Ministerin will Tierquäler schützen

Erstellt 19.05.2018, 19:59 Uhr, von Chrissie. Kategorie: Umwelt & Tiere. 105 Antworten.

04.10.2018, 09:37 Uhr
Hallo,
das Forum ist nicht für Grundsatz-Diskussionen und anonymes Trolling da. Dazu gibts an anderen Stellen im Netz genug Gelegenheit.

Edit 11.07 Uhr:
@milchkuh-ok, ich lasse den Account erstmal aktiv, da ein Austausch der eigenen Ansichten ja sinnvoll sein könnte. Natürlich unter der Bedingung, dass Du a) Veganer nicht pauschal angreifst und als Verbrecher bezichtigst, b) Du auf Argumente eingehst und sachlich bleibst. Für Streit und Beschimpfungen von Tierhaltern ist das pro-vegane Forum nicht da.

Viele Grüße
Kilian
Mut bringt neuen Mut hervor.
~ Millicent Fawcett

1x bearbeitet

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04.10.2018, 09:37 Uhr
Ja, es kann schon sein, dass sich das Geschäftsmodell Tierquälerei, Tierausbeutung und Tiertotmachen langsam aber sicher überlebt hat und nur noch durch Protektion durch bestimmte Politiker (vor allem AFD/CSU/CDU/FDP/SPD) künstlich am Leben gehalten wird, indem alles verhindert wird, was auch nur ansatzweise eine Verteuerung der Tierleichenteile und des weißen Blutes zur Folge hätte.

Es wird Zeit, dass wir mit den Landwirten und der Ernährungswirtschaft etwas ernsthafter über die Ernährungswende in den Diskurs gehen. Nur betteln um vegane Angebote im Supermarkt hilft alleine nicht.
Unser Ziel ist eine für Landwirte auskömmliche Landwirtschaft und schmackhafte, gesunde Ernährung, ohne Tierleid und ohne Tiertod!

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04.10.2018, 09:47 Uhr
Zitat Vegbudsd:Ja, es kann schon sein, dass sich das Geschäftsmodell Tierquälerei, Tierausbeutung und Tiertotmachen langsam aber sicher überlebt hat und nur noch durch Protektion durch bestimmte Politiker (vor allem AFD/CSU/CDU/FDP/SPD) künstlich am Leben gehalten wird, indem alles verhindert wird, was auch nur ansatzweise eine Verteuerung der Tierleichenteile und des weißen Blutes zur Folge hätte.

Es wird Zeit, dass wir mit den Landwirten und der Ernährungswirtschaft etwas ernsthafter über die Ernährungswende in den Diskurs gehen. Nur betteln um vegane Angebote im Supermarkt hilft alleine nicht.


Es gibt bei den Landwirten aber auch noch Unterschiede zwischen den großen Agrarbauern und einigen kleinen Landwirten , die um ihr Überleben kämpfen! Und ich denke, dass der Bauernverband nicht unbedingt für alle spricht vor allem nicht für die Öko und Biobauern. Gibt es bei den Grünen denn eine Massgabe, dass sie die kleineren unterstützen , wenn sie auf Öko umstellen und eventuell auch auf Biovegan umstellen? Das wäre doch sinnvoll.
Veg-Badge

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04.10.2018, 10:50 Uhr
"Gibt es bei den Grünen denn eine Massgabe, dass sie die kleineren unterstützen , wenn sie auf Öko umstellen und eventuell auch auf Biovegan umstellen? " Öko ja, gerade in Hessen ist die grüne Umweltministerin Priska Hinz ja auch für Landwirtschaft zuständig und fördert die Umstellung auf Biolandwirtschaft so gut sie kann. Das Wort "biovegan" hat sie glaub ich allerdings noch nicht wirklich in ihren aktiven Wortschatz aufgenommen, dafür aber CSU-Schmidts "Tierwohl". Da fehlt noch etwas der Druck von der Basis.
Unser Ziel ist eine für Landwirte auskömmliche Landwirtschaft und schmackhafte, gesunde Ernährung, ohne Tierleid und ohne Tiertod!

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04.10.2018, 11:12 Uhr
@Vegbudsd, wenn Du die Zitat-Funktion benutzt, ist es deutlich einfacher zu lesen, weil Zitate dann optisch hervor gehoben werden.
:)
Mut bringt neuen Mut hervor.
~ Millicent Fawcett

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04.10.2018, 19:05 Uhr
Hallo Milchkuh-ok,
Natürlich sind unsere Landwirte keine Schwerstkriminellen, sie ernähren die Bevölkerung. Ich werde auch nie jemanden verteufeln der seine Tiere anständig versorgt. Ich habe auch mit der Landwirtschaft gelebt, ab etwa dem 10ten Lebensjahr erst mit Kühe hüten (Cowboy !) und dann später bis etwa zum 35igsten Lebensjahr mit allen anfallenden Arbeiten. Ich bin erst im etwas höheren Alter vegan geworden, würde aber nie jemanden verachten der sich anders ernährt. Aber ich bin der Überzeugung dass sich die schnell wachsende Menschheit irgendwann nur noch rein pflanzlich ernähren kann weil die Anbauflächen nicht mehr ausreichen werden um Unmassen von Tieren zu füttern. Wenn ich herkömmlicher Landwirt wäre würde ich die sehr arbeitsintensive Tierhaltung aufgeben und nach und nach nur noch Ackerbau betreiben, also herkömmliche Getreide,- Obst,- und Gemüsesorten, dann dazu noch bei uns seltenere Getreidearten wie Dinkel und Hirse, Lupinen, Sojabohnen usw. Das sind Pflanzen die in Zukunft die Renner in der Ernährung sein werden - meine volle Überzeugung und nicht nur meine, auch die von Wissenschaftlern. Mit dieser Landwirtschaft ist auch eine 38 - Stunden Woche möglich. Ich habe auch den Absturz der Erzeugerpreise in der Landwirtschaft miterlebt. Es kann nicht sein dass Landwirte trotz riesiger Flächen und grosser Tierbestände kaum noch über die Runde kommen, trotz Subventionen. Unsere Lebensmittel sind oft zu billig, der Landwirt braucht faire Preise und keine Subventionen !!! Ein weiteres Problem sind auch die verseuchten Böden durch Gülle aus der Massentierhaltung ( Nitrate, Antibiotika, etc.) Auch im Hinblick auf die Gesundheit kann ich eine rein pflanzliche Ernährung nur empfehlen. Soviel vorerst einmal.
1x bearbeitet

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04.10.2018, 19:32 Uhr
Hallo Smaragdgruen:
Zu den zu billigen Preisen für die Landwirte noch eine andere Seite. Es gibt ja auch für Leute ,die Harz IV beziehen und mehrere Kinder haben, kaum die Möglichkeit gute wertvolle Lebensmittel zu kaufen, allein deswegen weil ihnen zu wenig Geld dafür zu Verfügung steht und manchmal auch nicht das Wissen darüber. ( dass es sicher manche gibt, die ihr Geld dann in Alkohol umsetzen , ist nicht zu verallgemeinern) . Andererseits ist es schon schlimm, dass wir heute so weit gekommen sind, dass wir zwischen Bio und nicht Bio unterscheiden müssen; das war ja mal am Anfang der Landwirtschaft anders. :-( . Und da die Nachfrage nach Bio zugenommen hat, gibt es da leider auch schwarze Schafe in dieser Richtung...

Veg-Badge

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04.10.2018, 20:15 Uhr
Metta,
Leider gibt es Menschen die wenig Geld zur Verfügung haben, aber jede pflanzliche Nahrung ist quer durch die Bank billiger als Wurst, Käse und Fisch. Schön wäre es wenn Bio Lebensmittel nicht gekennzeichnet werden müssten, stattdessen müssten die anderen gekennzeichnet werden mit z.B. : enthält Pestizide, Fungizide, Antibiotika usw. Dann würde sich schneller einiges ändern. Bio sollte das normale werden, irgendwann war es ja wohl einmal so.
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04.10.2018, 21:03 Uhr
Zitat METTA:
Zu den zu billigen Preisen für die Landwirte noch eine andere Seite. Es gibt ja auch für Leute ,die Harz IV beziehen und mehrere Kinder haben, kaum die Möglichkeit gute wertvolle Lebensmittel zu kaufen, allein deswegen weil ihnen zu wenig Geld dafür zu Verfügung steht ...

Es wäre aber sinnvoller, die Preise (auf ein faires Niveau) hochzusetzen und im Gegenzug einkommenschwache Menschen zusätzlich zu unterstützen, als wie jetzt einfach quer durch die Bank alles und jeden zu subventionieren.
"Rettet die Erde - sie ist der einzige Planet mit Schokolade"
Veg-Badge

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04.10.2018, 22:57 Uhr
Hallo Smaragdgruen, Metta und Sunjo,
Ich danke euch für eure Beiträge. Auf diese Art zu diskutieren ist für mich respektvoll. Danke,

Ja, es stimmt, die Lebensmittel sind in Deutschland zu billig. Sie werden wie Ramschware in den Supermärkten angeboten. Viele Sonderangebote sind sogar unter dem Herstellungspreis. Es sind ja auch Lockangebote. Und die Leute rennen danach und der Einkaufswagen wird nebenbei auch noch voll, so das die hier zu geringen Preise dadurch wieder gedeckt werden.
Mir wären auch nicht subventionierte Einkommen lieber. Das ist aber nicht nur in der Milchwirtschaft und beim Fleisch so, das geht den Obst- und Gemüsebauern genauso. Nur das es dort keine Quoten gab, die die Menge am Markt begrenzen sollte.

Zu den Ackerflächen gesagt, was sollten wir mit unserem Grünland machen? Obst könnte auch auf Grünland, aber der Markt ist voll. Und für Gemüse braucht man Ackerfläche.

Ich möchte mich aber noch zu den angeblich legitimen Stalleinbrüchen äußern. Die Ställe, bzw. Betriebe gehören nicht der Allgemeinheit. Sie sind in Privatbesitz, oder z.B. einer Betriebsgemeinschaft. Hier nachts einzusteigen ist Hausfriedensbruch. Oder dürfen wir sowas auch bei den Einsteigern zu Hause machen?
Wer wissen möchte, wie es den Tieren im Stall geht, warum fahrt ihr nicht zu den nächsten umliegenden Betrieben und fragt einfach nach? Die meisten Betriebe gehen bestimmt darauf ein.
Und die Filme und Bilder, die dabei entstehen, überlegt mal, nachts mit grelles Licht aus dem Schlaf gerissen und dann das Blitzlicht ??? Würdet ihr das gut finden, so geweckt zu werden? Wahrscheinlich würdet ihr genauso geschockt aussehen. Also lasst den Tieren ihre Nachtruhe, sie haben sie genauso verdient wie ihr.!!!

Und wenn wirklich Missstand im Stall ist, so hilft es den Tieren gewiss nicht, dieses nachts auf solche Weise zu drehen und dann Monate später im Fernsehen zu bringen. Das ist noch viel größere Tierquälerei. Und scheinheilig.
Wenn man derartiges sieht, und kann es vielleicht auch nur nicht richtig einordnen, weil man sich nicht damit auskennt, so sollte ein Anruf z.B. bei Polizei, Gemeinde, Landkreis, Veterinär...., erfolgen. Es wird garantiert nachgesehen!!!!! Aber schweigen und Monate später im Fernsehen, geht gaaaaar niiiiiiicht!!!!!!!

Und zu Bio, Nitrat, Antibiotika, Ackergift,....., möchte ich mich in den nächsten Tagen äußern.
Und wenn ihr Fragen habt, fragt.


Danke und gute Nacht


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