TV Tipp: Heute Report Mainz 21:45 Uhr

Erstellt 09.07.2019, 19:36 Uhr, von DaisyDuck. Kategorie: Umwelt & Tiere. 26 Antworten.

16.08.2019, 19:17 Uhr
Zitat Smaragdgruen: Dann hat man auch noch welche hochverarbeitete mit vielen Zusatzstoffen ausgesucht und das als bedenklich hervorgehoben. Als wären in Wurst und Käse mit Tier keine Zusatzstoffe drin.


Genau das Gleiche wie du habe ich bei der Sendung auch gedacht. Denn die Sojamilch, die ich verwende, besteht z.B. nur aus Wasser und (biologisch angebauten) Sojabohnen, veganer „Käse“ (kaufe ich ganz selten) hauptsächlich aus Mandeln und Fleischersatzprodukte esse ich so gut wie gar nicht. Aber, wie du selber auch schon anmerkst, lest euch mal die Inhaltstoffe eines „Curry King“, einer Fleischwurst oder auch eines Frischkäses durch. Da sind dann die Nährstoffe drin, die uns Veganern angeblich fehlen? Hallo? Also mein Körper braucht und möchte die nicht haben.
Leider spielt eine solche Berichterstattung wieder schön in die Hände der Vegankritiker. Schade. Hätte ich mir anders gewünscht.

Zitat habanero79:Ohne jetzt zu sagen ich hätte viel Ahnung davon, aber ich glaube so eine Sendung müssten wir hier aus dem Forum selber drehen :D :clap:

Ich bin dabei. Wann beginnen die Dreharbeiten? ;) :lol:

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16.08.2019, 20:28 Uhr
Ja Annabella, so wie du machen wir es auch. Möglichst wenig Fertigprodukte und wenn dann schauen wir das keine oder weniger Zusatzstoffe drin sind. Wir hatten mal die Pommersche vegan mit der Pommersche mit Tier verglichen, da war aber die tierische mit ihren vielen Inhaltsstoffen gegenüber der Veganen ganz schön verblasst. Davon abgesehen sollte man schon häufigen Verzehr von Fertigprodukten reduzieren oder gar vermeiden.
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20.08.2019, 11:23 Uhr
Für Interessierte
Heute Abend, ARDalpha, 21:00 Uhr: "Weizen im Visier"
Direkt danach: "Brot - macht es uns krank ?".

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29.08.2019, 12:14 Uhr
Zitat Smaragdgruen: Davon abgesehen sollte man schon häufigen Verzehr von Fertigprodukten reduzieren oder gar vermeiden.


Je nun, das mit den "Fertigprodukten" ist mal so eine Sache - ganz ehrlich, ich bin heilfroh, dass es die gibt. Und wir unterstützen die Hersteller direkt und indirekt wo es nur geht, da sie für uns der Schlüssel für den veganen Weg in den Rest der noch tierbasiert ernährten Restgesellschaft sind.

Die Vorstellung, dass ich mir meinen Räuchertofu, meinen käse- und wurstähnlichen Aufschnitt oder die verschiedenen Sorten Streichcreme selbst herstellen müsste, treibt mir die Schweißperlen ins Gesicht. Zumal in den relativ kleinen Mengen, in denen wir die Produkte abwechselnd konsumieren. Einen Pott Creme herstellen und dann drei Wochen dieselbe Geschmacksrichtugn auf dem Brot zu haben ist nicht so mein Ding :green:

Erst recht stelle ich mir das für Leute schwierig vor, die sich bisher tierbasiert im Supermarkt eingedeckt haben.

Ich finde es gut, wenn Menschen sich ihr Essen vollständig selber zubereiten können. Aber es gibt zu viele Spezialisierungen, die zu wenig Zeit übrig lassen, sich erst mal eingehend mit veganem Zubereiten von Lebensmitteln zu beschäftigen -und manche Leute haben weder das Talent noch die Lust dazu. Ratet mal, wer dazu zählt :green:

Deshalb akzeptiere ich die Fertigprodukte nicht nur, sondern wie gesagt, ich freue mich sehr darüber.
Unser Ziel ist eine für Landwirte auskömmliche Landwirtschaft und schmackhafte, gesunde Ernährung, ohne Tierleid und ohne Tiertod!

1x bearbeitet

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29.08.2019, 18:49 Uhr
Hey,
besonders jetzt bei den Temperaturen muss es für die Tiere die Hölle sein. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass längst nicht alle Transporte / Bauernhöfe / Schlachtereien / ... so sind.
Ich weiß, das passt jetzt nicht ganz zum Thema, aber seid ihr Pro oder Contra einer hohen Fleisch-Steuer?
Ich persönlich bin dagegen, weil es genau das Gegenteil bringen wird, als der erhoffte Effekt. Wenn Fleisch teuerer wird, sind die Konsumenten aber weiterhin nicht bereit, entsprechend zu zahlen (sonst würden sie es ja jetzt schon bezahlen). Ergo werden die Bedingungen für die Tiere noch schlechter, weil noch mehr Geld gespart werden muss. Wie seht ihr das?
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29.08.2019, 22:09 Uhr
Zitat MrVegan11:Wie seht ihr das?

Steigt der Preis eines normalen Gutes, sinkt die Nachfrage, vorausgesetzt es gibt zu diesem Gut Alternativen. https://studyflix.de/wirtschaftswissenschaften/preiselastizitat-1320

Ansonsten hatten wir das Thema hier https://www.vegpool.de/forum/vegpool/kommentar-zur-angeblichen-fleischsteuer-1.html und hier https://www.vegpool.de/forum/nachrichten-aktuelles-termine/artikel-in-der-sueddeutschen-1.html

Ich war anfangs gegen die Fleischsteuer, bin aber mittlerweile der Auffassung, dass sie als erster Schritt in die richtige Richtung besser ist als gar nichts.
"Rettet die Erde - sie ist der einzige Planet mit Schokolade"
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30.08.2019, 02:14 Uhr
Bin sehr dafür, dass die realen Kosten auf den Preis für Fleisch usw. aufgeschlagen werden. Dazu zählen auch die indirekten Kosten wie zum Beispiel die Klimawandelkosten oder Gülleverklappungskosten, die durch die Landwirtschaft verursacht werden, aber ausschließlich durch Steuerzahler oder im Falle von Wasseraufbereitung die Wasserkunden gezahlt werden. Insbesondere auch bei exportiertem Fleisch liegt die Sache ja letztlich so, dass die Exportgewinne bei einigen wenigen Großprofiteuren liegt, während die Kosten fürs "wir ersaufen in Scheiße" der Allgemeinheit vor die Füße gekippt werden. (Originalzitat aus einer Antwort eines ehemaligen norddeutschen Landwirtschaftsministers bei seiner Bewerbung um den Parteivorsitz einer inzwischen etablierten auf die Frage, wie er mit wem die Massentierhaltung beenden wolle...)

Also nicht nur irgendeine klitzekleine Steuererhöhung von 7 % auf 19 % sondern erheblich mehr! Der Trick von Ostendorff (für Landwirtschaft zuständiger Bundestagsabgeordneter derselben Partei) ist da schon deutlich erkennbar: Wir fordern mal eine Erhöhung der MwSt. statt die tatsächlichen Kosten einzufordern von denjenigen, die sie verursachen. Denn dann müssten diese Kosten auch auf das jeweilige tierbasierte Produkt umgelegt werden. vermutlich würde das sehr ähnlich aussehen, wie seinerzeit die Berechnungen bei der Atommüllproduktion. Dort wurde der Preis inklusive Entsorgungs - und Bewachungskosten für den Müll, die Transporte und so weiter und so weiter pro KW/h mit über ca. 1,50 € berechnet. Ja, je Kilowattstunde!
Vermutlich müsste man pro kg Fleisch einen Preis von 35 € ansetzen, um die damit verbundenen Kosten abzudecken. Das wäre der komplette Zusammenbruch der Fleisch- und Milchindustrie nebst McD und KFC und BK usw. usw. innerhalb von Minuten.

Vermutlich würde schon genügen, die konsequente Einhaltung europäischer, also bereits jetzt vollgültiger Gesetzeslage in den entsprechenden Tierhaltungen- und bei den Tiertransporten durchzusetzen. Dadurch würde vermutlich der Preis für die so entstandenen Todesmittel (also Fleisch- und Milchprodukte) exorbitant in die Höhe schnellen. Da wären die Ersatzprodukte ziemlich schnell spottbillig dagegen!

Also Mehrwertsteuer ist viel zu billig und hilft nur den Landwirten, weiter wie bisher zu "arbeiten" - es gibt Menschen, die sagen was von "institutioneller Kriminalität" oder so.

Die Kosten die so entstehen werden künftig direkt auf den Preis je Einheit des jeweiligen Produktes aufgeschlagen. Das wäre korrekt und angemessen.

Statt "Ende Gelände" - "änder Geländer!" oder sowas...
Unser Ziel ist eine für Landwirte auskömmliche Landwirtschaft und schmackhafte, gesunde Ernährung, ohne Tierleid und ohne Tiertod!

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