Ministerin will Tierquäler schützen

Erstellt 19.05.2018, 19:59 Uhr, von Chrissie. Kategorie: Umwelt & Tiere. 109 Antworten.

25.11.2018, 13:17 Uhr
Ich auch :thumbup:
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
26.11.2018, 09:28 Uhr
Wenn diese Tierquälereien in Tier-KZs oder Schlachthöfen passieren, fällt das doch in den Zuständigkeitsbereich des Landwirtschaftsministeriums. Wenn es diese Vorfälle gibt, dann zeigt das, dass das Ministerium seinen Job nicht richtig macht! Also sollte der Chef der Behörde, Frau Klöckner, entweder zugeben, ich schaffe den Job nicht oder ich werde alles tun, damit so etwas nicht mehr vorkommt. Stattdessen sagt sie, oh die Bösen, die eingebrochen sind, um die Missstände offen zu legen, die das Versagen meiner Behörden publik machen, müssen daran gehindert werden, zukünftig nicht mehr zu zeigen, wie wir gegen Gesetze verstoßen und unseren Aufgaben nicht nachkommen...!!! Hausfriedensbruch, Einbruch - die haben sich ganz schlimm strafbar gemacht! Nein, Frau Klöckner, hier greifen Rechtfertigung Gründe. Das können ihnen Richter und Jura-Professoren bestätigen! Was macht Frau Klöckner daraufhin: Dann müssen wir das Gesetz ändern.
Statt sich um ihren Bereich zu kümmern, will sie die Gesetze ändern. Tierschutz scheint Frau Klöckner genauso wenig zu interessieren wie Gewaltenteilung!!! L'etat c'est moi! Ein Schelm, wer nun vermutet, es könnte Landwirtschaftsbetriebe in der Familie der Ministerin geben... Ich meine, die fantastischen Vier hätten auch Veganer in ihren Reihen. Ich habe also die Fanta4 angeschrieben, damit Smudo, der ja total dicke befreundet ist mit Frau Klöckner ein gutes Wort einlegt! Fanta4 hat nicht geantwortet! Die stehen auch bei meinen Jungs auf der schwarzen Liste. Ich würde sogar so weit gehen, dass das Ministerium die Tierschützer bezahlt. Schließlich haben diese den Job des Ministeriums erledigt!
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29.11.2018, 11:36 Uhr
Heute steht im Bundestag die Änderung des Tierschutzgesetzes (wegen der Ferkelkastration) auf der Tagesordnung (ca. 19.15 Uhr). Drücken wir mal die Daumen, dass die Politiker eine gute Entscheidung treffen.
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29.11.2018, 23:07 Uhr
Naja, gut ist anders - wer mal nachlesen möchte, welche Parteien aus Tierschutzsicht noch wählbar sind, kann das hier tun: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2018/kw48-de-tierschutzgesetz/580094

Wenn man den Schweinefleischkonsumenten das jetzt nur irgendwie bewusst machen könnte, wozu sie da eigentlich beitragen...
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30.11.2018, 08:39 Uhr
Das Leiden der Tiere geht weiter, was haben wir nur für Menschen im Bundestag sitzen ohne Herz und Verstand ! Ich hoffe nur dass immer mehr Menschen auf Fleisch verzichten oder wenigstens den Konsum von tierischem reduzieren. Ich muss mich jetzt hier beherrschen damit ich nicht schreibe was ich denke über unsere "Führung" in Berlin.
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30.11.2018, 12:09 Uhr
Ja, ich bin so fassungslos. Wieso greift der Tierschutz aus dem Grundgesetz nicht?
Ich bin leider der Auffassung, dass es niemals so weit kommen wird, dass die Mehrheit der Menschen aus Mitgefühl für die Tiere für eine Veränderung zum Tierwohl sorgen wird. Wenn hier jemand sagt, dass sich das Bewusstsein bessert, so kann ich das nicht nachvollziehen, da es jedes Jahr noch mehr Pelzträger gibt! Und das sogar bei den Kindern.
Gleich muss ich in die Grundschule zum Basar zugunsten indischer Kinder gehen. Dort stehe ich wie letztes Jahr und verkaufe Kuchen an pelztragende Mütter und pelztragende Kinder. Am liebsten würde ich auf meinen Pulli schreiben: wenn ihr nicht Pelz tragen würdet, müsste ich nicht mein Geld für Kampagnen gegen Pelze spenden und könnte mit dem Geld armen Kinder helfen... Und ich verstehe es nicht, viele von denen haben Hunde..

Apropos Hunde, da gibt es jetzt einen neuen Trend! Man sperrt den Hund in seiner Abwesenheit in einen Käfig, damit er ja nichts kaputt macht. Da muss er dann auch nachts rein. Das kommt aus Amerika. Selbst bei Pinterest habe ich schon Bilder von Hauswirtschaftsräumen mit Hunde"ecken" gesehen.


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30.11.2018, 15:18 Uhr
Hier noch zum Nachhören die gestern im Bundestag gehaltene Rede von Renate Künast von den Grünen, die die Ablehnung ihrer Partei zur Verlängerung des Tierleids, wie ich finde eindrucksvoll, begründet;


Wieso der Tierschutz aus dem Grundgesetz nicht greift? Gute Frage das. Wieso wurden in der Vergangenheit vor allem die tierleidverlängernden Politiker gewählt? Weil andere Themen im Wahlkampf in den Vordergrund gerückt werden, die die dann folgenden Entscheidungen für den Wähler zunächst unsichtbar machen, oder wie bei der Forderung der Grünen nach einem öffentlich geförderten "Veggieday" in Kantinen böswillig die Intension einer Forderung öffentlich lauthals medial umgedeutet wird, sodass beim Wähler falsche Bilder im Kopf entstehen: "Die wollen mir alles nur verbieten!".

Bei der AfD scheint es die Europakritik oder die Asylpolitikkritik zu sein, die immer wieder in den Vordergrund gerückt wird - im Wahlprogramm findet sich dann aber tatsächlich die Wiederauferstehung der Atomkraft und Kohle im so genannten Energiemix dieser Partei, übrigens ähnlich der FDP! Nach meiner Auffassung die eigentliche Lebensberechtigung dieser beiden Parteien für viele Spender, die diese Parteien am Leben halten - ich behaupte, denen ist Eurokrise und Asylpolitik sowie das Wohlergehen Deutschlands im Kern von Herzen egal.

CSU seit Jahren ähnliche Vorgehensweise - im Ergebnis nix für den Tierschutz aber einiges gegen die Veganer (Ja so ist er, der liebe Herr Schmidt). Und dazu jetzt dieser Tierleidverlängerungsbeschluss oder auch Tiervernichterschutzgesetz.

SPD - außer Frau Hendricks, die immerhin in ihrer Amtszeit im Umweltministerium Fleisch aus der Kantine verbannte - eher nicht viel zum Thema. Ob ihre Nachfolgerin den Beschluss wieder aufgegeben hat weiß ich nicht. Statt dessen jetzt dieser Tierleidverlängerungsbeschluss oder auch Tiervernichterschutzgesetz.

Persönlich finde ich das Europawahlprogramm der Grünen mit der Forderung nach Förderung der veganen Ernährung in ganz Europa dafür ganz ansehnlich (auch wenn ich mir da wesentlich mehr gewünscht hatte und es auch noch Änderungsanträge dazu gab).
Hier im Dokument "Europawahlprogramm" im Kapitel 1 nach "Tierschutz" suchen:
https://www.gruene.de/ueber-uns/2018/gruenes-wahlprogramm-zur-europawahl-2019.html

Zur Linken habe ich selbst gerade nix vorliegen, vielleicht kann ja da mal jemand nachfragen...
1x bearbeitet

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30.11.2018, 16:12 Uhr
Ich bin wütend und traurig. Kann es nicht fassen, wie man so eine herzlose Entscheidung treffen kann.
Passenderweise haben meine Kollegen heute alle Würstchen gegessen. Nicht meine Welt, das hier.

"Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt."
Christian Morgenstern
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01.12.2018, 06:45 Uhr
Zum Thema Tierleid und politische Entscheidungen fehlen mir die Worte. Es macht mich so traurig und so wütend!

Als Schmidt sein Glyphosatding durchzog, habe ich ihn angeschrieben, dass man ihn wohl juristisch zur Zeit nicht "fassen" kann. Aber der Tag wird kommen, an dem der Zusammenhang zwischen Krebs und Glyphosat evident sein wird und die Folgen des Insektensterbens fatale Auswirkungen haben werden. Dann wird er nicht sagen können, dass war mir damals nicht bekannt! Und ich hoffe, dass man dann eine Analogie zu den Mauerschützen bilden kann. Wobei man betonen muss, dass die Mauerschützen keine Entscheidungsfreiheit hatten!

Nur greift das nicht beim Tierleid, weil es sich nicht um direkte Einschnitte ins Leben der Bürger wie eine Krebserkrankung oder Nahrungsknappheit aufgrund fehlender Insekten(z. B. Bienen) handelt. Es sei denn, der Zusammenhang zwischen Fleisch und Diabetes, Herzkrankheiten und Krebs wird nicht mehr von der Hand zu weisen sein und diese Erkenntnis findet Gehör bei der ignoranten Masse...
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01.12.2018, 14:58 Uhr
Ja, nobody is perfect... Da ist bei meinem Post was schiefgegangen, tut mir leid!

Hier nun doch noch der Link zur Rede von Renate Künast im Bundestag:
https://dbtg.tv/fvid/7296552

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