ein echtes Dilemma

Erstellt 29.11.2017, 00:18 Uhr, von Zauberpony87. Kategorie: Allgemein vegan. 17 Antworten.

01.12.2017, 20:24 Uhr
Ich würde sie tragen. Ist so gesehen Freegan (geschenkt oder bevor es weggeworfen wird, tierliche Produkte zu akzeptieren). Aber der Oma das mit dem vegan noch einmal erklären. War bestimmt keine Absicht. Ich bin am hadern ob es in Ordnung ist Lederschuhe im second-hand-Shop zu kaufen.... Einerseits schon, aber wenn ich sie nicht kaufe, kauft sie vielleicht jemand der sich sonst neue gekauft hätte (also bekommen die wieder Geld :(
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Strohhalme aus Glas
01.12.2017, 20:42 Uhr
Auch wenn es OT ist:
https://www.derwesten.de/panorama/nach-dem-mayonaise-ausraster-ausgerechnet-vegan-guru-attila-hildmann-hat-ledersitze-in-seinem-porsche-id212307755.html

Jeder muss halt selbst entscheiden aber auch dabei ehrlich sein, das vermisse ich bei Herrn Hildmann.
Wo gibt es eine Statistik über seinen Erfolg ?
Meine persönliche Meinung ist, Kilian hat mehr Menschen bewegt und zum Nachdenken angeregt - nur füllt sich sein Bankkonto nicht so.
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02.12.2017, 07:40 Uhr
Also ich würde schon sagen, dass AH einem Großteil der Deutschen zumindest vom Gesicht her bekannt ist. Es gab ja Zeiten, da war er ständig im Fernsehen zu sehen. Man muss aber auch sagen, dass er "nur" aus gesundheitlichen Gründen vegan geworden ist. Das hat er auch immer so kommuniziert. Und das schließt halt keine Ledersitze und vegane Kosmetik und Reinigungsprodukte ein.
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02.12.2017, 11:24 Uhr
Hallo,

@Hinterfrager: Ich interpretiere das mal als Lob und fühle mich bestärkt :D

@Alle:
Attila Hildmann ist im Grunde das Gegen-Klischee vieler Veganer, die eine sehr intellektuelle Weltsicht vertreten und sich in Zeiten von Massentierhaltung und Glyphosat in völlig abstrakte Diskussionen verlieren, die eigentlich bloß Rechthaberei sind.
Ich denke, jeder kennt solche Diskussionen aus Facebook und anderen Communities (dieses Forum ist ja in der Tat eine Ausnahme :) ).

Attila Hildmann macht sich manchmal die Hände schmutzig und verzichtet weitgehend auf intellektuelle Kommunikation, die Menschen überfordern könnte.

Er ist eine "Rampensau" und skandalisiert sich regelmäßig in die Öffentlichkeit. Doch es gelingt ihm damit, das Thema "Vegan" immer wieder in die Diskussion zu bringen (und sich dabei selbst nicht zu vergessen). Und eine kontroverse Diskussion ist immer noch besser als gar keine, finde ich.

Nicht wenige Leute aus meinem Bekanntenkreis sind mit einem Buch von AH vegan geworden - und gehören jetzt zu seinen Kritikern.

Für mich ist auch das ein Talent, das man durchaus würdigen kann. Man muss AH deshalb ja weder vergöttern, noch hassen. Man kann ihn ja auch einfach interessiert beobachten und schauen, ob man daraus etwas lernen kann (und seien es bessere Wege).

Bei Vermutungen über seine persönliche Motivation bin ich eher zurückhaltend. Er sagt ja immer wieder, dass es ihm auch um Tiere geht. Warum sollte es das nicht tun? Zugleich muss man aber auch zugeben, dass die Gesundheits-Lifestyle-Kommunikation viel erfolgreicher und populistischer ist - zumindest bei Menschen, die mit Vegan sonst noch nichts zu tun gehabt haben. Und dazu kann auch mal gehören, sich übertrieben von den "Müsli-Veganern" abzusetzen, um Klischees zu vermeiden oder zu hinterfragen.

Viele Grüße

Kilian
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03.12.2017, 15:47 Uhr
Zitat kilian:
Für mich ist auch das ein Talent, das man durchaus würdigen kann. Man muss AH deshalb ja weder vergöttern, noch hassen. Man kann ihn ja auch einfach interessiert beobachten und schauen, ob man daraus etwas lernen kann (und seien es bessere Wege).

Mir ist dieser Mensch schlichtweg egal und jegliche Form von Boulevardpresse über ihn nervt mich. Ohne Vegpool würde ich von ihm kaum etwas mitbekommen. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass die Mehrheit der Deutschen ihn kennt.
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03.12.2017, 18:00 Uhr
@ Kilian
So war es gemeint - wenn mich ein Bekannter nach einer Entscheidungshilfe zum veganen Leben fragen würde -> PETA & Vegpool.

Menschen, die Wasser predigen und Wein saufen waren mir schon immer suspekt - und klar haben die auch ihre "Jünger", die entweder Kritiker oder Teilzeit-Veganer werden. Diese Part-times, die in Pelz gehüllt in die Schillerstraße 71 pilgern, um einer Lichtgestalt zu huldigen. Für mich ist er weder Koch, Athlet noch König - er hat einfach nur 500.000,- Gründe auf der "Veggiewelle" zu surfen. Wieviel Tierliebe steckt in der Aktion Kälbchen und Ziege aus Spaß durch Berlin zu transportieren und wäre ein Metzger unter den Journalisten gewesen - hätte Atti dann rot gesehen ? Ja und ich weiß, er spendet Unsummen für Tiger - 10 ct. pro ca. 2,50 Euro.

Wie dem auch sei - die Welt der Vegetarier/Veganer ist bunt. Nur sollte sich jeder selbst treu bleiben und für sich entscheiden ohne aufgesetzten Druck.
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07.12.2017, 21:24 Uhr
Danke Dana und Ejala für die super links zu den veganen, modischen Schuhen. TOP :clap:
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08.12.2017, 13:35 Uhr
Also ich nutze meine Sachen ab. Und neu wird nur noch tierfrei gekauft. Die Schuhe würde ich tragen oder an jemanden abgeben der sie abträgt.
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