Depressive Verstimmung wegen Tierleid

Erstellt 29.12.2018, 09:56 Uhr, von Frieda68. Kategorie: Allgemein vegan. 14 Antworten.

02.01.2019, 20:58 Uhr
Hallo Frieda,

Wenn ich ernsthaft auf jeden Teil der Welt schaue, werden Schmerzen aufgedeckt. Schweinefleisch zu produzieren schadet dem Schwein, den Arbeitern im Schlachthof und den Menschen, die es essen, indem es ihnen ungesund ist. In ähnlicher Weise erfordert die Herstellung von Obst und Gemüse menschliche, tierische und umweltbedingte Schmerzen. Aber es bringt auch Energie und Gesundheit. Manchmal sehen wir den Schmerz, manchmal sehen wir das Gute. Ich finde es gut, manchmal den Schmerz zu spüren, um Sie zu ermutigen, weiterhin gute Dinge zu bewirken. Ich hoffe das hilft!
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20.04.2019, 20:17 Uhr

Verstehen, Mitfühlen, Aktivwerden und Handeln: An die Öffentlichkeit gehen! - Auch wenn die Lebensmittelindustrie mit viel Geld dagegen steuert.

Ermutigend und voller Freude bei der Aufklärungsarbeit über die Ei-Industrie – eine junge Aktivistin im YT-Video:
"What's Wrong With Eggs? The Truth About The Egg Industry"

Deutsche Untertitel im obigen YT-Video! - Daraus:

Einer der schockierendste Fakten, die ich aufgedeckt habe ist der, dass es ziemlich normal ist, Hennen auszuhungern um ihren Körper in einen raschen Eilege-Zyklus zu schocken.
Gemäß des US-Departments für Landwirtschaft werden zu jeder gegebenen Zeit über 6 Millionen Legehennen in den Vereinigten Staaten systematisch in ihren Käfigen ausgehungert.
Nach nur etwa 8 bis 12 Monaten beginnt nämlich die Eierproduktion zu sinken.

Um die Profite zu erhöhen, wenn die Kosten für ein Ersetzen von Hennen noch nicht profitabel sind, werden die Vögel gezwungen, so viele letzte Runden heftigen Eierlegens zu ertragen, wie sie nur können.
Und so werden sie durch einen Prozess gestoßen, der als erzwungene Mauser bekannt ist, was beinhaltet die Hennen bis zu 18 Tagen auszuhungern, während man sie im Dunkeln lässt und ihnen Wasser vorenthält.
Dies schockt ihre Körper in einen schnellen, intensiven Ei-Legezyklus, was für die Industrie großartig ist, denn wir müssen sie nicht füttern und wir bekommen mehr Eier.
Um den physiologischen Schock der erzwungenen Mauser auszulösen, empfiehlt der Geflügelforscher Donald Bell von der Universität von Kalifornien die Entfernung allen Futters für nicht weniger als 5 und für maximal 14 Tage.
Das erlaubt Eierproduzenten nämlich die meisten Eier aus ihren Hennen zu bekommen oder wie sie sagen: "Die beste Bank für ihr Geld."

Passend dazu das kurze, nicht jugendfreie YT-Video:
"You Won’t Believe How Eggs Are Made"
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22.04.2019, 19:59 Uhr
Liebe Frieda 68

Du schreibst mir aus dem Herzen, mir geht es genau. Mein Herz hat einen irreparablen Schaden genommen.

Ich kann das ganze Tierleid nicht einfach so ab tun, oder einfach weg schauen. Ich bin zutiefst erschüttert von den ganzen Elend, aber auch davon, wozu der Mensch fähig ist. Mir fehlen die Worte.........

Das einzige was mich ein bisschen tröstet ist, einen kleinen "Mini - Beitrag" leisten zu können, indem man vegan lebt.

Ich bin fest davon überzeugt, das die Verantwortlichen und Täter zur Rechenschaft gezogen werden, für jeden kommt das Ende......... dann wird sich zeigen welche Menschen ein "steinerndes" ( kaltes ) und welche Menschen ein "fleischerndes" ( warmes) Herz haben.

Es sind ja nicht nur die Tiere die leiden, geschweige von den zig Milliarden Menschen die in der Vergangenheit gelitten haben , ( zum Anbeginn der Menschheit ) und wie unzählige Menschen heute noch leiden.

Wir sind hier nicht im Himmel, sondern in der Hölle.......hier auf diesen Planeten gibt es keine Gerechtigkeit mehr, das hat mein ehemaliger Chef ( Rechtsanwalt ) schon in den neunziger Jahren erkannt.

Und Gott hat uns auch nicht versprochen, hier im Land der "Glückseligen" zu leben.

Das ist mein Trost, das es eine Gerechtigkeit gibt und die kommen wird für jeden, aber nicht in dieser Welt.


Liebe Grüsse

Lana
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24.04.2019, 13:30 Uhr
An manches kann man leider nichts ändern, daher sollte man sich an die schöne Dinge im Leben konzentrieren. Verbringe mehr Zeit in die Natur und mit den Tieren..Das hilft mir meistens.
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14.05.2019, 20:36 Uhr
Hallo Anna009,

das ist richtig, es gibt Dinge die man nicht ändern kann, diese sollte man annehmen, so wie sie sind. Für mich heißt das meine Grenzen zu erkennen, aber auch die Möglichkeiten zu sehen was zu ändern, wenn es auch nur ein kleiner Beitrag ist. Das zu tun, was man tun kann.

Du schreibst es, ich verbringe auch viel Zeil in der Natur und schöpfe daraus Kraft um alles anzunehmen auch wenn ich es nicht verstehe.

Was mir auch Trost gibt, ist das es so viel gleichgesinnte Menschen gibt, die gleich oder ähnlich fühlen.

Danke, das euch alle gibt.....

Lana



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