Hallo aus Wegberg!

Erstellt 28.07.2017, 11:16 Uhr, von RatzFatz. Kategorie: Neu hier. 15 Antworten.

Hallo aus Wegberg!
28.07.2017, 11:16 Uhr
Hallo liebe Foris,

meine Name ist Annika. Ich wohne, zusammen mit meinem Mann, 9 Kaninchen und 2 Hunden in Wegberg, ganz im Westen von NRW.

Hund und vegan mag für einige vielleicht konträr sein, denn immerhin kommen hier 3mal täglich Fleisch und auch ab und an Milchprodukte und Eier auf die Küchentheke. Aber die gesunde Ernährung meiner Hunde steht hier klar im Vordergrund. Das setzt auch vorraus, dass ich darauf achte, woher die tierischen Produkte kommen. Hier greife ich auf Produkte von regionalen Betrieben zurück - als nichts von der Futtermittelgroßindustrie.

Ansonsten habe ich vor 2 Wochen mein veganes Leben 2.0 eingeläutet. 2.0, weil ich bereits in den Jahren 2013 und 2014 vegan gelebt habe, dann aber wieder davon abgekommen bin. Nicht, weil mir die Tiere, meine Umwelt, nicht mehr wichtig waren, sondern weil ich es zu einem sehr anstrengend und mühselig fand und zum anderen, weil es mir gesundheitlich nicht sehr gut ging.

In den zwei Jahren dreht sich nahezu alles darum was ich als Nächstes essen werde und wo ich die Lebensmittel dafür bekomme. Welche Kosmetika, Putzmittel und Kleidungsstücke sind vegan und wo kann ich sie kaufen? Auch in Restaurants war der Begriff „vegan“ noch kaum ein Thema.

Zu diesem Zeitpunkt war die Angebotspalette im Supermarkt längst noch nicht so groß, was vegane Lebensmittel betrifft, wie sie heute ist. Der nächste Bio-Supermarkt, der entsprechende Produkte verkaufte, liegt gut 30 Kilometer entfernt und ist zudem recht teuer. Also 60 Kilometer für den Einkauf fahren oder sogar die Sachen aus dem Internet bestellen? Ökologisch betrachtet war das für mich dann auch nicht wirklich sinnvoll. Das frustete mich sehr.

Zu Beginn der Ernährungsumstellung hatte ich ziemlich an Gewicht verloren, weil ich Angst hatte, etwas „falsches“ zu essen. Jedoch lief es am Ende darauf hinaus, dass es meist sehr ungesunde Dinge gab. Denn Pommes und Chips sind immer verfügbar. Gemüse mit Gemüse auf Gemüse hing mir regelrecht aus dem Hals raus. Das schlug sich natürlich auf meine Gesundheit und auch auf mein Gewicht nieder. Es ging mir schlecht und ich fühlte mich schlecht mit fast 10 kg mehr auf den Rippen. Vegan aber unglücklich, das war dann keine Alternative für mich.

Die Zeiten haben sich zum Glück geändert. Ich mich auch. Daher möchte ich einen erneuten, entspannteren, Versuch starten!

Liebe Grüße
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
28.07.2017, 11:34 Uhr
Hey, endlich mal jemand aus NRW :D Willkommen. :thumbup:
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28.07.2017, 23:19 Uhr
Wenn ich das richtig gesehen habe, sind hier so einige aus Köln, Bonn und aus dem Pott. Wir sind also nicht alleine :D
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29.07.2017, 10:19 Uhr
Hallo, RatzFatz!
Willkommen hier!
Schon ein bisschen eingelebt? :)

Übrigens: vegan & Hund ist überhaupt nicht konträr.
Hier gibt es einige Foris, die ihre Hunde ganz erfolgreich vegan ernähren - ich gehöre auch dazu.


Falls Informationsinteresse besteht:
https://www.provegan.info/de/ernaehrung/grundsaetzliches-ueber-vegane-haustierfuetterung/

Und auch hier im Forum wurde bereits darüber diskutiert, hier ein paar Fakten von Falk, der sich immer viel Mühe macht und toll informiert (inklusive Quellenangaben etc) - nochmal danke an Falk :)

https://www.vegpool.de/forum/allgemein/vegane-hunde-1.html

Liebe Grüße nach NRW

Moni
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29.07.2017, 11:08 Uhr
Dann stell mal deinen Hund 1 Napf voll mit Fleisch, und einen Napf voll mit Veganen Hundefutter vor die Nase. Ich wette er ist eher das Fleisch. Und genau aus diesem Grund würde ich unseren Hund niemals Vegan ernähren. Hunde können auch ein gutes Alter erreichen wenn sie Fleisch essen. Ich finde das auch nicht schlimm seinen Hund Vegan zu ernähren, nur bin ich der Meinung dass man einem Tier seine eigene Ernährungsweise aufdrücken will, und das finde ich nicht ok.
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29.07.2017, 11:25 Uhr
Zitat dandedilia:Ich finde das auch nicht schlimm seinen Hund Vegan zu ernähren, nur bin ich der Meinung dass man einem Tier seine eigene Ernährungsweise aufdrücken will, und das finde ich nicht ok.

Mir stellt sich da die Frage was schlimmer ist: einem Haustier, was in den allermeisten Fällen tatsächlich vollwertig vegan ernährt werden könnte, die eigene vegane Ernährungsweise aufzudrücken oder das nicht zu tun und damit dem Futtertier die nichtvegane Fütterungsweise durch Töten aufzudrücken?
Ja, die Entscheidung sollte dem Tierhalter überlassen bleiben. Ich würde mir allerdings wünschen, dass Veganer, die unbedingt Fleisch füttern wollen, dies nicht so herausposaunen würden und darauf auch noch stolz zu sein scheinen.
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29.07.2017, 11:36 Uhr
Hallo RatzFatz,
herzlich willkommen hier im veganen Forum. Ich freue mich, dass Du dabei bist!
Viele Grüße
Kilian
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29.07.2017, 12:22 Uhr
Hallo RatzFatz,

willkommen im Forum :)


Hallo dandedilia,

Zitat dandedilia:Dann stell mal deinen Hund 1 Napf voll mit Fleisch, und einen Napf voll mit Veganen Hundefutter vor die Nase.

Das Argument führt sich ad absurdum:
Wenn ich einem Kind also eine Schale Gummibärchen und eine Schale Rote Bete hinstelle, dann lässt das Verhalten des Kindes weder darauf schließen, dass Gummibärchen die natürliche Nahrung des Menschen sind, noch dass diese, ernährungsphysiologisch, wertvoll sind als Reote Bete.

Wissenschaftlich fundierte Gegenargumente kannst du gerne hier einbringen:
https://www.vegpool.de/forum/allgemein/vegane-hunde-1.html


Zitat dandedilia:nur bin ich der Meinung dass man einem Tier seine eigene Ernährungsweise aufdrücken will, und das finde ich nicht ok.

Man drückt jedem Lebenwesen, dass zu einem selbst in einem Abhängigkeitsverhältnis steht, prinzipiell seine Lebensweise auf.

Der Hund würde, wenn möglich, auch den ganzen Tag Hundeleckerlis futtern, was offenkundig auch nicht zur Gesundheit des Hundes beiträgt, weshalb Hundehalter diese Lebensmittel (und Lebensmittel im Allgemeinen) dem Hund, aus gutem Grund und wenn überhaupt, nur begrenzt zur Verfügung stellen


Die übergewichtige, kranken und teilw. apathischen Hunde (und Kinder) der heutigen zeit machen dabei deutlich, dass die reguläre und verbreitete Ernährung nicht sonderlich ausgewogen oder gesund ist.

Einen Hund einfach alles fressen zu lassen was er / sie möchte und dabei nicht auf eine ausgewogene Ernährung zu achten (welche idR. auch ohne Fleisch möglich ist, siehe oben genannten Beitrag) ist dabei ebenso fahrlässig wie bei einem Menschenkind und mit nicht weniger Problemen behaftet ;)

Grüße,
Falk
7x bearbeitet

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29.07.2017, 12:27 Uhr
Man kann Hunde aber nicht mit Menschen Kindern vergleichen.... Das ist absurd. Es war lediglich ein Beispiel mit dem Fleisch und dem Veganen Futter. Jeder so wie er will, aber ich finde so drückt man einem Tier eine Ernährung auf, nur weil man sich selbst so ernährt, und das finde ich nicht ok. Der Hund sollte selber frei entscheiden können was er gerne isst, und ich wette zu 100% wählt jeder Hund das Fleisch aus. Was auch nicht schlimm ist.

So sehe ich das übrigens auch bei Katzen. Katzen gehören zu den Raubtieren. Die kann man nicht einfach Vegan ernähren so wie das viele machen. Ihr schadet euren Tieren viel mehr als dass ihr ihnen helft.
2x bearbeitet

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29.07.2017, 14:16 Uhr
Hallo dandelila,

Zitat dandedilia:Ihr schadet euren Tieren viel mehr als dass ihr ihnen helft.

Hast du hierzu evtl. auch beweiskräftige Fakten oder ist das einfach ein unsachlicher (und zudem anmaßender, intoleranter und teilw. beleidigender) Rundumschlag deiner eigenen Meinung?

Wissenschaftliche Fakten zur veganen Katzenernährung könntest du z.B. hier einbringen:
https://www.vegpool.de/forum/vegan-allgemein/vegane-katzen-1.html

Das vegane Hundethema, für sachliche Diskussionen, kennst du ja bereits.

Zitat dandedilia:und ich wette zu 100% wählt jeder Hund das Fleisch aus

Ein Glück ist das nachweisbar falsch:
Geschmack ist Konditionierung und es gibt durchaus Hunde (und auch Löwen) die Fleisch ablehnen: Bei Hunden z.B. in diesem Fall[*1], bei Felinen z.B. im Fall der, freiwillig, vegetarischen Löwin "Little Tyke" dokumentiert.

Generalisierungen, Vermutungen und "gefühlte Wahrheiten" (sprich die Verwechslung von Korrelation und Kausalität) helfen also weder dir, dem Thema noch der Diskussion weiter!

Ansonsten kann man das Verhalten von Kindern sehrwohl mit dem von (einigermaßen intelligenten) Tieren (wie z.B. Schweine, Affen, Hunde, Katzen, etc.) vergleichen, da diese im behavioristischen Paradigma der Psychologie Wesen von gleichem Geist (d.h. konditionierbar mit eingeschränkten bis keinen Möglichkeiten zur Reflektion) sind.[*2]

Grüße,
Falk

[*1] https://www.gutefrage.net/frage/hund-frisst-kein-fleisch-mehr
[*2] https://de.wikipedia.org/wiki/Behaviorismus
18x bearbeitet

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