vegane Geschenke

Ist vegan gleich vegan???

Erstellt 10.07.2020, 00:10 Uhr, von Imene. Kategorie: Allgemein vegan. 37 Antworten.

Ist vegan gleich vegan???
10.07.2020, 00:10 Uhr
Was bedeuter der BEGRIFF "vegan" für euch?
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
14.07.2020, 06:35 Uhr
Hallo Imene,

bei Wikipedia steht dazu:

Veganismus ist eine aus dem Vegetarismus hervorgegangene Einstellung sowie Lebens- und Ernährungsweise. Vegan lebende Menschen meiden entweder alle Nahrungsmittel tierischen Ursprungs[1] oder sie lehnen generell die Verwertung tierischer Produkte und Ausbeutung der Tiere ab.[2] Ethisch motivierte Veganer achten zumeist auch bei Kleidung und anderen Waren darauf, dass diese frei von Tierprodukten sind und ohne Tierversuche hergestellt wurden.[3][4][5]

Als Motive für eine vegane Lebensweise werden Argumente aus den Bereichen Tierethik, Tierrechte, Tierschutz, Klimaschutz, Umweltschutz, Gesundheit, Verteilungsgerechtigkeit, Welternährungsproblematik oder Religion angeführt.


Siehe Wikipedia.

Für mich persönlich bedeutet "vegan", dass ich auf tierische Produkte grundsätzlich verzichte, aber ich räume für mich (ganz persönlich) Ausnahmen ein, die ich halt nun mal gerne esse. Zum Beispiel Kuchen, einige Torten, Schokolade, Eiscreme usw. Für mich bedeutet aber auch: "Vegan zu leben" heißt nicht, dass ich extrem 100% nur noch "Pflanzen fresse". Meine persönliche Erfahrung ist, dass wenn die "Normalmenschen" "vegan" hören, dann sehen sie nur "Schwarz oder Weiß" aber nichts dazwischen. Dementsprechend wird auch auf Wikipedia in keinster Weise erwähnt, dass man als BASIS sich zum Beispiel "vegan" ernähren möchte aber - wie ich oben beschrieben - Ausnahmen geltent machen lasse, weil es mir halt schmeckt und ich darauf nicht verzichten möchte (Kuchen usw.).

Ich halte auch gar nichts davon, wenn man die Leute, die etwas bestimmtes essen oder nicht essen nur noch in fachliche Begriffe kategorisiert. Nenne mich "Halb-vegan". Aber es ergibt einfach Sinn, wenn die Leute wissen, dass ich Veganer bin, der z.B. aber auch manche Sorten Käse isst und Kuchen und Torten und Schokolade, aber eben auf extrem Vieles verzichtet, z.B. grundsätzlich Fleisch, Fisch, Wurst, fleischhaltige Brühen (Suppen) oder Fette von Tieren.

Gruß
Mathias
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14.07.2020, 16:06 Uhr
Hihi, irgendwann hatte ich mal eine Bekannte, die meinte, sie sei ja nur halbschwanger - ihr Sohn ist heute 27 Jahre alt.


Mach es doch nicht so unnötig kompliziert. Nenn Dich einfach Vegetarier, das ist für alle einfach verständlich und jeder weiß ziemlich gut, was damit gemeint ist. Diese seltsamen haarspalterischen Debatten um den Begriff Vegan finde ich wenig zielführend. Du brauchst Dich auch nicht "kategorisiert" zu fühlen. Es erleichtert lediglich die Kommunikation. Natürlich kann man versuchen, alles bis ins letzte auszudifferenzieren, dann ist man vermutlich nur noch damit beschäftigt, Bücher mit allen infrage kommenden Abweichungen oder Spezifizierungen zu schreiben, um sich dem Gegenüber verständlich zu machen. Macht niemand bei keinem Thema - nur bei vegan wird das ausgerechnet im veganen Forum immer wieder hoch geholt. Kann man machen, muss man aber nicht. Leute die sozusagen "gewollt und als Bestandteil der Rezeptur" tierische Produkte zu sich nehmen sind keine Veganer. So einfach ist das.


Und wenn da jemand meint, dass der "ab und zu Verzehr" von nicht veganem Kuchen, Käse Wurst oder Rinder- od. Schweinesteak sowie Blutwurst für ihn/sie keine Bedeutung hat und er/ sie sich dennoch als sich vegan ernährend bezeichnen will, so darf er das natürlich tun, ist ja nicht verboten.

Ich nenne mich ja auch gerne mit meinen 130 kg Lebendgewicht erfolgreicher Stabhochspringer. Egal.


Und wirklich vegan, also völlig ohne dass Tiere oder Pflanzen durch das eigene Leben irgendwie geschädigt werden, kann vermutlich gar kein Mensch behaupten. Selbst bei bioveganer Ernährung ist es durchaus wahrscheinlich, dass entweder bereits bei der Düngung der angebauten Pflanzen, dem Pflügen der Flächen oder der Ernte Tiere und Pflanzen gewollt und ungewollt beteiligt sind, bzw. sogar getötet werden, und sei es die Fliege, die dem Trecker auf dem Heimweg vom Feld zum Opfer fällt. Der entscheidende Unterschied ist die Rezeptur. Der vegane Kuchen funktioniert eben auch ganz ohne Tierleid und Tiertod auch ohne versehentliches, während der vegetarische durch die Rezeptur und der Ingredenzien zwingend Tierleid für die Erlangung ebendieser Sachen (Milch, Honig, Eier usw.) voraussetzt. Wobei übrigens ein Mehrfaches der Pflanzen mehr geschädigt/gefressen werden, die eben vorher von den in aller Regel hernach getöteten Tieren verzehrt werden.

Es ist nicht die "absolute" Vermeidung aller Todesfälle und allen Leids auf dieser Welt das Ziel (ja, auch Pflanzen sind möglicherweise schmerzempfindlich und ein Wald, der gerodet wird, weil wir auf der Fläche irgendetwas bauen oder anbauen wollen ist ein möglicherweise in einer gewissen, bisher nicht wirklich erforschten Art "denkendes" Wesen "Wohlleben - das geheime Leben der Bäume". Aber auch die beim Pflügen umgeknickten bez. ausgerissenen Grashalme bedürfen in dieser Beziehung einer näheren Betrachtung). Will sagen, es geht nicht um das absolute Vermeiden, aber es geht tatsächlich um die maximale Vermeidung von Leid und Tod unter Berücksichtigung der Tatsache, dass auch wir Menschen selbst leidensfähige und bedürfnisvolle Lebewesen sind und überleben wollen. Also auch ein gemeinschaftlicher Selbstmord würde uns aus ebendiesem Dilemma nicht wirklich befreien - wir würden lediglich die eigene Wahrnehmung darüber beenden.

Der dahingehend nach meiner festen Überzeugung bestmögliche Kompromiss ist dabei eben die vegane Lebensweise, die lediglich so viel Tierleid und Tiertod zulässt, als für das Leben der Menschen NOTWENDIG erscheint (wobei auch da sicher graduelle Unterschiede möglich sind). Ist der Tod der Tiere durch das fahrende Auto beim Transport meines ansonsten veganen Duschgels oder meiner Waschnuss zu rechtfertigen und darf ich mich dennoch als Veganer bezeichnen? Ja, denn der Tod dieser Tiere wird zwar unter Umständen "billigend in Kauf genommen" aber er ist nicht zwingender Bestandteil der Rezeptur.

Das ist eben der entscheidende Unterschied zwischen vegetarisch, bio-omnivor und vegan. Falls ich da falsch liege freue ich mich auf die Aufklärung.
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14.07.2020, 17:03 Uhr
Hallo Vegbudsd,

da hast Du viele interessante Gedanken zusammengetragen. Danke!

Ich finde auch, dass es ein Leichtes ist, auf "normalen" Kuchen /Schoki /Eis zu verzichten, ganz besonders wenn man weiß, dass man mit dem (minimalen) Verzicht ja viel Leid vermeiden kann. Mich macht es regelrecht GLÜCKLICH, dass ich nicht mehr am System der tierischen Ausbeutung beteiligt bin.

Apfelstrudel ist z.B. ein guter veganer Ersatz bei der Kuchensuche unterwegs, habe ich auch schon einfach nach Durchsicht der Inhaltsstoffe in vegan im Supermarkt tiefgekühlt gekauft und zum Geburtstagskaffee einfach mitgebracht. :D
Irgendwer hat hier auch das vegane Magnum-Eis erwähnt: es schmeckt doch wie "ganz normales" Vanilleeis - und es ist genial, sich so zwischendrin eines davon zu genehmigen - sogar mit Mändelchen!
Kürzlich hat mein Freund (auf dem Weg in den Veganismus ;-) ) die Schokolade Nirvana Praliné für sich entdeckt, er schwärmt regelrecht davon! Ist mit der Lindor vergleichbar.

Es gibt also schon ladenfertige, vegane Lösungen... und natürlich ist alles in selbstgemacht noch viel besser: tierleidfreier Kuchen, tierleidfreies Eis, und hier las ich irgendwo, dass auch jemand sich seine Schokolade selber kreiert! :thumbup: Ah, und ein Newbie erwähnte, er macht auch Käse selber!!! :thumbup: :thumbup: :thumbup:

Achso, und zur Definition "Veganer": Ich versuche auch bei Besuchen und Auswärtsessen nie Ausnahmen zu machen, denn ich falle ja eigentlcih niemals vom Fleisch. Wenn es nix veganes zu Essen gibt, dann verzichte ich einfach, und trinke nur etwas. Schlimm ist der Verzicht nie. Auf diese Weise erfährt mein Omnivores Gegenüber, dass es mir wichtig ist, dass grundsätzlich kein Tier für meinen Gaumenschmaus ausgebeutet und getötet werden soll. Manch einer nennt es "radikal", aber wie Metta ja netterweise schon aufklärte, ist dieses Wort in seinem Ursprung ja durchaus positiv zu bewerten! Wie heißt es hier im Forum so schön: So vegan wie möglich! :D
3x bearbeitet

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14.07.2020, 17:38 Uhr
Zitat Vegbudsd:Hihi, irgendwann hatte ich mal eine Bekannte, die meinte, sie sei ja nur halbschwanger - ihr Sohn ist heute 27 Jahre alt.


Mach es doch nicht so unnötig kompliziert. Nenn Dich einfach Vegetarier, das ist für alle einfach verständlich und jeder weiß ziemlich gut, was damit gemeint ist. Diese seltsamen haarspalterischen Debatten um den Begriff Vegan finde ich wenig zielführend. Du brauchst Dich auch nicht "kategorisiert" zu fühlen. Es erleichtert lediglich die Kommunikation. Natürlich kann man versuchen, alles bis ins letzte auszudifferenzieren, dann ist man vermutlich nur noch damit beschäftigt, Bücher mit allen infrage kommenden Abweichungen oder Spezifizierungen zu schreiben, um sich dem Gegenüber verständlich zu machen. Macht niemand bei keinem Thema - nur bei vegan wird das ausgerechnet im veganen Forum immer wieder hoch geholt. Kann man machen, muss man aber nicht. Leute die sozusagen "gewollt und als Bestandteil der Rezeptur" tierische Produkte zu sich nehmen sind keine Veganer. So einfach ist das.

Komisch, da die Neigung einiger hier im Form zur Kategorisierung neigt ;-)

Zitat Vegbudsd:Und wenn da jemand meint, dass der "ab und zu Verzehr" von nicht veganem Kuchen, Käse Wurst oder Rinder- od. Schweinesteak sowie Blutwurst für ihn/sie keine Bedeutung hat und er/ sie sich dennoch als sich vegan ernährend bezeichnen will, so darf er das natürlich tun, ist ja nicht verboten.

Verboten nicht aber vermutlich nicht zielführend oder vll. doch ?

Zitat Vegbudsd:Ich nenne mich ja auch gerne mit meinen 130 kg Lebendgewicht erfolgreicher Stabhochspringer. Egal.
So lange man über seinen eigenen Schatten springen kann, ist man sehr erfolgreich ;-)

Zitat Vegbudsd:Und wirklich vegan, also völlig ohne dass Tiere oder Pflanzen durch das eigene Leben irgendwie geschädigt werden, kann vermutlich gar kein Mensch behaupten. Selbst bei bioveganer Ernährung ist es durchaus wahrscheinlich, dass entweder bereits bei der Düngung der angebauten Pflanzen, dem Pflügen der Flächen oder der Ernte Tiere und Pflanzen gewollt und ungewollt beteiligt sind, bzw. sogar getötet werden, und sei es die Fliege, die dem Trecker auf dem Heimweg vom Feld zum Opfer fällt. Der entscheidende Unterschied ist die Rezeptur. Der vegane Kuchen funktioniert eben auch ganz ohne Tierleid und Tiertod auch ohne versehentliches, während der vegetarische durch die Rezeptur und der Ingredenzien zwingend Tierleid für die Erlangung ebendieser Sachen (Milch, Honig, Eier usw.) voraussetzt. Wobei übrigens ein Mehrfaches der Pflanzen mehr geschädigt/gefressen werden, die eben vorher von den in aller Regel hernach getöteten Tieren verzehrt werden.

Hmm, wie das mehrfache an Pflanze in eine Biene und deren Honig passt ?
By the way, ich hatte am Sonntag - oh wie böse - ein Glas Honig im botanischen Garten in Pankow gekauft, nicht das ich schon an der vorhandenen Menge zu knabbern hätte aber als Unterstützung des Imkers, welcher voller Herzblut seine Völker pflegt und als Geschenk an liebe Leute die dies schätzen, war es mir wert. Zumal ich die Stöcke selbst in Augenschein nehmen konnte und mich auch über die reichlich vorhandenen Wildbienen und deren liebevoll dargebotenen Quartiere freuen konnte.
Es gibt ja Leute, die Imkerei perse ablehnen aber kein Problem haben Tomaten und Paprika aus Treibhauskultur zu konsumieren - wer da wohl extra für die Bestäubung gezüchtet wird ???

Zitat Vegbudsd:Es ist nicht die "absolute" Vermeidung aller Todesfälle und allen Leids auf dieser Welt das Ziel (ja, auch Pflanzen sind möglicherweise schmerzempfindlich und ein Wald, der gerodet wird, weil wir auf der Fläche irgendetwas bauen oder anbauen wollen ist ein möglicherweise in einer gewissen, bisher nicht wirklich erforschten Art "denkendes" Wesen "Wohlleben - das geheime Leben der Bäume". Aber auch die beim Pflügen umgeknickten bez. ausgerissenen Grashalme bedürfen in dieser Beziehung einer näheren Betrachtung). Will sagen, es geht nicht um das absolute Vermeiden, aber es geht tatsächlich um die maximale Vermeidung von Leid und Tod unter Berücksichtigung der Tatsache, dass auch wir Menschen selbst leidensfähige und bedürfnisvolle Lebewesen sind und überleben wollen. Also auch ein gemeinschaftlicher Selbstmord würde uns aus ebendiesem Dilemma nicht wirklich befreien - wir würden lediglich die eigene Wahrnehmung darüber beenden.

Ich hoffe noch auf den bereinigenden Kometen oder einen heftigen Sonnensturm, der auch etwas Klärung in das menschliche Sein bringen würde. :green:

Zitat Vegbudsd:Der dahingehend nach meiner festen Überzeugung bestmögliche Kompromiss ist dabei eben die vegane Lebensweise, die lediglich so viel Tierleid und Tiertod zulässt, als für das Leben der Menschen NOTWENDIG erscheint (wobei auch da sicher graduelle Unterschiede möglich sind). Ist der Tod der Tiere durch das fahrende Auto beim Transport meines ansonsten veganen Duschgels oder meiner Waschnuss zu rechtfertigen und darf ich mich dennoch als Veganer bezeichnen? Ja, denn der Tod dieser Tiere wird zwar unter Umständen "billigend in Kauf genommen" aber er ist nicht zwingender Bestandteil der Rezeptur.

Das ist eben der entscheidende Unterschied zwischen vegetarisch, bio-omnivor und vegan. Falls ich da falsch liege freue ich mich auf die Aufklärung.

Last but no least - doch kategorisiert ;-)
Aber ich stimme zweifelsohne zu - jemand Tiermilch, Käse aus Tiermilch, Eier und/oder Honig konsumiert sollte sich nicht Veganer nennen. Und Vegetarier, welche z.B. Eier ohne Tierleid konsumieren sind auf der Leiter der Vollkommenheit auch nicht weniger wert, als Veganer, die Palmöl oder Treibhaustomaten essen :angel:
1x bearbeitet

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14.07.2020, 17:45 Uhr
Zum Thema "Ausnahmen" würde ich gern noch anmerken, dass gerade dort, wo man am ehesten geneigt ist, Ausnahmen zu machen, nämlich beim auswärts essen und in Fertigprodukten, eigentlich der Verzicht auf tierische Produkte noch viel wichtiger ist, weil man da am wenigsten Einblick in und Einfluss auf die Tierhaltung hat. Im Gegenteil: man muss bei Fertigprodukten eigentlich schon fast mit Sicherheit davon ausgehen, dass da die Tierprodukte mit den niedrigsten Standards enthalten sind. Qualeier aus der Käfighaltung in der Ukraine zum Beispiel.
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14.07.2020, 18:27 Uhr
Zitat Hinterfrager:
Last but no least - doch kategorisiert ;-)

Nein, es wird kein Mensch in eine Kategorie gesteckt aber der Begriff geklärt.

[quote=Hinterfrager]
Aber ich stimme zweifelsohne zu - jemand Tiermilch, Käse aus Tiermilch, Eier und/oder Honig konsumiert sollte sich nicht Veganer nennen.


Eben und um nicht smehr oder weniger ging es bei der Begriffsklärung.

Zitat Hinterfrager: Und Vegetarier, welche z.B. Eier ohne Tierleid konsumieren sind auf der Leiter der Vollkommenheit auch nicht weniger wert, als Veganer, die Palmöl oder Treibhaustomaten essen :angel:


Vielleicht kannst Du für dich auseinanderhalten, dass Palmöl per se eben nicht massiv Tierleid produziert, sondern die Auswüchse der bisherigen massiven Ausweitung für ALLE Lebensbereiche des täglichen Lebens bis hin zu Beimengung zu Diesel. Das Palmöl, was für vegane Ernährung als Rezeptur verwendet wird ist im Vergleich derart geringfügig, dass es absurd ist, Veganern den Vorwurf zu machen, sie würden durch den Verzehr von Manner oder Bionella usw. masenhaft für Tierleid und Tiertod durch Palmölprodukton verantwortlich sein. Deren verzehrte Mengen dürften derzeit auch ohne die schrecklichen Produktionsmethoden und die massenhafte Rodung von Regenwald problemlos auf dem Weltmarkt verfügbar sein.


https://www.regenwald.org/themen/palmoel

In der Statistik sind leider die für vegane Lebensmittel verwendeten Palmölanteile nicht aufgelistet. Da aber die Tierutterproduktion sowie die gesamte Lebensmittelproduktion etwa 34 % des gesamten Verbrauches insgesamt betragen dürfte, selbst wenn wir das Tierfutter nicht herausrechnen bei ca. 1-2 % Veganern in D also ca 1-2 % maximal auf den Verbrauch durch Veganer entfallen.liegt der Anteil der Veganer am Gesamtverbrauch an Palmöl in extrem niedrigen Bereich, der so gut wie gar nicht in der Gesamtbilanz ins Gewicht fallen dürfte. Vermutlich würde für das Palmöl der Veganer kein einziger Baum im Regenwald gefällt werden müssen.
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14.07.2020, 19:05 Uhr
Hallo Allerseits,

die Fertigprodukte, darunter auch Kuchen für 2,99 €, beinhalten sicher, garantiert Eier, dessen Tiere qualvoll Eier produzieren. Ich glaube auch, dass dies so ist.

Ich persönlich kann aber nicht zum Bäcker oder zur Konditorei gehen und dafür 10 Euro mehr ausgeben. Mir fehlt einfach das Geld dafür.


Und so einen Kuchen oder eine Torte selbst backen ist teurer. Viel teurer. Definitiv. Ich habe ja selbst natürlich schon Kuchen (und auch Torte) zubereitet. Auch mit alternativen Zutaten, um Geld zu sparen, z.B. Lupinenjoghurt und gestreckt mit Cocosraspeln, als "Quark"-Ersatz.


Man dreht es, wie man will: Ich kann's mir nicht leisten. Das ist nur sachlich gemeint von mir. Da bleibt (oftmals) nur der Kauf des Fertigproduktes. Und ich supporte somit die Qual dieser Tiere. Das ist schlimm. Es gibt Dinge in dieser physischen Welt, die sind leider nicht aus der Welt zu schaffen. Das geht auch ganz schnell in das Philosophische und Geistige, wenn man möchte.

Gruß
Mathias
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14.07.2020, 21:44 Uhr
Zitat Matti79:Man dreht es, wie man will: Ich kann's mir nicht leisten. Das ist nur sachlich gemeint von mir. Da bleibt (oftmals) nur der Kauf des Fertigproduktes. Und ich supporte somit die Qual dieser Tiere. Das ist schlimm. Es gibt Dinge in dieser physischen Welt, die sind leider nicht aus der Welt zu schaffen.


Doch. Verzicht. Ich bin Rentner mit einer sehr kleinen Rente und kann mir manches nicht leisten, was ich gern hätte. Dann verzichte ich halt drauf, das ist erträglicher, als Tierqualen und Tiermord zu akzeptieren, nur weil ich zum Verzicht nicht fähig bin.

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14.07.2020, 22:03 Uhr
hi Peebee :thumbup: , ja, ich denke, man muss ja auch nicht dieselben dinge konsumieren, um sich zu belohnen, so wie man es noch zu vegetarischen zeiten tat. auch hier kann man ja seine gewohnheiten neu ausrichten. zumal kuchen mit legal und artgerechgehaltenen eiern/milch ja per se schon um einiges teurer sein müsste, und für einige viele nicht unbedingt mit dem haushaltsgeld mehr abgedeckt wäre. nicht umsonst werden bauern für die tierhaltung ja extra subventioniert...

dazu fällt mir noch marie antoinette und das kuchen-zitat ein:
https://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article13386586/Der-Kuchen-der-Marie-Antoinette.html
und hier als inspiration für Dich Mathias nen thread zur veganen schokocremetorte:
https://www.vegpool.de/forum/vegpool/schmeckt-die-vegane-schoko-cremetorte-von-almondy-1.html
2x bearbeitet

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