Krefelder Zoo

Erstellt 09.01.2021, 07:09 Uhr, von Crissie. Kategorie: Umwelt & Tiere. 7 Antworten.

Krefelder Zoo
09.01.2021, 07:09 Uhr
Hier eine Information über die beiden Überlebenden des Sylvester Brandes und deren nicht artgerechte Unterbringung:

https://www.prowildlife.de/pressemitteilungen/ein-jahr-nach-dem-silvester-brand-im-krefelder-zoo/

Leute, bitte streicht Zoobesuche mit euren Kindern aus dem Programm! Das ist nicht lustig, was da abgeht!
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
09.01.2021, 13:27 Uhr
Hallo Crissie,
bin ganz deiner Meinung: Zoos sollten generell schon lange verboten werden. Bin schon seit dem Kindesalter nicht mehr in den Zoo gegangen. Man kann doch Tiere genauso gut in der freien Wildbahn betrachten! Zwar wird man bei uns nicht unbedingt Zebras, Gorillas und Co. sehen, jedoch gehören diese Arten auch in ihren natürlichen Lebensraum und dort sollten sie auch bleiben.


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10.01.2021, 08:28 Uhr
Wir haben auch schon seit gefühlten Ewigkeiten keine Zoobesuche mehr gemacht und werden das nicht mehr tun. Es gab Zeiten da haben Manche Länder ( Herrenrasse ) im Zoo oder im Zirkus Menschen aus ihren Kolonien mit schwarzer Hautfarbe oder mit Behinderung ausgestellt bzw. vorgeführt. Zu der " Attraktion " sind die Leute dann hin geströmt, ich habe mal einen Film darüber gesehen, weiss aber nicht mehr wie der hiess.
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10.01.2021, 10:41 Uhr
Zitat Smaragdgruen:Es gab Zeiten da haben Manche Länder ( Herrenrasse ) im Zoo oder im Zirkus Menschen aus ihren Kolonien mit schwarzer Hautfarbe oder mit Behinderung ausgestellt bzw. vorgeführt.


Ich hatte mir letztens nochmals die Charite-Serie angesehen, da wurden in der ersten Staffel auch Inder im Zoo "ausgestellt".
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10.01.2021, 13:03 Uhr
Diese armen Menschenaffen. Gefangen seit 1 Jahr in einem zehntel der Mindestanforderungen, alles andere als artgerecht, zu zweit.
Sie müssen ja eh komplett traumatisiert sein, weil sie sicher das Sterben ihrer Artgenossen miterlebt haben. Und nun werden sie wie Strafgefangene gehalten.
Und kein Veterinär greift ein. Immer wieder schockierend, was wir Menschen unseren Mitgeschöpfen antun.


Bei meinem letzten Besuch im Zoo, vor 30 Jahren, erlebte ich ein Nashorn, das nur noch auf dem selben Pfad in seinem Gehege eine 8 lief. Kompletter Hospitalismus. Eine liegende Acht, das Endlos-Zeichen... Seitdem kann ich das nicht mehr anschauen, nicht mehr in den Zoo gehen. Aber Nichtmehranschauen reicht halt nicht. Wir müssen uns dagegen auflehnen, immer weiter Infos verteilen usw....und öffentliche Diskussionen zum Sinn von Zoos befeuern.

Hier bei Peta die Petition von letztem Jahr.
https://www.peta.de/themen/affenhaus-zoo-krefeld-petition/

2x bearbeitet

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10.01.2021, 17:39 Uhr
einer der Gründe, weshalb ich mich auch parteipolitisch engagiere: Ohne politische Entscheidungen wird sich an den Verhältnissen nichts ändern. Egal wie viele Proteste aufploppen oder nicht. Das ist sogar ein Thema für die EU-Ebene. Dort wird der Tierschutz unter anderem zu Zeit noch durch einen Bio-Milchlandwirt vertreten...

Daran etwas zu ändern bedarf es auf allen politischen Ebenen Verständnis für Tierrechte und Tierlebensschutz, den ich aber von den bisher tätigen Politikern nicht erwarte.


Deshalb geht bitte in die Parteien (ja, ich meine tretet ein und mischt mit!!) und engagiert Euch dort, damit die politische Ebene nicht weiter nur und ausschließlich von Pharma- und Landwirtschaftslobbyisten dominiert und beeinflusst wird. Denn die machen hemmungslos und uneingeschränkt Politik gegen die Tiere, gegen die Natur und ja, damit auch gegen die Menschen.

Proteste alleine helfen da leider gar nichts, oder nur viel zu wenig.


Als Begleitmusik sind Proteste ganz nett, aber geändert wird Politik nur und ausschließlich durch gewählte Politiker!
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10.01.2021, 19:15 Uhr
Hallo Vegbudsd,
das kann aber nicht jeder, in der Politik darf man nicht zart besaitet sein, deshalb sind da eher weniger empathische Menschen anzutreffen. Wenn ich zurückdenke, was die Grünen mit Barbara Rütting gemacht haben, dann ist das eher nix für mich.
1x bearbeitet

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10.01.2021, 20:28 Uhr
also ich habe sie freundlich bei einem Besuch bei Gut Zum Leben in Marktheidenfeld freundlich gegrüßt und habe nicht verstanden, weshalb sie bei Grüns ausgetreten ist. Leider weiß ich darüber viel zu wenig. Bis heute kenne ich ihre persönlichen Beweggründe nicht und halte ihr Vorgehen für politisch und für die Tiere nicht für zielführend. Natürlich respektiere ich sie und ihr Wirken noch immer und finde es sehr schade, dass sie nicht mehr lebt.
deshalb sind da eher weniger empathische Menschen anzutreffen.
Das stimmt in dieser Pauschalität sicher nicht! Gerade bei Grüns kenneich sehr viele Leute, die sehr empfindsam für ihre jeweiligen Themen sind. Dennocjh verstehe ich, dass dieser Eindruck entstehen kann.
Nein, ich bin auch nicht für politische Ämter geeignet. Dafür bin ich zu wenig kompromissbereit und zu undiplomatisch, wie mir immer wieder von Parteifreund*innen bestätigt wird. Aber wenn alle, denen innerhalb einer Partei der Wind ins Gesicht bläst die politische Bühne verlassen, verlassen wir alle die Tiere und überlassen sie völlig schutzlos den Menschen, die nur ihren persönlichen egoistischen Vorteil durch Tiertod, Tiermissbrauch und Tierprodukteverbrauch sehen wollen.

Man darf nicht erwarten, dass Menschen, die wie bei den Grünen eigentlich zu mindestens 24 unterschiedlich gelagerten Interessenvertretungen (Kleinstparteien) bestehen und sich zusammen getan haben für eine "bessere Welt" einzutreten nun plötzlich jede Position der jeweils anderen Interessenvertretung verstehen und vertreten. Jeder versteht unter "bessere Welt" ja zunächst durchaus etwas anderes.


Die Hauptkonflikte sind zwischen Freiheit der Wissenschaft vs. Tierversuchsgegner, Gentechnikgegner und Atommüllgegnern, Die Landwirte und Reptilienhobbyisten aber auch Ökologen, denen das Individuum relativ schnurz ist, streiten sich z.B. trefflich mit Tierschützern und Tierrechtlern, denen auch das einzelne Tier ma Herzen liegt. Allein im letzten Jahr brachen diese Konflikte bei der Erstellung des neuen Grundsatzprogrammes erneut deutlich auf und führten zum Teil zu dümmlich hässlichen Aussagen von so genannten Antropozentrikern gegenüber Tierschützern. Teilweise sind das auch durchaus in sich widersprüchliche Debatten der einzelnen Interessen, da will einer zwar den Klimawandel verhindern, aber wehe, er soll an seinem persönliche Essverhalten etwas ändern, dann brennt Rom, oder so.

Man darf und muss auch und gerade in der Politik zartbesaitet sein, denn sonst geht einem die Empfindsamkeit für die durch unser Verhalten leidenden Kreaturen (egal ob Mensch oder Tier) völlig flöten. Aber wir sollten versuchen stark zu sein, unser persönliches Gewicht für eben diese unterdrückten und gequälten Tiere und Menschen einzusetzen.

Mit Geduld und konsequentem Verhalten schafft man mehr als durch ängstliches Wegducken oder trotziges Politikverweigern. Wir können zusammen viel mehr erreichen, als die wenigen, die bisher sich alleine in den Parteien (nein eben nicht nur bei den Grünen) für echten Tierlebensschutz einsetzen. Sie sind so schwach und teilweise unwirksam, weil sie alleine gelassen werden von denen, die meinen, sie wären zu schwach, sich selbst zu engagieren. Davon lebt noch immer die Fleischindustrie.
Die Angst verstehe ich gut, und nicht jeder ist dazu geboren, vor einem Saal mit 800 Delegierten eine flammende Tierschutzrede zu halten. Muss man aber auch nicht. Im Gegenteil: Es sind kaum diese ab und zu im Fernsehen zu hörenden Reden auf Parteitagen, die sehr viel bewegen. Aber es gibt innerhalb der Parteien in Landes- und Bundesarbeitsgemeinschaften und vielen anderen Gremien die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen - viel mehr als man denkt! Insbsondere der Einfluss auf Wahl- und Parteiprogramme funktioniert bei guten Argumenten erstaunlich gut und ist oft von mehr oder weniger Erfolg gekrönt. Es gehört aber auch die Erfahrung dazu, dass nicht jeder Minister der eigenen Partei die Beschlüsse alle für sich persönlich als bindend erachtet und manchmal hat man gerade in Bezug auf Tierschutz echte Fehlbesetzungen...

Schaut selbst in die Parteien hinein und macht Euch Euer eigenes Bild von dem, was man erreichen kann und was nicht. Die, die aufgegeben haben, haben nicht nur für sich selbst eine Entscheidung getroffen, sondern leider auch gegen die Interessen der Tiere, denen sie eigentlich helfen wollten.

Wie gesagt, nur in der Politik und an der Ladenkasse werden Tierschutzentscheidungen getroffen, die wirklich nachhaltig wirksam sind.

Packen wir es zusammen an! Wie sagte einst Rudi Dutschke:
"Gehen wir den Weg durch die Institutionen"


So verändern wir die Welt auch für die Tiere.

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