Rauspuhlen oder komplett ablehnen!?

Erstellt 28.01.2019, 07:24 Uhr, von habanero79. Kategorie: Allgemein vegan. 34 Antworten.

31.01.2019, 16:17 Uhr
Zitat KittyFFM:Ich könnte es nicht essen und würde es ablehnen 🙈 aber ich glaube ich bin da auch sehr extrem. Ich mag nicht mal wenn wir grillen, das meine Veggie Sachen ohne Unterlage auf dem Rost beim Fleisch liegen. Oder wenn mit der gleichen Zange umgedreht wird usw.


Zweiteres könnte ich auch nicht. :angel:
Deswegen wird das beim nächsten Grillen wahrscheinlich auch so aussehen, dass mein Freund und ich unsere Sojaschnitzel auf der einen Seite und das Fleisch auf der anderen sind. Die Vorstellung wie da irgendwie etwas Tierisches rankommt stelle ich mir auch furchtbar vor. :-/

Ablehnen müsste ich trotzdem wegen meiner Laktoseintoleranz. Danach hätte ich wahrscheinlich Magenkrämpfe. :crazy:

OT: Aber juhu! Wir haben uns heute von unseren letzten vegetarischen Sachen verabschiedet. Jetzt freu ich mich darauf unsere Regale/Vorräte nur noch mit veganen Dingen zu füllen. :D Die Bionella schmeckt mir übrigens sehr gut. Ist nur schade, dass dort auch Palmöl enthalten ist, aber es ist so schwer etwas in einem günstigen Preisleistungsverhältnis zu finden was dann auch noch Fairtrade ist. :crazy:
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31.01.2019, 17:00 Uhr
Hallo PuschelQueen,
ich lebe in Franken, auf dem tiefsten Land, und Franken ist sehr fleischlastig. Wenn ich mit Freunden essen gehe, frage ich immer vorher im Lokal nach, ob es möglich ist, etwas Veganes zuzubereiten. Und ich musste noch nie hungern. Also trau dich ruhig anzurufen und nachzufragen. Ich verwende vorsichtshalber nicht das Wort "vegan". sonder sage, dass ich nichts vom Tier esse, also auch keine Milchprodukte und Eier. Meist sagt dann der Koch von sich aus: Ah, vegan, natürlich geht das!.
Ich, für mich, habe beschlossen keine Ausnahmen zuzulassen, denn ich kenne mich. Hier mal ein Ei, da mal Sahne, und schon bin ich wieder im alten Trott. Aber das gilt jetzt nur für mich. :D
Ich wünsche euch viel Spaß bei eurem Jubiläumsessen.
Ingrid
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31.01.2019, 18:28 Uhr
Das wäre wunderbar wenn es ohne Ausnahmen gehen würde. :-)

Ich werde mir mal einen ruhigen und für mich persönlich sehr mutigen Moment raus suchen und dann einfach mal bei dem Restaurant anrufen. Muss dazu sagen, dass ich ohnehin viele Hemmungen habe wenn ich irgendwo zu Gast bin (privat geht es, da ist man ja unter sich). Hoffentlich hast du Recht und diese nehmen auch Rücksicht auf einen. Ich fände es einfach schade wenn ich in Zukunft auf meine Gemüsenudeln verzichten müsste nur weil da Sahne mit bei ist. :angel:

Danke für die Ermutigung. Dann werde ich mal schauen wie das läuft. Ich gebe auf jeden Fall Bescheid falls ich mehr weiß. :thumbup:
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31.01.2019, 19:05 Uhr
Du kannst doch eventuell auch einfach eine Mail schreiben. Das mache ich auch öfters. Klappt auch immer gut. Außerdem kann man da nochmals explizit erwähnen, was man isst und was nicht.
लोकाः समस्ताः सुखिनो भवन्तु,

Lokah Samastah Sukhino Bhavantu - Mögen alle Wesen auf dieser Welt verbunden sein, in Harmonie sein und Glück erfahren. (Sanskrit)

Dana

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01.02.2019, 16:25 Uhr
Hallo, ich richte mein Essverhalten danach, wer mein Gegenüber ist. Gute Freunde nehmen mich so wie ich bin und kochen entsprechend und/oder ich nehme nur die Beilagen, was auch von denen gutgeheissen wird. Älteren Personen, die es nun gar nicht mehr auch vom Wissen her auf die Reihe bekommen, was genau "vegan" bedeutet und nun doch vielleicht Eier oder Speck verwendet haben bei einer Essenseinladung (passiert z.B. oft bei meiner älteren Mutter, die sich freut, ihrer Tochter eine "vegetarische" Pfanne gemacht zu haben mit viel Gemüse - und zur Geschmacksverstärkung doch ein bisschen Speck!!! - möchte ich ja nicht die Freude verderben und mache dann auch mal eine Ausnahme und/oder "pule den Speck heraus", und der Hund freut sich drüber. Ich habe es bisher eigentlich nicht erlebt, dass Menschen, die einen so sehr mögen, dass sie für einen kochen, einem nicht auch die Freude machen wollen, dass es richtig schmeckt, und da richtet man sich schon danach, was der Eingeladene ist. Dass jemand, der sich nicht mit veganem Essen auskennt, dabei vielleicht Fehler macht, nehme ich dann sportlich. Schliesslich will ich auch nicht als "schwierig" rüberkommen. Ich erkläre auch gerne Alternativen, allerdings im Plauderton und nicht schulmeisterlich, damit sich mein Gegenüber genervt fühlt, und wenn ich vorher merke, dass es wirklich gar nicht gehen wird, sage ich gleich, dass ich gerne für mich die Alternative selbst mitbringe und ich es meinem Gegenüber nicht zumuten möchte, sich nun um meine Ausnahmewünsche kümmern zu müssen ... Also bisher lief das immer wunderbar.
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