Kritik an Rügenwalder, Lidl, Aldi und andere "vegetarische" Anbieter

Erstellt 07.12.2019, von PeeBee. Kategorie: Allgemein vegan. 28 Antworten.

10.12.2019
Schau Dir mal den Beitrag von Markus Lanz an. Ich fand den sehr gut. Gerade Tim Mälzer erklärt sehr gut, was eigentlich wichtig ist, für das Mundgefühl.

BTW: Du kommst aus dem Hotzenwald?


Nachtrag: Ich habe gerade gesehen, Du bist doch etwas weiter vorne. Ich glaube, der fängt erst weiter hinten an! Ich komme nämlich aus der Nähe von VS.
1x bearbeitet

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10.12.2019
Der Hotzenwald ist gar nich weit von mir. Wohne im Landkreis WT
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10.12.2019
Zitat TaLaLe:
Mir kommt das Zeug nicht ins Haus ( Burger und Wurstersatz)auch wenn mein Mann meint, dass man damit unsere puppertierende, verweigernde Tochter locken könnte.


Ich sehe das wie Dein Mann. Obwohl ich diese Ersatzdinger nicht mag (schrieb ich ja schon oft), kann man damit Menschen "locken", die sonst nichts mit "vegan" am Hut haben.

Aber von all dem abgesehen: Für die Ersatzprodukte müssen keine Tiere sterben! Also, ethisch haben die Dinger schon eine Berechtigung. Es gibt genügen Veganer, die allein wegen der Tiere vegan leben, aber durchaus gern Fleisch und Wurst gegessen haben. Wenn die statt Tierleichenteilen chemisches Kunstfutter essen: Warum nicht? Dem Tier ist damit gedient.
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10.12.2019
Zitat TaLaLe:Ich weigere mich diese Ersatz Produkte zu kaufen. Entweder lebe ich mit allem drum und dran vegan oder ich lasse es!

Naja, aus gesundheitlicher Sicht sind Ersatzprodukte keinesfalls schlechter als tierische Produkte, aber aus Sicht der Tierethik, der Ökologie und des Flächenverbrauchs um Welten besser.
Natürlich darf jeder für sich entscheiden, aber eine "ganz oder gar nicht"-Einstellung halte ich bei diesem Thema für unethisch, weil "gar nicht" eben in so vielen Hinsichten so viel schlechter ist.
Ich lebe mit allem drum und dran vegan - auch mit Ersatzprodukten :-)
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10.12.2019
Zitat TaLaLe:Als der erste Vegane Burger vom Discounter auf den Markt kam, habe ich im Radio eineBeitrag über dessen Herstellung gehört; der Wasserverbrauch ist genauso hoch wie bei Tierverarbeiteten Produkten

Radiosender haben nicht immer die besten Journalisten. Also nicht zwingend.... okay, eigentlich fast nie... Radio ist ein Unterhaltungsmedium, bis auf ganz ganz wenige (meist öffentlich-rechtliche) Ausnahmen und auch die müssen erst mal drauf kommen, wo überall Wasser in der Tierproduktion eingesetzt wird.
Auf solche Aussagen würde ich keinen Cent wetten.
Nichtsdestotrotz ist eine vegane Ernährung ohne Fertigprodukte natürlich absolut empfehlenswert!
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10.12.2019
Ganz ohne „Ersatzprodukte“ leben wir auch nicht. Gestern gabs Lupinenfilet. Mir Persönlich widerstrebt es einfach so etwas zu kaufen. Ich finde es Geldmacherei.


Mag sein dass es Tieresser hilft etwas Veganer zu essen. Aber wie viele machen das? Ich denke da z.B. An meinen Schwager. Er hat sich immer über meinen Mann lustig gemacht ( später dann auch unsere Tochter) weil sie Vegetarisch leb(t)en. Er verpönt alles was in seinen Augen nicht normal ist. Er würde nie so eine Wurst kaufen, geschweige denn essen.
So einen Kandidaten habe ich direkt noch mal in der Family.

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10.12.2019
Zitat TaLaLe:Er verpönt alles was in seinen Augen nicht normal ist. Er würde nie so eine Wurst kaufen, geschweige denn essen.


Ganz genau so ist meine Familie größtenteils auch.
Ich kenne aber viele, die die Ersatzprodukte gerne mögen, weil sie dann nicht mehr so das Gefühl haben auf etwas verzichten zu müssen und das Vegansein so angenehmer ist.
Mir geht es auch so. Ich bin mit viel Fleisch und Tierprodukten aufgewachsen und ich esse alles davon LEIDER auch sehr gerne. Ich esse zwar nicht jeden Tag Ersatzprodukte, aber manchmal verlangt irgendwas in mir danach und dann bin ich froh, dass es sowas gibt.
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10.12.2019
Zitat TaLaLe: Er verpönt alles was in seinen Augen nicht normal ist. Er würde nie so eine Wurst kaufen, geschweige denn essen.

Diesen Menschen kann man nur damit helfen, dass die bessere Alternative irgendwann das "Normale" wird. Und das erreicht man auch dadurch, dass man die bessere Alternative nicht vehement ablehnt oder gar schlechtredet, nur weil man sie selbst nicht konsumieren möchte.
Dass alles frisch selbst zu kochen besser ist als Fertigprodukte zu verwenden, ist keine Frage von vegan oder nichtvegan, und sollte m.E. nicht unnötig mit der deutlich wichtigeren Frage (vegan oder nichtvegan) vermischt werden.
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10.12.2019
Zitat TaLaLe:


Er würde nie so eine Wurst kaufen, geschweige denn essen.

Ich würde das auch nicht. Aber nicht weil ich grundsätzlich Ersatzprodukte ablehne,sondern weil ich nichts mag was wie Wurst aussieht und nach Wurst oder Fleisch schmeckt .
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10.12.2019
Also ich verwende auch schon Ersatzprodukte. Zum einen finde ich sie z. T. echt lecker und zum anderen finde ich es auch sehr praktisch, wenn es mal schnell gehen muss. Ich kann und will nicht täglich ein bis zwei Stunden in der Küche stehen, als voll berufstätige Frau.

Ich denke man muss da auch abwägen: Gesundheitlich sind diese Produkte sicher nicht das Gelbe vom Ei, aber aus Umweltaspekten (wie schon geschrieben Ressourcen, Wasserver(sch)wendung, CO2 Ausstoß) sind sie doch erheblich besser als jedes Stück Fleisch. Vom Tierwohl mal ganz abgesehen. Wieso soll man damit nicht dem einen oder anderen den Zugang zum veganen Leben erleichtern.


@TaLaLe: Gerade bei Deiner Tochter fände ich diese Ersatzprodukte DAS Mittel der Wahl, um ihr die vegane Lebensweise "schmackhaft" zu machen (auch omnivore Kinder essen in dem Alter gerne Convenience wie Burger, Pommes, Pizza etc, sie stände dann mit der veganen Ernährungsweise nicht außen vor). Bekommst Du sicher bei Schmidt in Bad Säckingen oder im E-Center in WT. Hieber ist auch ganz gut aufgestellt, aber ich weiß nicht, ob der für Dich zu weit ist.
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