kann man einen Hund vegan ernähren ?

Erstellt 21.02.2018, 17:59 Uhr, von MIEZIKATZ. Kategorie: Allgemein vegan. 23 Antworten.

veganPosts: 367weiblich61 Jahre66740 SaarlouisRanking: 30
kann man einen Hund vegan ernähren ?
21.02.2018, 17:59 Uhr
:oo
Hier ein Interview mit Dr. Ernst Walter Henrich, ProVegan Stiftung, zum Thema vegane Hundeernährung :surprise:
http://www.vegan-news.de/kann-man-einen-hund-vegan-ernaehren/
l. G.
Elisabeth :wink:
wir können die Welt nur retten,
wenn wir aufhören Tiere zu töten
Albert Schweitzer

ich bin Leben, das leben will
inmitten von Leben,das leben will
AlbertSchweitzer


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System
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Hey,

hilft Dir das weiter? :star:

Viele Grüße!
veganPosts: 16weiblich46 JahreRanking: 10
21.02.2018, 18:14 Uhr
Hört sich sehr interessant an. Hab mal reingelesen.
Hast du auch einen Hund? Na ja aber doch scheinbar eine Katze. Wie wird die ernährt?
Ich habe einen Hund, der leider noch "normal" ernährt wird. Mir geht's nicht so gut dabei. Aber mit diesem Thema muss ich mich glaube ich noch mehr beschäftigen.

LG Mari
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Posts: 18Ranking: 0
22.02.2018, 14:07 Uhr
Spannendes Thema. Ganz glauben mag ich es irgendwie nicht, dass es wirklich problemlos geht. Vielleicht bin ich da zu verblendet, von dem was ich meine über die Tiere zu wissen?

Ich sehe Haustierhaltung grundsätzlich sehr kritisch, das ist eben eine riesige Industrie die dahinter steht und für das Futter müssen unfassbar viele Tiere sterben.
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veganPosts: 395männlich35708 HaigerRanking: 95online
22.02.2018, 14:42 Uhr
Hallo Vegandi,
ich würde es nicht verblendet nennen, aber konditioniert sind wir schon. Es war schon immer so, und so muss es auch bleiben. Alternativen werden da nicht gedacht, geschweige denn umgesetzt.

Lustig finde ich immer wieder die Behauptung, dass Menschen, die konsequent versuchen, keine Tiere zu töten - auch nicht als Futtertier - als "radikal" tituliert werden. Dabei sind es die Anderen, die absolut und mit massiver Brutalität radikal massenhaft Tiere für alle mögliche Nutzungen kaputt machen - und sich durch kein Argument davon abbringen lassen.

Deine Haltung zur Haustierhaltung teile ich inzwischen. Unsere zwei Katzen werden die letzten Haustiere sein, die wir bei uns haben.
Unser Ziel ist eine für Landwirte auskömmliche Landwirtschaft und schmackhafte, gesunde Ernährung, ohne Tierleid und ohne Tiertod!

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veganPosts: 367weiblich61 Jahre66740 SaarlouisRanking: 30
22.02.2018, 16:36 Uhr
hallo Vegbudsd :wink:
das finde ich aber sehr schade, dass Du später keine Katzen mehr haben möchtest :oo
Die Tierheime sind doch voll mit armen, bemitleidenswerten, verstoßenen und liebenswerten Fellnasen :heart: :heart: :heart:
gib doch einer oder 2 Katzen wenigstens noch die Chance auf einen schönen Lebensabend im Kreise Deiner Familie :thumbup:
@ Mari
bei uns leben zur Zeit 3 Stubentiger, die wir eigentlich nicht "vorsätzlich" aufgenommen haben.
Wir haben nicht die Tiere, sondern die Tiere haben uns ausgesucht :D
die erste war unser Mori, den wir im Wald gefunden haben, er wog nur 480 g (heute 7000 g :D )
die zweite war unser Miezi, er hat sich in unserem Keller eingenistet und dann den Weg in mein :heart: und in mein Bett gefunden :oo
er war einmal ein paar Wochen verschwunden und ist dann kastriert wieder gekommen :surprise:
die dritte Katze ist unsere Perle, die ins Tierheim abgeschoben werden sollte, wegen Katzenhaarallergie :red:
zur Ernährung muss ich leider sagen: "wir arbeiten noch daran" im Moment noch 1/3 herkömmliches Nassfutter :haehae: und 2/3 veganes Trockenfutter :thumbup: wobei wir auch schon die 2. Sorte testen
l. G. Elisabeth :wink:
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veganPosts: 395männlich35708 HaigerRanking: 95online
22.02.2018, 20:41 Uhr
Hihallo Elisabeth,

danke für die Aufforderung...
Nachdem ich das geschrieben hatte, fing mein kleines Herzlein auch an zu weinen. Seltsame Vorstellung, so ganz ohne. Mal sehen, vielleicht überlegen wir es uns noch.

Viele Grüße ins Saarland :wink:

Unser Ziel ist eine für Landwirte auskömmliche Landwirtschaft und schmackhafte, gesunde Ernährung, ohne Tierleid und ohne Tiertod!

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Kerstin
Kein Benutzerbild
inaktivPosts: 570
22.02.2018, 21:13 Uhr
Also wir hatten das Thema zwar erst vor kurzem, finde aber den Thread nicht wieder.
Meine Katze hat mich auch gefunden, sie war ca. 10 Wochen alt, als sie bei unserem Lager aus einem Auto geworfen wurde und so kam sie gleich zu mir. Wir haben sie dann gleich nach der ersten Rolligkeit kastrieren lassen, denn es gibt mehr als genug Katzen auf der Welt. Sie ist Freigängerin und jagd ihr Futter selbst. Zu Hause bettelt sie hin und wieder nach Nudeln, die sie leidenschaftlich gerne frisst, auch wenn behauptet wird, dass Katzen keine Getreideprodukte vertragen. Komischerweise wurden die Hofkatzen meiner Großeltern früher alle mit Essensresten zugefüttert (neben selbst gefangen Beutetieren), ohne das diese erkrankt sind, sie sind alle gesund sehr alt geworden!
Meine Hunde bekommen seit ca fünf Jahren veganes Futter und sind super fit und gesund, regelmäßige Blutuntersuchungen und Tierarztkontrollen bestätigen dies. Also mit einem guten, ausgewogenem veganen Hundefutter ist es kein Problem!
Ob man nun gegen die Haltung von Haustieren ist, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Die Katze ist halt auf ungewöhnliche Weise zu uns gekommen, Hunde hatte ich schon immer. Als Jugendliche habe ich mit dem Fährtenhundtraining angefangen und bin dann zum DRK in die Rettungshundestaffel. Ich habe zum Thema Haustierhaltung dadurch eine andere Meinung, alleine schon, wenn man schon so manchen Menschen vielleicht das Leben gerettet hat. Es gibt auch jede Menge Therapietiere für Menschen mit Handicap oder traumatisierte Menschen.
Also die Haustierhaltung würde ich jedenfalls nicht verurteilen.

User wurde auf eigenen Wunsch deaktiviert.

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veganPosts: 395männlich35708 HaigerRanking: 95online
22.02.2018, 21:41 Uhr
Hallo Kerstin,mir geht es um keinerlei Verurteilung, jedenfalls dann nicht, wenn alles dafür getan wird, dass durch Tierhaltung nicht an anderer Stelle Tierleid und Tierzerstörung erzeugt wird - genau hier wird es dann für mich extrem schwierig. Deine Argumente treffen alle zu. Es wäre auch hier vielleicht unterlassene Hilfeleistung, sich nicht um die arme Katze zu kümmern. Finde ich große Klasse von Dir.

Aber in den seltensten Fällen suchen sich unsere Haustiere die sog. Herrchen und Frauchen selber aus.

Mich zerreißt es, wenn ich daran denke, kein Viech mehr bei uns zu haben, aber gleichzeitig bin ich der Ansicht, dass Mensch kein Recht hat, Tiere gefangen zu halten und für seine eigenen Zwecke auszubeuten. Gebe aber ebenso zu, dass gerade Dein Beispiel eines ist, bei dem ich auch sehr unsicher bin, ob Tierhaltung da nicht doch gerechtfertigt sein kann. Aber ich bin kein Philosoph und kein Rechtsgelehrter. Da steige ich in Ehrfurcht vor diesen Berufen dann aus der Diskussion aus.

Weiter viel Erfolg bei der Umstellung der Futtergewohnheiten!
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veganPosts: 367weiblich61 Jahre66740 SaarlouisRanking: 30
23.02.2018, 17:28 Uhr
Hallo Vegbuhsd :wink:
wenn du eine Katze aus dem Tierschutz aufnimmst und sie dann "Freigänger" wird, kann man doch nicht von Gefangenschaft reden :surprise:
vielleicht sollte man aufhören immer weiter und weiter Tiere, auch Haustiere, zu züchten und erst mal schauen dass wir die Tierheime leer bekommen. Aber ich weiß: das ist Utopie.
aber wer weiß, vielleicht in 100 Jahren :oo
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veganPosts: 395männlich35708 HaigerRanking: 95online
23.02.2018, 17:59 Uhr
"vielleicht sollte man aufhören immer weiter und weiter Tiere, auch Haustiere, zu züchten und erst mal schauen dass wir die Tierheime leer bekommen."

Deshalb versuche ich auch auf anderen Wegen mit dafür zu sorgen, dass es weniger Neukatzen gibt.

Paderborner Modell (mal mit "ixquick= Google für Datenbewusste" suchen) oder Katzenkastrationsverordnung sind hier nur zwei Stichworte.

Und wenn wir in den Tierheimen nach und nach dafür sorgen, dass bei den Tagen der offenen Tür die auf dem Grill platzierten Würste und Steaks nicht mehr aus Kadavern kaputter Tiere hergestellt werden und die Tiere nicht mehr mit anderen Tieren gefüttert werden, haben wir viel, sehr viel erreicht.
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