Glücklich sein.

Erstellt 03.08.2019, 19:09 Uhr, von Lenshar. Kategorie: Umwelt & Tiere. 43 Antworten.

08.08.2019, 15:19 Uhr
@Sunjo: Falk hat sich aus Zeitgründen abgemeldet. Vielleicht aktiviert er den Account später noch einmal.

Hier gibts auf Vegpool einen Artikel zum Thema. Vielleicht hilft es jemandem weiter: https://www.vegpool.de/magazin/veganer-fleischesser-toleranz.html
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08.08.2019, 15:24 Uhr
Zitat Vegbudsd:Ist ein böse handelnder Mensch, der gelernt hat, dass durchweg böse Handlungen gesellschaftlich nicht als böse Handlungen angesehen werden, böse oder nicht?


Wenn er dazu erzogen wurde, dass solche Handlungen "normal" sind, spreche ich lieber von unwissend, von schuldig, aber nicht von "böse". Böse per se heisst, dass jemand im Kern böse ist. Übrigens kann ein solcher im Kern böse Mensch sich auch nicht mehr ändern, weil das alles in ihm angelegt ist. Nee, daran glaube ich nicht. Sonst wäre keine Verhaltensänderung möglich. Ein gutes Beispiel ist mein Neffe, lebenslanger Fleischesser, der mit 43 Jahren vor 5 Jahren Veganer wurde. Durch seine Frau, die es einfach eher gerafft hat, was da hinter den Kulissen abgeht, bzw. eher tief davon berührt wurde.

Aber jemanden, der ansonsten durchaus in der Lage ist "gut" und "böse" auseinanderzuhalten als "gestört" zu bezeichnen ist da wohl auch nicht die richtige Antwort.


Wenn dieser Jemand in seiner ganzen Sozialisation, in Familie, Schule, Kirche (!) erfahren und gehört und gelehrt bekommen hat, dass Fleischessen in Ordnung und normal ist, ist er doch nicht böse. Er braucht Erfahrung, Informationen, Vorbilder, um sich zu ändern. Wenn es es DANN nicht ins Nachdenken kommt, ist er ein verantwortungsloser und unmoralischer Mensch. Aber "böse"? Ich tu mich mit diesem Begriff sehr schwer, weil das immer beinhaltet, dass der, der einen anderen mit "böse" bezeichnet, sich selbst für "gut" hält. Und DAMIT habe ich zeit meines Lebens meine Probleme gehabt.

Diesen Prozess der Verdrängung zu beenden zu helfen hat nichts mit "Missionieren" zu tun. Eher mit Hilfestellung.


Genau. Aber ich glaube einfach nicht, dass ein Mensch, den man "böse" nennt, überhaupt bereit ist, sich helfen zu lassen. Er fühlt sich verletzt und geht sofort in die Opposition.

Also würde ich da eher von partiell bösen Menschen sprechen.


Immerhin: partiell. Das ist bereits etwas anderes als "per se".

Dass ich es aber dennoch so sehe, bleibt für mich angesichts der Folgen der Handlungen gegenüber Tieren und der schon teilweise absurd religiös vorgetragenen Rechtfertigungsorgien der Fleischproduktekunden unverändert.


Das bleibt natürlich Dein Recht. Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass ich weniger gut im Argumentieren und im Überzeugen bin, wenn in meinem Herzen Groll ist.

Aber ich habe durchaus Mitleid mit ihrer Schwäche und Unfähigkeit, aus ihrem inneren Gedankengefängnis auszubrechen und sich den sie umgebenen Normen zu entziehen.


Ja, auch das sehe ich ähnlich. Aber ich sehe es an mir selbst, wie schwer es ist, aus diesem Gedankengefängnis auszubrechen. Aber immerhin habe ich vor ein paar Tagen das letzte Ei aufgebraucht, und jetzt vor ein paar Tagen beschlossen, keine Milch mehr in meinen Latte zu geben, sobald mein Milchvorrat aufgebraucht ist. Aber wie schwer war das!!!

Aber das nur nebenbei...,

LG

PeeBee
Lieben Gruss

PeeBee


"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben."
George Bernard Shaw, 1856-1950, irischer Autor, Literaturnobelpreisträger, Oscar-Preisträger

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08.08.2019, 15:30 Uhr
Ich respektiere und fördere so gut es geht die "guten Taten" der Menschen und "verdamme" niemanden wegen seiner schlechten.

Den demokratischen Prozess versuche ich durch aktiver Mitarbeit in den entsprechenden Gremien (Landes- und Bundesarbeitsgemeinschaft einer Partei) oder in Foren von Medien (hier meist NDR) so gut es geht vorwärts zu treiben. Was auch in Teilen durchaus gelingt. Ganz ohne Vorwürfe und "gut" und "böse" Einteilungen aber mit konstruktiven Ideen.
Unser Ziel ist eine für Landwirte auskömmliche Landwirtschaft und schmackhafte, gesunde Ernährung, ohne Tierleid und ohne Tiertod!

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09.08.2019, 05:08 Uhr
Zitat PeeBee:
Ja, auch das sehe ich ähnlich. Aber ich sehe es an mir selbst, wie schwer es ist, aus diesem Gedankengefängnis auszubrechen. Aber immerhin habe ich vor ein paar Tagen das letzte Ei aufgebraucht, und jetzt vor ein paar Tagen beschlossen, keine Milch mehr in meinen Latte zu geben, sobald mein Milchvorrat aufgebraucht ist. Aber wie schwer war das!!!

Aber das nur nebenbei...,

LG

PeeBee


Ick könnt Dir knutschen! (nein, keine Angst, ich tu es ja nicht...) aber trotzdem :thumbup: :thumbup: :clap: :clap:
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