde mir der Zusammenhang klar, und die Sucht hatte ein Ende.
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
05.02.2018, 20:57 Uhr
@Michael
Willkommen im Club, ich bin auch laktoseintolerant (einer von sehr vielen Gründen die mich zum Veganismus bewogen). Ansonsten was Calcium und Milche betrifft: Mein Arzt meinte schon vor Jahren zu mir, dass Milch ein verhältnismäßig schlechter Calciumlieferant wäre. Zum einen weil es Lebensmittel mit höherem Calciumgehalt gäbe, zum anderen weil Milch wohl ziemlich viel Protein enthält (und Protein Calcium wohl abbaut). Ich trinke deshalb calciumreiches Mineralwasser schon seit Jahren. Genaugenommen wüsste ichs also, warum ich dennoch noch den Käse brauch zur Beruhigung … k.A. (bilde mir halt ein hauptsächlich wg. dem „vollwertigem“ Protein, naja). Vitamin D3 nehme ich seit ca. 2 Monaten jetzt in Tropfenform ein, Basis ist Olivenöl und das darin enthaltene Vitamin wird wohl aus Flechten gewonnen. Der nächste Bluttest wird zeigen ob es genauso wirksam ist wie das aus Lanolin gewonnene Vitamin D3.


@VeganAtheist
Ich bin gefühlt nur noch am Essen, was ich ehrlich gesagt toll finde, wenns denn nur nicht solche Mengen wären*lach Ganz am Anfang hab ich trotz der Menge an Essen sogar abgenommen, was ich vermeiden wollte, mit einem mehr an Nüssen in den Smoothies, etwas Leinöl usw. hat sich das aber ganz gut eingependelt. In punkto Abendessen geht’s mir auch in etwa so wie du schreibst. Ich kann Abends (besonders nach dem Laufen) nicht soviel auf einmal essen, bekomme aber ca. 1-2 Std. nach dem Abendessen wieder Hunger. Kenne ich so von mir auch nicht, und ich hab es früher ehrlich gesagt so gut es ging vermieden spät zu essen, weil ich sonst nicht mehr einschlafen konnte. Aus dem Grund hab ichs eben auch an meinen ersten „veganen“ Tagen sein lassen nach dem Abendessen nochmal was zu essen. Ich war aber jedes mal am nächsten Morgen so derb ausgehungert, dass ich gar nicht so viel essen hätte können, wie mein Körper an Energie gebraucht hätte um kraftvoll in den Tag zu starten. Esse seitdem am späten Abend einfach nochmal was mit Kohlehydraten und so und mir geht’s damit ganz gut. Ich muss da bloß noch mit diesem Dogma abschließen, dass sich in mein Hirn gebrannt hat, dass spät Essen schlecht für den Körper ist (rede mir dann immer ein, dass Leute aus südlichen Gefilden ja auch tlw.extrem spät essen und die sind ja auch nicht kränker, dicker oder ungesünder als der Rest der Menschheit *grins ).


@Kerstin
Den Film setze ich mir auf die Liste, danke für den Tipp. Momentan mag ich mir den aber noch nicht ansehen, weil ich mir anfang des Jahres erstmals Earthlings angesehen habe und das sitzt noch tief. Da pack ich jetzt so schnell nichts anderes. Es sei denn der von dir vorgeschlagene Film ist nicht so heftige wie Earthlings? (dann schau ich ihn mir gerne früher an). Ja das mit der Milch und dem Kalzium ist tatsächlich ein Märchen (siehe Antwort an Michael). Das schräge ist, dass ich es ja eigentlich weiß, aber mir trotzdem noch einbilde mir mit dem Käse was gutes zu tun. Sozialisierung und Prägung sei Dank, ich hab da irgendwie noch ein wenig Schiss das wegzulassen, obwohl ich ihn jetzt nicht mehr so genieße wie früher (auch doof, oder?).


@hasiilii
Danke für das :heart: liche Willkommen heißen. Du sprichst mir mit deinen Worten echt aus der Seele, tut gut zu erfahren dass es anderen ähnlich ging und sie aber den Sprung geschafft haben. Tut sogar sehr gut. Danke

@MIEZIKATZ
Danke für die Willkommensgrüße und für den Artikel, der ist wirklich gut. Ich seh den Käse momentan eher als „Medikament“ , den genussvoll zu essen ist spätestens seit meiner „Earthlingserfahrung“ nicht mehr möglich. Ich hab aber komischerweise jetzt auch keinen Ekel davor (eher ein schlechtes Gewissen). Klingt jetzt echt blöd, aber ich entschuldige mich mittlerweile sogar innerlich bei den Kühen und Kälbchen wenn ich meine Tagesration Käse esse. Meine Güte, wie sich das liest (hab ich bisher noch niemandem erzählt). Weglassen trau ich mich momentan halt einfach noch nicht, hab mir aber jetzt mal (wie gesagt) das Süßlupinenmehl gekauft und wenn das passt, dann lass ich den Käse sehr gerne weg. Bei mir ist es auch irgendwie so, dass es mir reicht sobald Argumente (Bilder, Filme) etc. herangezogen werden, die auf der emotionalen Ebene wirken. Gesundheitliche Aspekte die gegen den Konsum bestimmter Lebensmittel sprechen, sind (für mich) auch sehr interessant zu erfahren, aber das andere wirkt nachhaltig extremer. Hört sich das blöd an, wenn ich schreibe, dass ich es schlimmer finde wenn eine Babykuh seiner Mama gleich nach der Geburt weggenommen wird und die beiden tagelang nacheinander schreien, als wenn ich lese dass Käse süchtig macht? Ich weiß es nicht. *grübel

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05.02.2018, 21:06 Uhr
@Ursa Du hast recht. Besonders in Restauranten gehen Menschen bis Mitternacht essen. Im Grunde sag ich mal ist es ihr Problem ob sie danach noch einschlafen können. Aber ich kann mir das nicht vorstellen wenn ich weiß das ich um 23:00 Uhr schlafen gehen will, das ich eine Stunde davor noch etwas essen soll, egal ob es auch nur ein Salat oder Apfel ist. Immer zu Neujahr hab ich zu mir gesagt, das ich mal 'ne Ausnahme mach und gegen Mitternacht noch was essen tu, weil ich eh vielleicht 1 oder 2 Stunden wach sein werde. Hab aber trotzdem um Mitternacht nichts mehr gegessen, war meistens eh immer satt.
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05.02.2018, 23:09 Uhr
Hallo Ursa


Vielen herzlichen Dank für deine Rückmeldung


Sorry das ich dich nicht total aufgeklärt habe mit den verschiedenen Varianten vom Vitamin D. Ich gehe immer davon aus das ich Neulinge vor mir habe. Auch bei meinen Vorlesungen bin ich immer vorsichtig und versuche es nicht zu kompliziert zu machen
Aber Mareen hat schon recht mit dem V.3vegan.
Bin gespannt welches Variante dein Körper besser aufnimmt. Sollte es die tierische Version sein lass dir keinen Keks wachsen :-)
Dein Körper weiss was „Ihm“ gut tut und nicht die Vegane (Um)Welt die wir in unseren Köpfen zusammen bauen -)
Es müssen etliche Eigenschaften und Beschaffenheiten in einem menschlichen Körper vorhanden sein um Vegan gesund zu leben und zu überleben (lach)
Erkläre ich mal später.
Wenn du Käse noch magst, dann iss und geniesse es....und wenn ein Veganer oder Vegi dich deswegen blöd ankickt? Lass ihn, er macht es gratis. Leben und leben lassen.
Was sind wertvolle Proteine?
Das was dein Körper am besten aufspalten und verarbeiten kann. Allerdings kann pflanzliche Eiweiss nicht jeder Körper gleich gut aufspalten und verwerten. Im schlimmsten Fall setzt er es an Bauch und Hüfte als Fett an weil er es nicht gut verstoffwechsel kann.
Oje..... :-(
Was macht ein Mensch mit dieser Erkenntnis? Versuchen bewusst zu leben im Einklang mit sich, der Natur und der Umwelt. Denn eins ist klar, das 5. Gebot „du sollst nicht morden“ bedeutet auch, wir sind alle nur Gäste auf dieser Welt und unsere Nachkommen haben das Recht auf eine funktionierende Welt.


ciao :-)

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06.02.2018, 10:23 Uhr
Zitat Ursa:@Kerstin
Den Film setze ich mir auf die Liste, danke für den Tipp. Momentan mag ich mir den aber noch nicht ansehen, weil ich mir anfang des Jahres erstmals Earthlings angesehen habe und das sitzt noch tief. Da pack ich jetzt so schnell nichts anderes. Es sei denn der von dir vorgeschlagene Film ist nicht so heftige wie Earthlings? (dann schau ich ihn mir gerne früher an). Ja das mit der Milch und dem Kalzium ist tatsächlich ein Märchen (siehe Antwort an Michael). Das schräge ist, dass ich es ja eigentlich weiß, aber mir trotzdem noch einbilde mir mit dem Käse was gutes zu tun. Sozialisierung und Prägung sei Dank, ich hab da irgendwie noch ein wenig Schiss das wegzulassen, obwohl ich ihn jetzt nicht mehr so genieße wie früher (auch doof, oder?).

Also den Film kannst du dir ruhig anschauen. Hier geht es um die Zusammenhänge zwischen Ernährung und "Zivilisationskrankheiten" bei dem unter anderem auch Ärzte über ihre Erfahrungen berichten.
1x bearbeitet

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09.03.2018, 22:00 Uhr
Hallo Ursa!

Ich komme auch aus dem Münchner Raum 👋
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24.03.2018, 12:50 Uhr
@ Kada ... Hallo zurück :D

@all
Update: Vegan and happy about it (meanwhile without cheese) :D

Ich hatte kurzzeitig ne Phase in der ich mich nicht mehr wirklich wohl gefühlt habe und bemerkte dass ich irgendwas ändern muss. Ich war irgendwie nur noch mit Nährwertzählen beschäftigt um eine "möglichst ideale Versorgung" zu erreichen. Das nahm mir die Leichtigkeit und Freude am Essen und vorallem ... die Spontanität. Dass es mir überhaupt nicht gefallen hat, so große Mengen an Essen zu verdrücken haben ich ja schon geschrieben. Dazu kamen dann noch leicht kontrollfreakige Nährwertzähltendenzen dazu, die das ungute Gefühl vervollständigten. Ich habe nicht mehr gegessen worauf ich Lust hatte, sondern mich nach "Nährstofftabelle" ernährt ... und das kanns ja irgendwo auch nicht sein.


Als mir das vollends bewusst und vorallem greifbar wurde (das schlich sich irgendwie ganz langsam ein), hab ich Abstand genommen. Geholfen haben mir Gespräche mit meiner Partnerin, denn irgendwie blieb mir die Angst vor einem Nährstoffmangel (besonders Protein) dennoch, So weitermachen wollte ich aber auch nicht, weil Essen für mich immer etwas schönes, geselliges und genussvolles war und das wollte ich wieder haben.


Ich esse also wieder nach Geschmack und nicht mehr nur nach Nährwerten ... und ... ich zwing mir nicht mehr solche Mengen auf nur um die ideale Nährwertzufuhr zu erreichen. Wenn ich satt bin, bin ich satt und höre auf zu essen. Wenn ich wieder Hunger bekomme esse ich.
Ich hab aber auch ein paar Änderungen allgemein vorgenommen: Soja & Co sind jetzt Teil meines Speiseplans und hab auch anderes ein wenig umgestellt. So fühl ich mich freier und schau nicht immer akribisch auf die Nährwerttabellen. Ich schau, dass ich möglichst ausgewogene Gerichte genieße auf die ich auch Lust habe ... aber wenn ich (so wie heute) Lust auf vegane Pancakes mit Früchten zum Frühstück habe, dann mach ich mir die auch. Geschmeckt haben sie übrigens super ^^


Ich glaub auch, dass ich noch ein wenig Zeit verstreichen lassen muss, bis ich vollends von diesem Nährstoffgedankenkarussell wegkomme und es wieder so normal wird wie vorher. Gings anderen eigentlich auch so? Ich bin gefühlt zu Beginn sehr locker an die Sache rangegangen und dann kam dennoch sowas raus.


Frühlingssonnige Grüße,
Ursa

(P.S. Den Käse hab ich mittlerweile ganz gestrichen, d.h. ich bezeichne mich seit Anfang März als vegan *stolzbin* :-) )

1x bearbeitet

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24.03.2018, 20:25 Uhr
Na, wenn das mal nicht ein tolles Ergebnis ist! Gratuliere Dir von ganzem Herzen! :thumbup: :wink:
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