Neu hier

Erstellt 10.06.2019, 17:18 Uhr, von Veggie578. Kategorie: Neu hier. 28 Antworten.

12.06.2019, 09:23 Uhr
Naja, Familie kann man sich eben nicht aussuchen. Ich hab inzwischen ne ziemlich dicke Haut, aber wenns daheim nur noch raucht ist das wirklich nicht schön. Auch für meine Kinder nicht (1, 5, 8 Jahre). Wobei die beiden Kleinen da noch nicht mitreden und die Große eben einfach oft sauer ist, weil es jetzt nicht mehr so oft Fleisch gibt. Andererseits versteht sie mich und meine Beweggründe und sagt immer wieder mal, dass sie es auch mal versuchen würde. Da steht aber meine Frau massiv dagegen, die leider völlig mauert und fest der Meinung ist, dass Fleisch, Milch und Eier vor allem für Kinder absolut zwingend notwendig wären...

Obwohl meine Frau eigentlich eine mitfühlende Person ist, so ist bei es bei dem Thema Veganismus so als ob sofort Ohren und Augen zu gehen würden. Unsere Ehe besteht auch nur noch deshalb, weil ich gelegentlich Ausnahmen mache. Damit meine ich z.B. das ich in Restaurants vegetarisch esse oder mal einen Kuchen von ihr esse.

Damit kann ich im Moment zumindest leben weil beides nicht oft vorkommt. Ich habe die Hoffnung, dass sie mit der Zeit offener wird, so wie auch die momentane Marktwirtschaft immer mehr in Richtung Veganismus geht :) .
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Strohhalme aus Glas
12.06.2019, 12:21 Uhr
Armer Habanero, das klingt ziemlich schwierig und ich wünsche dir und deiner Familie, dass ihr doch noch auf einen Nenner kommt. Ich finde auch, dass man immer mehr mit dem Thema im Alltag konfrontiert wird und vielleicht wird deine Frau auch noch davon überzeugt. Ich hoffe es sehr für euch!
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12.06.2019, 18:36 Uhr
Zitat habanero79:Naja, Familie kann man sich eben nicht aussuchen.


Ich bin mal provokativ (Du "kennst" mich und meine Einstellung zwischenzeitlich :lol: ):

Seine Frau aber schon!!
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12.06.2019, 21:27 Uhr
Ja schon, aber nun hat er sie und die kleinen Kinder. :rolleyes: ;) :-)

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12.06.2019, 21:33 Uhr
Es fragt sich halt immer, in wie weit man sich und seinen Ansichten treu bleiben will. Einseitig Kompromisse des "lieben" Frieden willen einzugehen, ist auf Dauer keine Lösung. Und man muss sich immer im Klaren sein, man hat nur dieses eine Leben und es ist "mein" Leben und nicht das eines anderen.
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13.06.2019, 06:39 Uhr
Es fragt sich halt immer, in wie weit man sich und seinen Ansichten treu bleiben will. Einseitig Kompromisse des "lieben" Frieden willen einzugehen, ist auf Dauer keine Lösung.

Kein Problem Dana, ich nehm dir das nicht übel. Ich weiß ja, dass du in der Hinsicht da ein wenig "sachlicher" als ich bist.

Immerhin war das erste Wort meiner Frau nach meinem -vegan coming out- "ich packe meine Sachen". Von daher ist das schon mal ein immenser Schritt in die richtige Richtung. Es ist auch nicht mehr so das wir uns täglich streiten. Es ist also schon viel viel besser geworden. Diese Ausnahmen kommen vielleicht zweimal im Monat vor. Von daher bin ich nicht bereit eine Ehe und drei Kinder dafür "zu opfern" indem ich jetzt sage: "Ich weiß, du bist mir schon meilenweit entgegen gekommen aber es ist mir nicht genug. Ich will Alles!". In der heutigen Zeit wird die Ehe und Kinder leider viel zu schnell weggeworfen finde ich. Da gibt es keine Aussprachen, Paartherapien oder Kompromisse mehr. Entweder so wie ich will oder gar nicht - ist die Devise. Ich versuche nicht so zu sein.

Außerdem glaube ich nicht, dass es auf Dauer so sein wird. Ich werde schon irgendwann mit dem untergraben anfangen. ;)
1x bearbeitet

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13.06.2019, 08:45 Uhr
Ich finde dein Denken über die Ehe sehr gut. Auch ich war viele Jahre unglücklich in meiner Ehe und bin der Kinder wegen mit ihm unter einem Dach geblieben. Bei uns gab es aber keine andere Lösung und jetzt sind wir alle froh über die freundschaftliche Trennung. Jeder muss das für sich entscheiden. Ich wünsche dir und deiner Familie, dass ihr glücklich zusammen bleiben könnt.
1x bearbeitet

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13.06.2019, 19:10 Uhr
Es geht nicht darum, Kompromisse in einer Ehe zu machen. Das müssen wir alle. Sondern es geht um den gegenseitigen Respekt und der scheint mir - zumindest von Seiten Deiner Frau - zu fehlen. Seinen Partner vor Angehörigen und Kindern schlecht zu machen, zeigt nicht von Respekt Dir gegenüber. Ich erwarte von meinem Partner, das er hinter mir steht, auch wenn er es nicht verstehen kann.
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14.06.2019, 06:43 Uhr
Seinen Partner vor Angehörigen und Kindern schlecht zu machen, zeigt nicht von Respekt Dir gegenüber.

Da hast du recht. Wobei ich sagen muss, dass passiert jetzt auch nicht mehr. Ohne ihr Verhalten verteidigen zu wollen, anfangs war alles halt sehr emotional und sie hat sich definitiv verbal zu sehr "gehen lassen". Nachdem der erste Schock nun aber verdaut ist, passiert das eigentlich nicht mehr. Wie gesagt, wenn es längere Zeit so heftig geblieben wäre, wäre ich auch gegangen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

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