Hallo und danke für die Aufnahme

Erstellt 17.12.2015, 16:57 Uhr, von Funny. Kategorie: Neu hier. 15 Antworten.

Hallo und danke für die Aufnahme
17.12.2015, 16:57 Uhr
Habe bisher immer nur mitgelesen, würde mich aber gerne auch mal mit einbringen. Selbst interressieren mirch mehr die Fakten hinter einer Veganen Ernährung und freue mich vielleicht auch mal Beiträge aus Ernährungs-"wissenschaftlicher" Sicht beitragen zu können....
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
17.12.2015, 16:59 Uhr
Hallo Funny und herzlich Willkommen im Forum!!
Schön, dass du hier bist, ich freu mich auf deine Beiträge. :)

Wo kommst du her?

Viele Grüße
Jonna
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17.12.2015, 17:18 Uhr
Ja hallo Funny !

Von mir auch willkommen hier und ich bin sehr neugierig auf Deine Beitraege.

Bin immer offen noch etwas Neues zu lernen.

Gruesse

Kleeblatt♣

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17.12.2015, 19:54 Uhr
Herzlich Willkommen hier Funny!

Die wissenschaftliche Komponente, die du einbringst wird sicher interessant.
Wielange lebst du denn schon vegan?

Liebe Grüße

Caro
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17.12.2015, 20:25 Uhr
Auch von mir ein herzliches Willkommen..
Hast Du was im gesundheitlichen, ernährungsphysiolischen oder medizininschen Bereich zu tun...? Dein erster Beitrag (grob: Haustiere ernähren) lässt mich an sowas denken...



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20.12.2015, 20:29 Uhr
Hallo Funny,
lebst Du selbst vegan? Du hast Dich in anderen Beiträgen ja schon als kritische "Stimme der Vernunft" ins Spiel gebracht (zum Klimawandel, zur veganen Haustier-Ernährung, zur Jagd) – welchen Hintergrund hast Du denn? Legst Du Wert auf Diskussion, oder auf eine Rolle als "Außenstehender" Plattituden-Drescher?
Viele Grüße
Kilian
2x bearbeitet

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22.12.2015, 10:31 Uhr
Hi Ihr Lieben.
Kilian hat mich gebeten mich noch mal zu erklären. Dazu ein wenig Geschichte. Mein Veganer Weg begann 1992 oder 1993. Grund war eine ernsthafte Allergie und Unverträglichkeit auf bestimmte Lebensmittel meines Kindes. Wir haben dann Beschlossen vegan zu leben um diesen Krankheiten beizukommen. Die Informationsquellen waren sehr rar und alles ohne Internet. Das Buch nach dem wir uns gerichtet haben "Allergien müssen nicht sein " vom Broker in Verbindung mit Helma Danners Kochbuch. Die damalige Philosophie ging von der so genannten Eiweißvergiftung aus und der damit verbundenen Überbelastung von Zellen u.s.w..Tierschutz spielte eigentlich keine Rolle. Also Krankheiten immer als Spiegelbild eines Vergifteten Körpers.
In der Tat hatten wir tolle Erfolge. Die Alkergie ging zurück mein Sohn gesundete. Alles was es an Bücher gab, standen bei mir im Schrank. Alles war so schlüssig und einfach zu erklären. Wenn ich vom heutigen Standpunkt ausgehe haben wir trotzdem auch Glück gehabt. Die faulenden Zähne meines Sohnes, mein ständiges Zahnfleischbluten waren ja Entgiftungen meines Körpers.....
Vitaminmangel wie B12, gab es nicht laut den Schreibern, Vitamin D Mangel im Winter. Alles Unwichtig...immer schön hörig glauben was meine Propheten für Meinungen hatten. Kontrolle war eigentlich nicht möglich und passende Ärzte gab es eigentlich auch nicht. Als ich merkte das in der Form wie wir lebten etwas nicht stimmte brachen mir schon die Zähne ab. Trotz allem gib ich nicht der Veganer Ernährung die Schuld, sondern nur wie ich sie damals angewendet habe. Also selber weiterbilden, wo war der Schwachpunkt? Jetzt Bücher finden die weiterhelfen...fehl am Platz. Also fing ich an der Basis an, wo kam der Mensch her und wie entwickelter er sich, wie funktioniert der Stoffwechsel, Mikro und Makrostoffe. Zellstoffwechsel Muskelfunktion und ein ganz wichtiges Thema, die damals von Wandmaker in seinem Büchern zwar anderslautend aber die gleichen Probleme erklärt. Das große Thema Antinährstoffe.....die wie ich herausfand wohl maßgeblich für die Probleme verantwortlich waren.
Der Veganismus vom reiner gesundheitlichen Ernährung ging in der Zeit über in Tierschutz, Klimaschutz, Seelenschutz u.s.w.. Und es kamen immer neue Themen was man mit Vegan erreichen kann. Die Toleranz die wir damals von den Normalernähren einforderten heute andersrum nicht mehr gilt. Dann kamen immer neue Argumente, die ich erschreckend fand und eigentlich bei nähere Untersuchung überhaupt nicht haltbar sind. Und niemand stellt da mal eine These in Frage, sondern wenn man das machte, war man ein Vergifter oder "Platitüden Drescher", (ist ein Scherz, Kilian) Das gilt ja bis heute noch. Auch die Argumentation das uns der ganze Kram mal irgendwann um die Ohren fliegt, ignorieren wir mal und machen das lächerlich. Dieser Weg ist für mich erschrecken und kontraproduktiv.
Mein Anliegen ist es den Veganismus als eigenverantwortliche Sache zu sehen und auch zu hinterfragen. Und wenn ich einer These widerspreche dann ist das Sachlich und hat nichts mit Kritik am Veganismus zu tun. Das liegt mir fern.......
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22.12.2015, 12:15 Uhr
Hallo Funny !

Danke fuer Dein Vertauen.

Es freut mich , dass die Allegien Deines Sohnes weg sind und hoffentlich fuer immer.
Ich habe auch Allergien.

Wenn ich alles einhalte geht es mir gut.

Euch jetzt hoffentlich auch.

Mich wuerde persoenlich noch interessieren , wie hast Du die abbrechenden Zaehne in den Griff bekommen??

Nur wenn Du antworten magst.

Gr.

Klee :wink:
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22.12.2015, 12:16 Uhr
Hallo Funny,

"Wahrheit" gibt es nicht und Veganismus ist - für mich jedenfalls - auch keine Antwort auf alle Fragen des Lebens, aber ein sehr guter und wichtiger Ansatz zur Problembewältigung in vielen Bereichen. Dass man Veganismus nicht überbewerten soll, steht übrigens an mehreren Stellen auf Vegpool, u.a. unter https://www.vegpool.de/magazin/veganismus-nicht-ueberbewerten.html
Wer Veganismus überbewertet, wird irgendwann frustriert, schiebt das Ausbleiben der erhofften Erfolge womöglich ebenfalls auf den Veganismus und landet evtl. sogar wieder bei einer Lebensweise, die (wie wir wissen, oder zumindest annehmen) ziemlich viele Nachteile für Gesundheit, Tiere und Umwelt hat.

Was im Umkehrschluss aber eben auch nicht bedeutet, Veganismus unterbewerten zu sollen.

Lebst Du denn noch vegan? Warum, wenn Du die vielen Nachteile darauf zurückführst? Irgendwie erscheint mir das alles noch etwas vage...

Ich lebe seit ca. 15 Jahren vegan und habe früher auch ziemlich aktiv Info-Aktionen betreut und mit unzähligen Passanten gesprochen, Argumente gehört, hinterfragt und mir immer gesagt, das ich nicht aus Prinzip vegan lebe, sondern aus gutem Grund.

Aber wenn man 1000 mal das selbe unreflektierte Argument hört ("Der Mensch braucht halt Fleisch" oder etwas ähnlich Tiefsinniges), dann ist es irgendwann genug. Man muss als Veganer nicht ständig diskutieren und sich rechtfertigen. Und man muss auch nicht alle Details einer Studie oder Untersuchung auswendig wissen. Es genügt, wenn man Informationen verwendet, die man nachvollziehen kann. Und dabei bleibt die Freiheit, neue Informationen ebenfalls zu hinterfragen. Und es bleibt auch die Freiheit, gar nicht zu diskutieren.

Dieses Forum richtet sich in erster Linie an Menschen, die für sich gute, pro-vegane Argumente gefunden haben und vegan werden bzw. vegan leben möchten und sich darüber austauschen wollen. Wenn hier also Vegan-Kritik unerwünscht ist, dann hat das unter anderem eben diesen Grund.

Ich habe früher ein Forum betreut, in dem ich jeden schreiben lassen wollte, was er möchte. Das führt u.a. dazu, dass jede Diskussion (z. B. welcher Sojadrink besser schmeckt) gleich durch Grundsatzdiskussionen zerstört wird. ("Aber für Soja werden doch Urwälder gerodet"..."nein eigentlich ja eher für Tierprodukte"...)

Es gibt im Internet genug Platz für anderweitige Diskussionen, an denen jeder teilnehmen kann, der dazu Lust hat. Hier gelten halt andere Regeln.

Warum sollte man von Veganern erwarten, jedes Argument bis ins kleinste Detail auswendig zu kennen, aber nicht von nicht-vegan lebenden Menschen? Das ist auch der Grund, warum mir diese Klima-Rechnereien auf den Keks gehen. Das ist pure Rabulistik. Kein Mensch hat die aktuellen Preise für Wasser, Futter und Betriebskosten auswendig parat. Es hat schlicht keinen Nutzen, auf die Art zu diskutieren und es nervt nur, da schon die alltäglichen Diskussionen manchmal anstrengend sein können. Das muss nicht auch noch im pro-veganen Forum stattfinden.

Verstehst Du das?

Viele Grüße

Kilian
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22.12.2015, 15:30 Uhr
Hi Kleeblatt.
Ich Antworte Dir gerne. Bis auf wenige minimale Ausnahmen sind die Allergien weg. Mein Sohn lebt zwar nicht mehr Vegan erfreut sich aber sonst bester Gesundheit.
Meine Zähne war echt ein Problem. Was weg ist ist eben weg. Aber viel schlimmer war die Parodontitis. Wenn du jedes mal Blut spuckst beim Zähneputzen und die Zähne locker werden, hat das natürlich nichts mit Entgiftung zu tun. Um für Kilian wegen dem nächsten Beitrag direkt mit zu antworten. Es lag an meiner Form der Vegan Ernährung. Ich habe im Prinzip bis zu 5 Kilo Obst am Tag gegessen und um meinen Kalorienbedarf zu decken, so ungefähr alles Süße gegessen was kam. So was macht heute eigentlich keiner mehr. Aber damals war mir das nicht so klar und Internet gab es eigentlich nicht so wirklich. Heute weiß ich für mich, das der hohe Fruchtzucker Anteil in meiner Ernährung da durchaus eine Rolle gespielt haben kann, und eben was man auch nachmessen konnte, durch meine einseitige Ernährung, ein Mangel an essentiellen Dinge vorlagt. Das machte der Körper zwar mit, ich fühlte mich ja recht gut, aber letztendlich kann man ihm nichts Vormachen. Der Mangel war da....und um das direkt klarzustellen, es lag nicht an der veganen Ernährung, sondern an meiner falschen Veganer Ernährung.
Um das Thema Zähne zu beenden. Guter Zahnarzt und 15.000 Euro.....
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