Veganaufschlag

Erstellt 11.12.2021, von simplyblue. Kategorie: Allgemein vegan. 7 Antworten.

Veganaufschlag
11.12.2021
Hallo Zusammen,

nach etwas längerer Zeit Mal wieder was von mir...ich wollte den so genannten Veganaufschlag zur Diskussion stellen.
Ist es nicht eher so, dass vegane Produkte, die ja manchmal teurer sind als tierische, gar keinen Veganaufschlag haben? Sondern vielmehr die tierischen subventioniert und damit zu billig sind.
Wenn diese Subventionen abgebaut werden würden, müsste es sich meiner Meinung nach umkehren.
Und schon hätten alle was davon, und man würde ein Zeichen setzen.

Liebe Grüße
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12.12.2021
Das ist sicher eine Aspekt, dass die tierischen Produkte subventioniert werden. Ein anderer Aspekt ist jedoch, dass gerade bei den Firmen, die auch omnivor Produkte herstellen, die Chargen der veganen Produkte sehr klein sind. Da die Produkte mit der Masse billiger werden, ist es einfach schon so, dass kleinere Produkt Chargen einfach teurer sind. Die Maschinen laufen kürzer für das Produkt, müssen danach gereinigt werden und unter Umständen sind auch die Rohstoffe im Einkauf teurer, da sie in kleineren Mengen gekauft werden.
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12.12.2021
Ja, und auf alles bereits Genannte kommt dann zusätzlich noch der Veganaufschlag. Wer lässt sich denn schließlich nicht gern für eine gute Sache (eigene Gesundheit, Umwelt, Tiere) abzocken? :rofl:
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14.12.2021
Tierleidprodukte werden massiv mit Geld aus der EU und vom Bund subventioniert.
Habe etwas Hoffnung, dass sich über den Hebel Klimawandel daran mit der neuen Regierung etwas ändert.
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14.12.2021
Zitat Vegbudsd:
Habe etwas Hoffnung, dass sich über den Hebel Klimawandel daran mit der neuen Regierung etwas ändert.


Wobei wenn drei Mitglieder der neuen Regierung innerhalb von drei Tagen direkt hintereinander dieselben Länder besuchen und alle eine eigene Anreise mit dem Flugzeug haben, frage ich mich wie ernst das mit dem Klimaschutz ist.
1x bearbeitet

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14.12.2021

Wobei wenn drei Mitglieder der neuen Regierung innerhalb von drei Tagen direkt hintereinander dieselben Länder besuchen und alle eine eigene Anreise mit dem Flugzeug haben, frage ich mich wie ernst das mit dem Klimaschutz ist.[/quote]
Genau das hab ich mir auch gedacht!!! Ich glaub an gar nix mehr.
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14.12.2021
Whataboutismus abseits des Themas. Damit's trotzdem nachvollziehbar ist: es ist sinnvoller zu fliegen um auf Systemebene etwas fürs Klima zu tun, als nicht zu fliegen und den Umweltzerstörern das Feld zu überlassen. Da die hier kritisierten Politiker terminkalenderbedingt nicht zur gleichen Zeit und vom selben Ort gestartet sind, ist Flugzeugsharing nicht praktikabel gewesen. Ganz ehrlich: ich fänd es saudämlich, wenn der Klimaschutz auf globaler Ebene in den Sand gesetzt werden würde, weil die Politiker, die genau das verhindern könnten, ihre persönliche Klimabilanz (die im Endeffekt keine relevante Rolle spielt) zu wichtig nähmen. Ganz im Gegensatz zu denen, die voll dazu stehen, dass ihnen die Umwelt scheißegal ist. Weitere Diskussionen gern woanders. Kann dann auch gern abgetrennt werden. (grummel)
1x bearbeitet

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14.12.2021
Ja, ich finde auch, dass alle grünen Politiker - und zwar nur die - gefälligst alle ihre Termine so zu legen haben, dass sie die zu Fuß erreichen können. Auch bei der Kleidung müssen wegen der Glaubwürdigkeit ungläubigem Wahlvolk gegenüber, gefälligst ausschlißlich in gebrauchten Klamotten aus dem Second Hand Shop anzutanzen haben. Statt Smartphone mit Kobald und anderem ÄBäh-Zeug drinne müssen sie natürlich mit Tontäfelchen arbeiten und für die Nachrichtenübermittlung dürfte es doch völlig ausreichen, wenn ein paar Marathonläuferinnen die von grünen Ministern erdachten Nachrichten überbringen, oder?*Ironiewiederaus*

Ich bleibe trotzdem freundlich, obwohl ich mir durchaus die Frage stelle, wie die, die nichts mehr glauben, sich effiziente Terminwahrnehmung auf dem europäischen Kontinent unter den gegebenen (nicht von Grünen erzeugten) Bedingungen vorstellen?

Frau Baerbock hat tatsächlich einen ihrer Termine per Bahn erreicht. Das nur nebenbei.

Wenn sich die Konferenzteilnehmer alle persönlich kennen, wird bereits jetzt (auch innerhalb der Parteigremien) häufig zu Onlinekonferenzen gegriffen.
Nicht gerne aber bei wichtigen internationalen Antrittsbesuchen und sehr schwierigen Verhandlungen usw.

Da muss auch nicht geglaubt werden, das wird - wie mal ein Politiker sagte - in der Kirche. Dafür reicht es, wenn mann sich mal einen Terminkalender von Politikerinnen ansieht.

Kenne kaum fleißigere Leute, als unsere Politikerinnen in Ministerämtern - gerade auch in dieser elenden Pandemiezeiten.

@Sunjo Gut gebrüllt, Sunjo!

:green:

1x bearbeitet

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