Ist Empathie eine Grundvoraussetzung für veganes/vegetarisches Leben?

Erstellt 16.06.2021, 07:11 Uhr, von tomx. Kategorie: Allgemein vegan. 33 Antworten.

24.06.2021, 12:47 Uhr
Ich glaube zu verstehen, was du meinst, Sappho. Ich bin auch nicht dafür, dass man unsere menschlichen Gefühle und Bedürfnisse auf die Tiere 1:1 überträgt, noch viel schlimmer finde ich es jedoch Tieren diese Gefühle abzusprechen. Es ist noch nicht so lange her, da dachte man Fische würden keine Schmerzen empfinden. Ich möchte mir auch nicht anmassen zu wissen, was im Kopf einer Kuh wirklich vorgeht. Nenn es von mir aus nicht „Muttergefühle“, was eine Kuh hat, wenn ihr das Kalb weggenommen wird, aber abstreiten, dass es etwas in ihr auslöst kann man trotzdem nicht.
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
24.06.2021, 12:54 Uhr
Ja Bianca, genau. :thumbup: Es ist nicht die Frage, ob sie genauso denken oder fühlen wie wir, sondern DASS sie fühlen - und wie wir als Konsequenz daraus mit ihnen umgehen.
Und wenn dabei hilft, erstmal in sich selbst als Mensch hineinzufühlen, wie es einem in selbiger Situation gehen würde, dann ist es gut und sinnvoll - auch wenn die Gefühle zwischen den Gattungen nicht identisch sein mögen.


Dass die Konsequenz unserer menschlichen Hybris seit Jahrhunderten allerdings ist, die Mitgeschöpfe für uns auszunutzen bis hin zum Mord, weil man ihre Emotionen NICHT mit unseren Emotionen vergleichen könne und sie deswegen weniger "Wert" hätten - wir unseren Genuss wie auch unser Überleben als wichtiger halten - ist schlicht Unrecht.


Hoffentlich verändern Tierrechtler diese Situation baldigst!
6x bearbeitet

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24.06.2021, 14:03 Uhr
Zitat Sappho:Da kann man dann anfangen drüber nachzudenken, ob das Übertragen von Beurteilungen aus menschlicher Gefühls- und Gedankenwelt Sinn macht. Bei Kühen, Schweinen, Kaninchen usw. wohl eher nicht.

Hier mal ein schöner Vortrag, ich verlinke ab der Stelle, wo Beispiele für die sprachliche Unterscheidung/Abgrenzung von Mensch und Tier genannt wurden und Herr Dr. Brensing als Schlussfolgerung aus seiner Forschung (er ist Verhaltensforscher) zieht, dass wir mehr vermenschlichen sollten, weil die Unterschiede zum Teil doch nicht so groß sind: https://youtu.be/uORPwf8VFbI?t=1584
(Dr. Karsten Brensing – Wo ist der Instinkt geblieben? | PETA Tierrechtskonferenz 2019)
1x bearbeitet

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24.06.2021, 14:20 Uhr
Leider funktioniert der YT- Link nicht, wenn er mit dem Youtube-Knopf eingefügt wird .
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24.06.2021, 14:26 Uhr
Hab den Titel ergänzt, zum Selbersuchen. Bei mir funktioniert der Link.
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24.06.2021, 14:29 Uhr
ja, funktioniert bei mir auch - danke! Cool, wußte gar nciht, dass man bei youtube-Links auch den Startpunkt definieren kann! :thumbup:

Edit: Ich ergänz mal noch mit dem Buch, auf das er im Vortrag verweist.
https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/297138/haben-tiere-rechte
Angesichts eines gewachsenen Verantwortungsbewusstseins gegenüber (Nutz-)Tieren beschäftigt sich das Buch aus interdisziplinärer Sicht mit unterschiedlichen Aspekten des gesellschaftlichen Mensch-Tier-Verhältnisses. Es enthält Analysen, beschreibt Herausforderungen und eröffnet neue Perspektiven. Mein Kapitel: Was kann Tier? (Erkenntnisse der modernen Verhaltensbiologie) ist auf den Seiten 336 bis 352 zu finden.

Haben Tiere Rechte? – Aspekte und Dimensionen der Mensch-Tier-Beziehung
SCHRIFTENREIHE (BD. 10450) der Bundeszentrale für politische Bildung
Hrsg.: Elke Diehl und Jens Tuider, Seiten: 412, Erscheinungsdatum: 16.09.2019, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10450 / ISBN: 978-3-7425-0450-0

Preis 4,50 €
3x bearbeitet

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24.06.2021, 16:22 Uhr
Was ist denn der Unterscheid zwischen einem pro-vegan-forum" und einem "vegan-forum"?

Ich sage, dass manche Tiere sicher Gefühle haben aber andere als Menschen. Tiere haben auch ein Bewußtsein aber eben auch ein anderes als Menschen. und das ist dann bei Tieren auch noch sehr unterschiedlich ausgeprägt wie auch die mentalen Fähigkeiten sehr unterschiedlich sind (Menschenaffe, Hund, Ratte, Frosch, Fliege).

Wenn man jetzt aus dem eigenen Intellekt heraus und ausgehend vom eigenen Bewusstsein "Interessen" von Tieren wahrnehmen will, kann man eben - wie in meinen Beispielen dargestellt- zu Entscheidungen kommen, die Tieren mehr schaden als nützen.

Ich wüsste nicht, wo diese Aussage kritikwürdig wäre, dass Menschen und Tiere und Tiere untereinander auch noch höchst verschieden sind Das kann ja nun niemand ernsthaft bestreiten. Und seitens des Verhaltensforschers stellt sich die Frage , welchen Maßstab er anwendet. Eine vergleichbare Problematik besteht m. E. beim Vergleich von Erbgut. Es kommt nicht darauf an, wieviel gleich ist in %-Punkten, sondern wo die Unterschiede sind. Wir sollen ja 50 % des Erbgutes mit Bananen teile. Sind wir jetzt halbe Bananen?

1x bearbeitet

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24.06.2021, 16:43 Uhr
Zitat Sappho:Was ist denn der Unterscheid zwischen einem pro-vegan-forum" und einem "vegan-forum"?

Ich sage, dass manche Tiere sicher Gefühle haben aber andere als Menschen. Tiere haben auch ein Bewußtsein aber eben auch ein anderes als Menschen. und das ist dann bei Tieren auch noch sehr unterschiedlich ausgeprägt wie auch die mentalen Fähigkeiten sehr unterschiedlich sind (Menschenaffe, Hund, Ratte, Frosch, Fliege).

Wenn man jetzt aus dem eigenen Intellekt heraus und ausgehend vom eigenen Bewusstsein "Interessen" von Tieren wahrnehmen will, kann man eben - wie in meinen Beispielen dargestellt- zu Entscheidungen kommen, die Tieren mehr schaden als nützen.

Ich wüsste nicht, wo diese Aussage kritikwürdig wäre, dass Menschen und Tiere und Tiere untereinander auch noch höchst verschieden sind Das kann ja nun niemand ernsthaft bestreiten. Und seitens des Verhaltensforschers stellt sich die Frage , welchen Maßstab er anwendet. Eine vergleichbare Problematik besteht m. E. beim Vergleich von Erbgut. Es kommt nicht darauf an, wieviel gleich ist in %-Punkten, sondern wo die Unterschiede sind. Wir sollen ja 50 % des Erbgutes mit Bananen teile. Sind wir jetzt halbe Bananen?
Du hast uns bisher nicht aufgeklärt, worin DAS von Dir mehrfach wiederholte "Problem" denn eigentlich besteht?

Dass es in Einzelfällen von unreflektierten und unwissenden Menschen, wie Deinen Goldhamsterleuten, zu Fehlentscheidungen gegen das Interesse des Tieres kommt, kann es ja wohl nicht sein.. Diese könnten sogar nach heutigem Recht wegen Tierquälerei vermutlich belangt werden. PeTA z.B. zeigt Menschen an, die ihre Haustiere quälerisch halten.

Ja, Menschen machen leider Fehler auch wenn sie denken Gutes zu tun, auch auf Kosten anderer Lebewesen. Aber um diese zu vermeiden, kann und sollte man auf Ergebnisse von Verhaltensforschern zurückgreifen, solange die Menschheit immer noch meint, sie müsse Tiere züchten und diese für ihre eigenen Interessen halten, sofern sie nicht gerettet und alleine nicht überlebensfähig wären.


In einer veganen Idealwelt gibt es diese Tierausbeutung nicht mehr, keine Zucht, keine TIerhaltung aus Eigeninteressen, denn artgerecht ist eben nur die Freiheit. Und diese sollte jedem Lebewesen zugestanden werden, wie gesagt, sofern es in Freiheit überlebensfähig ist. Alle anderen werden gerettet und so argerecht als möglich gehalten. Da ist dann die mögliche Fehlerquote nur noch sehr gering.


Zitat Sappho:...Wir sollen ja 50 % des Erbgutes mit Bananen teile. Sind wir jetzt halbe Bananen?
darauf sag ich jetzt nix, gibt auch noch anderes Obst, was bei Menschen zutreffen kann ... tierische Vergleiche, wie Schimpfworte "Du dumme Kuh" lehne ich ja wie bekannt ab. :green:

Das Pro-vegane Forum unterstützt auch Leute, die Interesse am veganen Leben haben, aber noch nicht so weit sind, würde ich jetzt mal salopp sagen, und wir veganen User sind gefordert, mit Usern wie Dir, Omnivoren, umzugehen, damit ihr Euch auch weiterentwickeln könnt, aber eben in RIchtung Veganismus (@Kilian, Dein Forum, vielleicht willst Du dazu auch was sagen?). Ich weiss allerdings immer noch nicht, was Du hier eigentlich wirklich machst. Wäre, wie andere sicher auch, sehr interessiert, wenn Du das aufklärst. Deshalb haben wir Dich in Deinem Willkommensthread dazu auch gefragt https://www.vegpool.de/forum/neu-hier/hallihallo-6-2.html#post-59708

8x bearbeitet

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24.06.2021, 17:50 Uhr
ich sehe auch nicht, was das Ziel oder Fazit in der Diskussion sein soll (falls es eines gibt).
Vielleicht kann Sappho das ja noch aufklären.

Ich sehe hier allerdings keine grundsätzliche Vegan-Kritik. Oder habe ich was übersehen?
Ich finde es berechtigt, zu hinterfragen, ob Vermenschlichung gut oder schlecht ist (oder beides).

Zur Frage: Ein pro-veganes Forum fördert den konstruktiven und pro-veganen Austausch. :green:

Grundsätzlich bitte immer einfach melden, wenn euch ein Beitrag auffällt.
Ich kann nicht alle Beiträge selbst lesen :)
1x bearbeitet

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24.06.2021, 17:54 Uhr
Keine Vegankritik aber arg trollähnliches Verhalten mit unklarem Motiv. Um intelektuellen Austausch scheint es Sappho ja eher nicht zu gehen, wenn auf konkrete Fragen, wenn überhaupt, nur nichtssagende Wischiwaschi-Antworten kommen.
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