wen essen wen streicheln?

Erstellt 08.07.2019, 13:44 Uhr, von nancy. Kategorie: Neu hier. 8 Antworten.

wen essen wen streicheln?
08.07.2019, 13:44 Uhr
eine Antwort darauf hatte ich als eingefleischte Speziesistin sofort parat: Nutztiere darf man essen, denn dafür sind sie da.
Als ich vor 5 Jahren kurz vor Weihnachten ein dickes Kuvert von PETA in meinem Briefkasten fand, es ging darum einige Hotels, mit der Bitte um Versicht auf Foie Gras, anzuschreiben, traf mich das Ausmaß von Tierleid wie eine Keule.
Auf dem Bild war eine Gans zu sehen die mit einem Trichter, der tief im Hals steckte, abgefüllt wurde, anders kann ich das nicht nennen.
Die Augen waren das Schlimmste, sie waren blickleer, ich muss jetzt noch heulen, während ich das beschreibe, Aus dem Schnabel lief der erbrochene Mastbrei.
Gänse sind so schlaue und muntere Tiere, das was ich da sah war ein halbtotes Tier.
Da in dem Anschreiben auch ein Pfad zu Facebook angezeigt war, eröffnete ich einen Account um auf die Seite von Peta zu gelangen.
Es war, als hätte ich die Büchse der Pandorra geöffnet.
Im Nu bekam ich seitenweise Infos über Tierleid und auch eine Vegane Testwoche von "pro vegan". Nachdem ich dann noch die Geschichte über das Schlachthofpraktikum der Tiermedizinstudentin Christiane M. Haupt gelesen hatte, war klar diese verheerenden Zustände konnte und wollte ich nicht mehr mitverantworten.
Mein Ausstieg aus diesem Lebewesen verachtenden System war nur die logische Konsequenz.
Da ich diese ganzen Eindrücke fast nicht geregelt bekam fing ich an alle realen Bekannten, Familie, Freunde von diesen Zuständen zu berichten und war tief enttäuscht, dass nicht alle sofort mindestens Vegetarier werden wollten.
Mein schlechtes Gewissen ist heute noch latent aktiv, selbst wenn ich mir nur Fleischersatz von RW gönne, ansonsten bin ich nicht mehr so wild auf´s Missionieren und deshalb sind meine Freunde auch noch die selben wie früher.
Eines habe ich aber beibehalten in meine Küche kommt kein totes Tier :D
1x bearbeitet

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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
08.07.2019, 14:02 Uhr
Umso schöner, dass du jetzt mit an Board bist! :clap: :star:
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08.07.2019, 14:46 Uhr
Willkommen!

immer wieder erstaunlich. Jeder Bericht beginnt irgendwie mit einem Schock-Erlebnis... Aber offenbar brauchts irgendwie so nen Schuß vor den Bug damit ein Mensch aufwacht.
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08.07.2019, 17:21 Uhr
Liebe Nancy, da fühle ich voll mit dir! :(
Bei mir war damals ein Bericht von peta auch ein entscheidender Punkt zum Veganismus zu kommen und mich vor allem aktiv zu informieren. Da ging es um die Gänse und foie gras.
Irgendwann war in meinen Info E-Mails auch der Bericht und ein Link zu einem Video dabei. Ich hab's mir angeguckt. Und so geweint :(
Es war wirklich schrecklich das mit anzuschauen... Details will ich jetzt gar nicht ausführen.
So habe ich beschlossen jeden Monat was zu spenden (was ich bis heute mache) und statt vegetarisch auf vegan umzusteigen.
Ja... Es muss wohl immer erst ein "Schock" kommen.
Der zweite "Schock" war dann Earthlings und seitdem ist bei mir alles klar 👍
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08.07.2019, 17:53 Uhr
Hallo Nancy,
Foie gras ist die kranke Leber einer zu Tode gemarterten Ente oder Gans. Ich glaube es gibt kaum etwas abartigeres als diese massive Tierquälerei. Wie pervers ist der Mensch um ein krankes, verfettetes Organ als Delikatesse zu bezeichnen ? In Deutschland ist die „Produktion“ von Foie gras verboten, nicht aber der Verkauf, was man nur als Heuchelei bezeichnen kann. Schön, dass Du diese Post von PETA bekommen hast. Hattest Du Infomaterial angefordert oder kam die Post einfach so ?
Viele Grüße Petra
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08.07.2019, 18:13 Uhr
Ja da hast du vollkommen Recht!
Ich finde es zwar gut dass die "Produktion" verboten ist aber dass der Verkauf erlaubt ist ist echt irgendwie krank... Typisch deutsch eben. Der Widerspruch in sich. Wie bei so vielen Regelungen oder "Gesetzen".
Ich war damals viel auf der Website von peta unterwegs und ich hab dann quasi den "Newsletter" von denen angefordert. Seitdem bekomme ich die News per E-Mail.
Musst einfach mal auf ihrer Internetseite schauen... Da kannst du bestimmt irgendwo den Newsletter bestellen und/oder auch spenden per Monatsbeitrag oder einmalig.
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08.07.2019, 18:34 Uhr
Zitat habanero79:
immer wieder erstaunlich. Jeder Bericht beginnt irgendwie mit einem Schock-Erlebnis... Aber offenbar brauchts irgendwie so nen Schuß vor den Bug damit ein Mensch aufwacht.

Bei mir gab es kein Schockerlebnis. Die Schockfilme, die hier immer wieder genannt werden, hab ich bis heute nicht gesehen. Ich bin also nicht nur ein lebendes Beispiel (von vermutlich sehr vielen), dass es auch ohne Schock geht, sondern würde zusätzlich auch noch behaupten, dass man bei manchen Menschen mit Schockbildern genau das Gegenteil erreicht und sie erst recht den Argumenten veganer Ernährung unzugänglich macht.
Wollte das nur erwähnt haben, damit es bei etwaiger Missionierungstätigkeit nicht zu einseitig wird ;-)
1x bearbeitet

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05.11.2019, 18:21 Uhr
Ich habe gerade einen kurzen Bericht im SWR über einen Landwirt mit Gänsemast gesehen, jetzt sterben die 600 schönen Tiere mit etwa einem halben Jahr. Grauenhaft ! Die nicht sofort als Martinsgans verkauft werden enden im Kühlraum als Weihnachtsgans etc.
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05.11.2019, 18:35 Uhr
Zitat nancy:eine Antwort darauf hatte ich als eingefleischte Speziesistin sofort parat: Nutztiere darf man essen, denn dafür sind sie da.
Als ich vor 5 Jahren kurz vor Weihnachten ein dickes Kuvert von PETA in meinem Briefkasten fand, es ging darum einige Hotels, mit der Bitte um Versicht auf Foie Gras, anzuschreiben, traf mich das Ausmaß von Tierleid wie eine Keule.
Auf dem Bild war eine Gans zu sehen die mit einem Trichter, der tief im Hals steckte, abgefüllt wurde, anders kann ich das nicht nennen.
Die Augen waren das Schlimmste, sie waren blickleer, ich muss jetzt noch heulen, während ich das beschreibe, Aus dem Schnabel lief der erbrochene Mastbrei.
Gänse sind so schlaue und muntere Tiere, das was ich da sah war ein halbtotes Tier.
Da in dem Anschreiben auch ein Pfad zu Facebook angezeigt war, eröffnete ich einen Account um auf die Seite von Peta zu gelangen.
Es war, als hätte ich die Büchse der Pandorra geöffnet.
Im Nu bekam ich seitenweise Infos über Tierleid und auch eine Vegane Testwoche von "pro vegan". Nachdem ich dann noch die Geschichte über das Schlachthofpraktikum der Tiermedizinstudentin Christiane M. Haupt gelesen hatte, war klar diese verheerenden Zustände konnte und wollte ich nicht mehr mitverantworten.
Mein Ausstieg aus diesem Lebewesen verachtenden System war nur die logische Konsequenz.
Da ich diese ganzen Eindrücke fast nicht geregelt bekam fing ich an alle realen Bekannten, Familie, Freunde von diesen Zuständen zu berichten und war tief enttäuscht, dass nicht alle sofort mindestens Vegetarier werden wollten.
Mein schlechtes Gewissen ist heute noch latent aktiv, selbst wenn ich mir nur Fleischersatz von RW gönne, ansonsten bin ich nicht mehr so wild auf´s Missionieren und deshalb sind meine Freunde auch noch die selben wie früher.
Eines habe ich aber beibehalten in meine Küche kommt kein totes Tier :D


Es gibt kein zu spät und ein zu früh auch nicht. In meine Küche kommen nur lebendige Tiere. Köche, Klempner und Heizungsableser.
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