vegane Geschenke

Eure Erfahrungen mit veganem Hundefutter

Erstellt 03.09.2020, 18:48 Uhr, von kilian. Kategorie: Umwelt & Tiere. 19 Antworten.

Eure Erfahrungen mit veganem Hundefutter
03.09.2020, 18:48 Uhr
In einem Artikel über pflanzenbasiertes Hundefutter möchte ich gerne auf praktische Erfahrungen aus dem Alltag eingehen.

Dazu suche ich Erfahrungen aus dem praktischen Alltag mit veganen Hunden.

Hier meine Fragen:

- Wie lange fütterst du schon veganes Hundefutter?

- Fütterst du deine Hunde komplett vegan, oder nur teilweise / vorübergehend? (warum?)

- Aus welchen Gründen fütterst du vegan?

- Fütterst du von Anfang an vegan, oder hast du von Fleisch-Futter auf veganes Futter umgestellt? (ggf: Wie hast du die Umstellung gestaltet?)

- Wie stellst du sicher, dass deine Hunde alle benötigten Nährstoffe erhalten?

- Was sagt der Tierarzt zur veganen Fütterung?

- Was sagt dein Umfeld dazu, dass du deine Hunde vegan fütterst?

- Welches vegane Hundefutter fütterst du (bitte nur Namen)

- Welche Tipps hast du für andere Hundefreunde?

Danke vorab! 🐶 :wink:
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
04.09.2020, 13:43 Uhr
Ich lebe ohne Haustiere, aber ich kenne Martina. :-) Und die hat eigentlich (fast) all diese Fragen hier beantwortet - sogar für Hund und Katzen: https://vierglueck.de/martina-cleo-shorty-lissi/
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05.09.2020, 20:14 Uhr
Am 31. Januar 2017 haben wir unsere Mischlingshündin Mia ( ca. 5 Jahre alt laut Tierarzt ) aus dem Tierheim geholt. Die erste Dose Hundfutter vom Tierheim haben wir aufgebraucht und nach ungefähr einer Woche veganes Hundefutter verwendet. Sie hat das vegane Futter problemlos angenommen.

Sie wird ausschließlich nur vegan ernährt.

Für Mia dünste ich z. B. als Grundzutaten Kartoffeln mit Möhren. Ansonsten noch Broccoli, Tomaten, Lauch, Weißkohl etc., d. h. sie ißt zu dem Trockenfutter noch Selbstgekochtes. In dem veganem Hundefutter sind alle benötigten Nährstoffe enthalten bis auf B 12, welches wir in Form eines Pulvers beimischen.


Der Tierarzt hat uns erzählt, wir wären ein Fall für den Tierschutz, weil ein Hund unbedingt Fleisch bräuchte um gesund zu bleiben. :rolleyes: :wtf:

Das Hundefutter heißt Veggie Dog (100 % vegetarisch, 99,99 % vegan ).

.
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06.09.2020, 08:56 Uhr
Armer Hund, ich finde es auch sehr bedenklich wenn man seine Überzeugung auf Tiere (Allesfresser) überträgt die sich nicht entscheiden können .... da ist doch irgendwas falsch verstanden
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06.09.2020, 09:03 Uhr
Hallo Irmgarda
Da hat dein Tierarzt wohl keine Ahnung über vegane Ernährung von Tieren. Hier mal ein kleiner Ausschnitt aus der Broschüre von Dr. med. Walter Henrich (provegan):
Bild: ohne Beschreibung

Der Hund meiner Schwester (Fleischereiverkäuferin) weigert sich Fleisch und Wurst zu essen.
Sie kann das nicht verstehen.
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06.09.2020, 10:24 Uhr
Zitat Irmgarda:
Der Tierarzt hat uns erzählt, wir wären ein Fall für den Tierschutz, weil ein Hund unbedingt Fleisch bräuchte um gesund zu bleiben. :rolleyes: :wtf:
.

stellt sich natürlich die Frage, was die Fakten sagen. Gab es dazu irgendwelche Tests? Grundsätzlich dürfte viele (auch passive) Mitleser interessieren, wie Ihr die Nährstoff-Versorgung sicherstellt.
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06.09.2020, 10:36 Uhr
Hier mal eine Antwort eines Tierarztes Ralph Rückert zu dem Thema: „ Aber gebt bei entsprechender Neigung den diesbezüglichen Forschungsbemühungen Zeit und macht nicht Eure eigenen Hunde zu Amateur-Versuchstieren und damit zu Opfern Eurer eigenen Weltanschauung. Was eine vegane Ernährung des Hundes angeht, gibt es nach meiner Erfahrung und Überzeugung noch so einige offene Messer, in die man mit Sicherheit läuft, wenn man da zu schnell vorprescht. Jüngstes Beispiel dafür wäre die aktuelle Warnmeldung der amerikanischen Lebensmittelbehörde FDA und der Universität Davis (Kalifornien) bezüglich betont getreidefreier Futtermittel mit hohem Anteil an Hülsenfrüchten und/oder Kartoffeln. Bei solcherart ernährten Hunden ist der Verdacht entstanden, dass dadurch das Auftreten einer schweren Herzerkrankung (DCM, dilatative Kardiomyopathie) gefördert werden könnte.“ .....
1x bearbeitet

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06.09.2020, 10:52 Uhr
Zitat kilian:
stellt sich natürlich die Frage, was die Fakten sagen. Gab es dazu irgendwelche Tests? Grundsätzlich dürfte viele (auch passive) Mitleser interessieren, wie Ihr die Nährstoff-Versorgung sicherstellt.


Nun, die Aussage des Tierarztes kam während der Blutabnahme. Der Tierarzt erklärte uns ca. eine Stunde später im Schnelldurchgang die Werte und ging gleich weg - seine Frau, die in der Praxis als Sprechstundenhilfe arbeitet, wusste nicht, dass wir Mia vegan ernähren und sagte zu uns sinngemäß:


So tolle Werte sieht sie selten bei einem Hund :clap: :clap: :clap:

Wichtig: Nicht alle Hunde vertragen alle Nährstoffe - bzw. die Zusammensetzung der Nahrung - gleichermaßen - das ist abhängig von der Rasse. Es gibt einige Informationen dazu im Internet. Ich habe, sobald klar war, dass wir Familienzuwachs bekommen, mich intensiv um diese Fragen gekümmert und sehe mit Freude das Ergebnis:

Ein fröhlicher, lebendiger Hund mit wachen Augen und glänzendem Fell.
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06.09.2020, 15:51 Uhr
@Banditx
Armer Hund, ich finde es auch sehr bedenklich wenn man seine Überzeugung auf Tiere (Allesfresser) überträgt die sich nicht entscheiden können .... da ist doch irgendwas falsch verstanden


Arme Rinder, Schweine, Hühner, Ziegen etc., ich finde es auch sehr bedeklich, wenn man seine Überzeugung (die Tierausbeutung) auf Tiere überträgt die sich nicht entscheiden können (zwischen unbeschwertes Leben und Folter, Vergewaltigung, Kindesraub, Gefangenschaft, gewaltsamen/vorzeitigen Tod)...da ist doch irgendwas falsch verstanden!!

Fazit: Wichtig ist die Nährstoffzuführung und nicht die Quelle derer!

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06.09.2020, 17:47 Uhr
ich möchte mich hier bei allen hundebesitzern bedanken, die ihre tiere so weit wie möglich vegan ernähren :heart: , und damit anderes qualvolles leid und mord vermeiden!
stimme jonabo zu, allesfresser bedeutet auch für mich, dass auch vegan für hunde funktioniert und gesund sein kann, wie für den menschen. :thumbup:
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