Seit Umstellung soo hungrig!

Erstellt 12.04.2017, 20:09 Uhr, von Miera. Kategorie: Neu hier. 29 Antworten.

10.05.2017, 21:41 Uhr
Zitat Kerstin:Beim Thema Protein schreibt sie, dass sie ihren Bedarf auch mit Seitan deckt und hier und einem anderem Post hat sie eine Glutenallergie, häää? :crazy:

Nun, Konsequenz ist halt schlecht für die Beitragsquote wenn man versucht so schnell wie möglich einen sinnlosen (und bald gelöschten) Link für die Eigenwerbung zu setzen :clap:

Wir werden sie wohl nicht so bald wieder sehen und ihre Seite wandert ungeklickt auf meine Blacklist :thumbup:

Grüße,
Falk
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Hey,

Vegan leben für nur 140 Euro im Monat! Weiterlesen!

Viele Grüße!
11.05.2017, 00:01 Uhr
Hab den Link entfernt und den user gesperrt.
Danke für Eure Meldungen!
Viele Grüße
Kilian
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09.06.2017, 22:49 Uhr
Liebe Miera,
mich würde interessieren, wie es mit Deinem Hungergefühl gelaufen ist?
(Ich kann mich gut erinnern, dass ich zu Anfang auch immer dagegen kämpfte, und schließlich erstmal ständig Chili sin Carne aß, stark gewürzt....)
Liebe Grüße
dB
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10.06.2017, 00:00 Uhr
Liebe Berlinerin,

danke der Nachfrage! Nach einer recht kurzen Umgewöhnungszeit, werde ich nun genau so schnell oder schneller satt, wie vorher. Alles tutti. :D Das freut mich sehr!
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10.06.2017, 08:30 Uhr
Ich hatte meine Heisshungerattacken damals mit Nüssen beseitigt. Das ging ziemlich gut.
Aber die Umstellung fand ich schon heftig. Da ging es mir wie Dir.
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10.06.2017, 09:54 Uhr
Ich hab da wohl echt Glück gehabt. :oo
Ich hab vom ersten Tag an, weniger Hunger gehabt. Obwohl ich ja weniger Kalorien zugeführt habe. Bzw. habe ich die Jahre vorher (als Vegetarier) nie ein Hungergefühl gehabt. Bzw. kannte ich das nie. Wenn ich mal den ganzen Tag nix gegessen hatte, weil ich nicht dazu kam, hatte ich abends immer noch kein Hungergefühl. Nach der Umstellung auf vegan, hatte ich das endlich mal :D und hab mich echt darüber gefreut :lol:
Ok komische Geschichte und kann vermutlich keiner nachvollziehen :lol:
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13.08.2017, 20:35 Uhr
So, nun muss ich es doch mitteilen, auch wenn es mein X-ter Post heute ist... :red: Zu Beginn meiner Umstellung hatte ich (für alle, die nicht noch einmal alles von vorne durchlesen wollen) ständig Hunger und starke Probleme mit meinem Blähbauch. Nach einer Eingewöhnungszeit waren beide Symptome wie durch ein Wunder verschwunden. Ich hatte das erste Mal in meinem Leben einen Flachen Bauch und ein super leichtes Gefühl in der Körpermitte. Das hat sich auch eine ganze Weile so gehalten und nun... Tjoah, ich weiß ehrlich nicht, was passiert ist, aber seit ein paar Wochen ist der Blähbauch zurück, der Hunger wieder größer und ich bin frustriert. Ich weiß, ich hatte längst beim Spezialisten sein wollen, aber da sich die Problematik ja aufgelöst zu haben schien, habe ich dann keinen Termin gemacht. Es könnte also nach wie vor dran sein, mir eine Überweisung zu holen. Von euch würde mich jetzt mal interessieren, ob jemand so etwas auch mal erlebt hat? Also dass unangenehme Symptome mit dem Umstieg auf Vegan verschwinden und dann plötzlich zurückkehren?
Ich frage mich, ob sich mein Stoffwechsel sozusagen angepasst haben könnte? Auch alle anderen Super-Nebeneffekte des Umstiegs sind verschwunden, ich schlafe nicht mehr so mega gut wie anfangs, brauche wieder genau so viel Schlaf wie vor der Umstellung, fühle mich nicht mehr so leicht und beschwingt und fit, der einhergegangene Bewegungsdrang ist auch wieder weg. Ich weiß nicht, warum. (Und wieso gibt's hier keinen traurigen Smiley? Stellt euch einen vor. :lol: )
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14.08.2017, 10:21 Uhr
Hallo Miera,

Ferndiagnosen sind natürlich ohne möglichst objektive Basis immer enorm schwierig.
Evtl. würde es sehr aufschlussreich sein, wenn du ein Ernährungstagebuch mit Mikronährstoffen führen würdest (min. 1 Woche, besser 1 Monat, im Idealfall immer ;) ), z.B. https://cronometer.com/

Mit diesen Daten würde man wiederum wesentlich genauer die Probleme identifizieren können.

Zitat Miera:Also dass unangenehme Symptome mit dem Umstieg auf Vegan verschwinden und dann plötzlich zurückkehren?

Meist liegt soetwas an einem Rückfall in alte Gewohnheiten.

Ich hatte z.B. anfangs enorm viel frisches Obst und Gemüse gegessen, womit es mir unglaublich gut ging und ich sportlich sehr viel aktiver sein konnte.
Dann hatte ich anfangs weniger, dann imemr mehr mit Ersatzprodukten experimentiert (Soja-Bolognesen, Seitanbraten, etc.) wodurch sich meine gesundheitlichen Vorteile wieder in das vorige Gegenteil (Schlappheit, schlechter Schlaf, etc.) gewandelt haben.
Mittlerweile habe ich meine Verhaltensänderungen erkannt und konnte entsprechend gegensteuern :thumbup:

Zitat Miera:Ich frage mich, ob sich mein Stoffwechsel sozusagen angepasst haben könnte?

Nach obrigem Beispiel kannst du davon ausgehen, dass nicht dein Körper sich verändert hat, sondern (meist unbemerkt) dein Verhalten.

Prinzipiell verändert unser Körper sich nur in geringem Maße von selbst (epigenetische Umstrukturierungen mittels Polypeptidmakern einmal ausgenommen), sodass einzig unser (auch noch so gering) verändertes Verhalten die Ursache für die meisten Probleme sein kann.

Zitat Miera:Auch alle anderen Super-Nebeneffekte des Umstiegs sind verschwunden

Eine weitere Vermutung könnte natürlich immer ein Kalorien-, Vitamin- oder Mineralstoffmangel sein.
Hier hilft wiederum besagtes Ernährungstagebuch (mit Tracking von Mikronährstoffen), um ungefähre Klarheit zu schaffen :thumbup:


Einige Fragen für den Anfang:
- Was hat sich in den letzten Wochen / Monaten in deiner Ernährung verändert? (im Gegensatz zur positiven Zeit)
- Hast du sehr viel unterschiedliches Obst / Gemüse gegessen? (meist ein Auslöser, da sich die Darmflora nur rechtlangsam an neue Nahrungsmuittel anpassen kann)
- Haben sich deine Essgewhohnheiten oder Tageszeiten verändert? (isst du z.B. mittlerweile recht spät und dann recht Proteinreich = lange verdauungszeit = schlechter Schlaf)

Grüße,
Falk
9x bearbeitet

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14.08.2017, 17:51 Uhr
Hey miera :wink:
Also ich persönlich habe leider auch immer mal ein wechselbad des hunger und bläh-,völlegefühl in den letzten monaten durchmachen müssen. Mir ist aufgefallen das es bei mir extremer wurde wenn ich entweder auf etwas länger verzichten wollte oder z.b der tagesrhythmus durcheinander geriet oder die kcal zahlen stark abwichen von den kcal mengen die ich normalerweise in einer mahlzeit verzehre. Ich persönlich fahre am besten damit vor dem schlafen mindestens 3 stunden nichts mehr oder nur etwas mit geringer kcal dichte zu essen und morgens erstmal ne halbe std etwas leichten sport zu betreiben bevor ich etwas esse.. Meine erste mahlzeit besteht grundsätzlich (bis auf ausnahmen am Wochenende ab und an) aus einem großen obstteller.. damit fahre ich persönlich am besten, es sättigt mich und ich fühle mich fit und energiereich und der hunger ist erstmal weit entfernt..ich merke aber das ich spätestens alle 2-3 tage mal eine größere eiweißquelle und etwas getreide benötige um nicht wieder in totale heißhunger Attacken zu fallen. :wtf:
Denke daher das man einfach ein wenig ausprobieren muss mit welchen lebensmitteln und welchen angewohnheiten man am besten fährt. Mir ist an mir selbst z.b auch aufgefallen das wenn ich den tag über viel stress auf der Arbeit hatte wesentlich mehr kalorien über den tag verteilt aufnehmen muss als an einem sehr sportlichen aber dafür emotional weniger stressigen tag. Aber wie gesagt nur weil es bei mir so ist heißt es nicht das dein körper genauso tickt. ;)
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16.08.2017, 10:22 Uhr
Danke vielmals für Eure Antworten! :clap:
Falk, das sind hilfreiche Gedanken! Ein Ernährungstagebuch werde ich jetzt für einen Monat anlegen, ich bin gespannt. Habe mich vorhin auf der von Dir vorgeschlagenen Seite registriert, die nimmt einem ja alles an Rechenarbeit ab. :green: Danke für den Tipp!

Zitat Nefasu:
Ich hatte z.B. anfangs enorm viel frisches Obst und Gemüse gegessen, womit es mir unglaublich gut ging und ich sportlich sehr viel aktiver sein konnte.
Dann hatte ich anfangs weniger, dann imemr mehr mit Ersatzprodukten experimentiert (Soja-Bolognesen, Seitanbraten, etc.) wodurch sich meine gesundheitlichen Vorteile wieder in das vorige Gegenteil (Schlappheit, schlechter Schlaf, etc.) gewandelt haben.
Mittlerweile habe ich meine Verhaltensänderungen erkannt und konnte entsprechend gegensteuern :thumbup:

Das könnte bei mir ähnlich sein, bloß anders herum. Ich habe anfangs nie zuviel Salat und Rohes gegessen, immer weniger als 50% der Gesamtmahlzeit. Inzwischen hatte ich den Rohkostanteil hochgeschraut - meiner Einschätzung nach unwesentlich, doch womöglich ging das meinem Verdauungstrakt dennoch zu schnell?

Zitat Nefasu:(epigenetische Umstrukturierungen mittels Polypeptidmakern einmal ausgenommen)

JETZT fühle ich mich ungebildet. :lol: Magst Du es mir erklären?


Zitat Nefasu:
Einige Fragen für den Anfang:
- Was hat sich in den letzten Wochen / Monaten in deiner Ernährung verändert? (im Gegensatz zur positiven Zeit)
- Hast du sehr viel unterschiedliches Obst / Gemüse gegessen? (meist ein Auslöser, da sich die Darmflora nur rechtlangsam an neue Nahrungsmuittel anpassen kann)
- Haben sich deine Essgewhohnheiten oder Tageszeiten verändert? (isst du z.B. mittlerweile recht spät und dann recht Proteinreich = lange verdauungszeit = schlechter Schlaf)

Zu 1: Jetzt fällt mir auf, dass ich morgens nur noch Hirse zu meinem Obst gekocht hatte, anfangs gab es mal Hirse, mal Vollkornreis, mal Quinoa. Mehr fällt mir gerade nicht auf.
Zu 2: Ja, wie Oben beschrieben einfach insgesamt etwas mehr Salate oder Rohes.
Zu 3: Ich bin anfangs früher aufgestanden, als in den letzten Wochen. Das ändere ich aber nun wieder. Womöglich kann das Einfluss nehmen, ich weiß es nicht. Klingt etwas übertrieben, aber wer weiß es schon?

Liebe Becky,
danke auch für Deine Erfahrungswerte! Ich kann einiges davon bestätigen, oder vermuten, dass ich da ähnlich beschaffen bin. Nun werde ich erstmal das Ernährungstagebuch führen, wieder weniger Rohes essen und auch Deiner Empfehlung folgen, darauf zu achten, zwischen Abendessen und Nachtruhe genügend Verdauungszeit einzuräumen.


Ich bin gespannt, was sich nun tut (ob sich was tut) und werde berichten, womit ich (hoffentlich) Erfolg habe. :D


Bis in Bälde also!
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