Ministerin will Tierquäler schützen

Erstellt 19.05.2018, 19:59 Uhr, von Chrissie. Kategorie: Umwelt & Tiere. 107 Antworten.

22.08.2018, 20:49 Uhr
Zitat Miranda:
Zitat Vegbudsd:
rechtsstaatlichem Verfahren

Haben wir in D garnicht


Haben wir sehr wohl. Verschwörungstheoretiker und Demokratieverächter allerdings offensichtlich auch hier im Forum, unter den Nichtveganern, die trotzdem meinen, sich Tierrechtler nennen zu dürfen. Vermutlich ein Troll?
"Rettet die Erde - sie ist der einzige Planet mit Schokolade"
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22.08.2018, 23:19 Uhr
Hi,

Zitat Sunjo:Haben wir sehr wohl. Verschwörungstheoretiker und Demokratieverächter allerdings offensichtlich auch hier im Forum, unter den Nichtveganern, die trotzdem meinen, sich Tierrechtler nennen zu dürfen. Vermutlich ein Troll?


Holla! Gleich so hohe Wellen?

Streng genommen darf sich jeder "Tierrechtler" nennen wer möchte. Ist ja kein geschützter Beruf (oder Käse), wo man sich an korrekte Bezeichnungen halten muss :-)

Für mich klingt Miranda ein bisschen frustriert, aber anhand der Beiträge sehe ich zumindest keine Verschwörungstheorie. Dazu fehlt einfach die Verschwörungs-Vermutung :) . Also Ball --> flach :D

Viele Grüße

Kilian
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22.08.2018, 23:42 Uhr
Zitat kilian:
Holla! Gleich so hohe Wellen?

Streng genommen darf sich jeder "Tierrechtler" nennen wer möchte. Ist ja kein geschützter Beruf (oder Käse), wo man sich an korrekte Bezeichnungen halten muss :-)

Klar, man kann sich auch Tierrechtler nennen, wenn man für das Recht der Tiere, ausgebeutet und getötet zu werden, kämpft. Nein, sorry, aktuell ist es m.E. unmöglich, sich halbwegs ernstzunehmend für Tierrechte einzusetzen und gleichzeitig nicht Veganer (ja noch nicht einmal Vegetarier) zu sein. Gehört zwar eigentlich in den anderen Thread, aber so provokativ zu meinen, dass wir Veganer völlig sinnlos vegan sind, ohne auch nur im geringsten inhaltlich etwas zu bringen, ist für mich Trollerei. Und meine Intuition lässt hier sämtliche Alarmglocken schrillen - ist aber selbstverständlich nicht unfehlbar. Also drück ich uns mal die Daumen, dass ich mich irre. :thumbup:
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22.08.2018, 23:50 Uhr
Zitat Sunjo:
Haben wir sehr wohl.

O.k. Du mußt dich ja rechtlich auskennen dann beantworte mal:

Definition
des Begriffes: -Recht-

Recht, ist..........................................................................................


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23.08.2018, 00:54 Uhr
Zitat kilian:
Streng genommen darf sich jeder "Tierrechtler" nennen wer möchte...

Danke! Naja ich bin eigentlich auch nicht der Ansicht, dass sich Jeder einfach nennen kann wie er will!
Es darf sich auch nicht jeder >Rechtsanwalt< nennen, da sollte schon etwas vorhanden sein
und bei >Tierrechtler< oder egal was, sehe ich das im Prinzip genauso.

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23.08.2018, 03:46 Uhr
Zitat Sunjo:
..halbwegs ernstzunehmend für Tierrechte einzusetzen und gleichzeitig nicht Veganer (ja noch nicht einmal Vegetarier) zu sein.

Du scherst das wohl über einen Kamm?!:oo

ich versuche das mal zu definieren:
Tierrechtler = Ein Mensch der sich nach Möglichkeit für die Rechte der Tiere einsetzt.
Veganer = Ein Mensch der gänzlich auf Tierprodukte verzichtet.
(Das sind zwei grundlegend verschiedene Dinge!)

Ein Tierrechtler, versucht das Leben eines jeden Tieres zu verbessern
(aber nur im Falle dass ein Tierrechtsverstoß vorliegt)

Ein Veganer, verzichtet auf Tierprodukte
in der Praxis sieht das so aus: z.B. in der tierrechtsverstoßenden Schweinehaltung produziert der Betrieb eine bestimmte Menge an Schweine = 100%
Angenommen, 10% der Bevölkerung wird jetzt zu Veganer
so stellt sich der Schweine-Betrieb darauf ein und produziert dann eben nur noch 90% (anstelle 100%)
Das ist das Resultat der Veganer: 10% der Schweine weniger
Aber der verbleibende Bestand, der den gegenwärtigen Gesamtbestand wieder bildet (100%)
da verbessert sich rein garnichts.


Und außerdem:
Tierrechtler, sind Tierrechtler
und: Veganer, sind Veganer
und durch Einbildung wird ein Veganer noch nicht zum Tierrechtler!
(Ich habe Rechtswissenschaft studiert)
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23.08.2018, 07:00 Uhr
Ich bin da ganz bei Sunjo. Ich frage mich auch, wie man sich Tierrechtler nennen kann und dann noch nicht mal Vegetarier ist. Vor allem, mit welcher Absicht melde ich mich dann in einem Veganerforum an? Nur um "Krawall" zu machen? Für mich klingt das auch eher frustriert oder gelangweilt.

Zitat Miranda:[quote=Sunjo]
Und außerdem:
Tierrechtler, sind Tierrechtler
und: Veganer, sind Veganer
und durch Einbildung wird ein Veganer noch nicht zum Tierrechtler!
(Ich habe Rechtswissenschaft studiert)


Es gab früher einmal in der Grundschule in der Mathematik die Mengenlehre. Die Schnittmenge zwischen Tierrechtler und Veganer ist sehr groß, fast deckend (aber nicht komplett deckend, wenn ich Deine Behauptungen lese)
लोकाः समस्ताः सुखिनो भवन्तु,

Lokah Samastah Sukhino Bhavantu - Mögen alle Wesen auf dieser Welt verbunden sein, in Harmonie sein und Glück erfahren. (Sanskrit)

Dana

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23.08.2018, 07:23 Uhr
Hallo Dana,

Zitat Dana:Vor allem, mit welcher Absicht melde ich mich dann in einem Veganerforum an? Nur um "Krawall" zu machen?

Die Absicht ist in diesem Fall (und im anderen Thema direkt ausgesprochen) recht eindeutig:
Er / Sie möchte die Bestätigung, dass ein Tierrechtler nicht Vegetarisch oder Vegan leben muss.

Ganz getreu dem Motto "Wenn ich das Kind anständig bezahle, ist Kinderarbeit doch okay!"


Zur Erklärung:
In der Psychologie gibt es das Prinzip der Kongruenz, bei welcher ein jeder Mensch bestrebt ist, das eigene Handeln mit den eigenen Überzeugungen in Übereinstimmung zu bringen.

Wenn diese Übereinstimmung durch äußere Faktoren gestört wird (z.B. indem man unliebsame Fakten erfährt) muss wieder eine Übereinstimmung geschaffen werden.

Dies geschieht z.B. durch die innere Anpassung der eigenen Glaubenssätze oder des eigenen Handelns.
Nun sind viele Menschen nicht bereit sich innerlich zu verändern und es entsteht eine äußere Reaktion, welche dem eigenen Persönlichkeitstypen entspricht:
Ein Kampf- oder Fluchtverhalten

In den meisten Fällen mit denen wir es hier zu tun haben handelt es sich also um Omnivoren, welche versuchen ihre eigene Integrität durch Bestätigung der eigenen Handlungen oder Überzeugungen durch die "schuldige" Partei (hier "Veganer") oder durch Destruktion der Handlungen und Überzeugungen selbiger wiederherzustellen.

Viele Menschen haben leider keinen Einfluss auf diese Automatismen und es bedarf einiger Anstrengung sie wahrzunehmen oder zu kontrollieren.

Von daher bedarf es in vielen Fällen eher des eigenen Mitgefühls als der Ablehnung.

Liebe Grüße,
Falk
Auf eigenen Wunsch deaktiviert.

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23.08.2018, 09:02 Uhr
Ich sehe das so:
Jeder, der sich einmal mit der Frage beschäftigt hat, wie sich ein Tier wohl fühlt, das mit 1000 oder noch mehr Artgenossen in einem Stall zusammengepfercht wird, wo es zu wenig Platz und Beschäftigungsmöglichkeiten gibt und mit nicht-artgerechtem Futter versorgt wird, nur um dann getötet und zu Hackfleisch verarbeitet zu werden, kommt früher oder später zu dem Ergebnis, dass Fleisch zu essen Tierquälerei bedeutet - und wird Vegetarier / Veganer.
Und wenn ein Vegetarier an den Zuständen in der Stallhaltung etwas ändern möchte, setzt man sich für mehr Tierrechte ein - und wird zum Tierrechtler.

Ich lehne mich mal etwas aus dem Fenster und behaupte etwas provokativ, dass ein Tierrechtler, der trotzdem auf Fleisch nicht verzichten möchte, noch nie einen Massentierhaltungs-Stall von innen gesehen hat, noch nie die Schreie eines Schweins auf der Schlachbank gehört hat, niemals ein Kälbchen mit der Flasche aufgezogen hat, und nie bei der Geburt eines Lämmchens dabei war. Jeder, der hautnah solche Erlebnisse hatte, mag kein Fleisch mehr essen.

Ich finde, es sollte ein Gesetz geben, dass jeder - am besten während der Schulzeit oder kurz danach - ein paar Wochen auf einem Bauernhof mithelfen sollte, um einmal zu erleben, wie klug ein Schwein ist, wie unterschiedlich die Charaktere von Hühnern sind, wie schön die Augen eines Kalbs sind - wenn das keine Empathie für "Nutztiere" auslöst, und man immer noch ignoriert, dass das Schnitzel auch mal Augen hatte, dann weiß ich auch nicht mehr ...
Veg-Badge
Tu was du willst, aber schade niemandem.

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23.08.2018, 09:08 Uhr
@Arthemisia
Das müsste dann aber schon ein Lebenshof sein, denn auf einem "normalen Bauernhof" gibt es sowas nicht mehr. Da stehen sie ja eingepfercht in ihren Ställen. Da gibt es keine Möglichkeit, ein Individuum zu betrachten und seine Persönlichkeit zu erkennen. Das ist ja das Problem.
Liebe Grüße

Vegan ist nichts für Feiglinge

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