Veganes Hundefutter

Erstellt 28.04.2018, 22:01 Uhr, von dandedilia. Kategorie: Allgemein vegan. 96 Antworten.

31.10.2019, 16:38 Uhr
Für mich ist die Tierheimfrage (nämlich, dass ich Tierheime nicht unterstütze) kein ethisches Dilemma, weil ich weiß, dass diese Tiere auch dann nicht sterben, wenn sie von mir nicht bespendet werden. Da gibt es genug Leute, die Haustiere grundsätzlich höher bewerten als Nutztiere, die das verhindern. Umso wichtiger ist es, dass die, die sich nicht derartig speziesistisch verhalten wollen, sich gegen das Leid aller Tiere einsetzen. Und dann eben zuerst da, wo die meisten Tiere am stärksten leiden. Und das ist nicht in den Tierheimen.
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
31.10.2019, 16:44 Uhr
Das ethische Dilemma bezog sich auf die hier angedachte TÖTUNG (!!!) der Tierheimtiere.

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31.10.2019, 17:25 Uhr
Ahja, alles klar. Naja, im Grunde ist die Tötung ja nicht nötig, man kann die Tiere, die schon da sind, ja einfach tierleidfrei vegan ernähren. Da haben wir meines Erachtens das Problem unnötig verschärft und auf die Spitze getrieben. Ist mir aber auch erst jetzt so richtig aufgefallen.
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31.10.2019, 17:32 Uhr
Ja, das mit der veganen Ernährung wäre ein Weg, das schrieb ich ja schon. Ich habe aber das Gefühl, dass Du Dich angegriffen gefühlt hast, das tut mir leid, und das war keine Absicht. Für mich gibt es bei dem Ganzen aber keine schnellen, einfachen Lösungen. Das wollte ich klarmachen.
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31.10.2019, 17:41 Uhr
Alles gut, hab mich nicht angegriffen gefühlt, sondern nur als hätte ich mich/hätten wir uns da irgendwie verrannt. Da hilft dann auch mal der Schritt zurück (auf die Seite, wo das passiert ist).
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31.10.2019, 18:29 Uhr
Sehr lesenswerter Artikel: Warum ernähren Menschen ihre Hunde und Katzen vegan ?

https://www.vegan.eu/warum-ernaehren-menschen-ihre-hunde-und-katzen-vegan/


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01.11.2019, 12:18 Uhr
Man sollte sich keine Tiere anschaffen die Fleisch bevorzugen.


Man sollte sich keine Kinder anschaffen, die Schokolade bevorzugen.
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01.11.2019, 16:19 Uhr
Zitat Geronymo: Man sollte sich keine Tiere anschaffen die Fleisch bevorzugen.


Man sollte sich keine Kinder anschaffen, die Schokolade bevorzugen.


Ok, was also machen wir mit den Tieren, die es bereits gibt, die aber, wenn tierliebe, vegane Katzengernehalter sie nicht bei sich aufnehmen, trotzdem in einem anderen Haushalt weiterleben, in dem sie dann mit unzähligen "Futtertieren" bis zu zwanzig Jahren ernährt werden?

Ich halte es durchaus für eine auch unter Tierschutzaspekten legitime Möglichkeit, Tierleid zumindes zu mindern. Zumal die Tiere wie z.B. bei der "Katzenbabyrettung" kastriert werden müssen und somit auch eine Weitervermehrung dieser Tiere ausgeschlossen ist.

Generell bin ich aber ganz bei Euch: Haustiervermehrung, egal ob aus Zucht oder durch Unachtsamkeit der Halter muss so gut es geht verhindert werden.

Sind die Tiere aber erst mal da, dann sollten sie so weit als irgend möglich vegan ernährt werden - also auch und beispielgebend in den Tierheimen! Nur macht mal eine/-r-/m ein Tierheim betreuenden Tierarzt/ Tierärztin klar, dass Katzen vegan ernährt werden sollten - Ihr würdet euer blues Wunder erleben...

Und ich bin sicher, bevor sich eine Tierheimleitung dem öffentlichen Vorwurf der Tierquälerei an Katzen aussetzt, verfüttern die weiter ungerührt andere Tiere - und fühlen sich als Tierschützer.

Die logische Diskussionsführung wird angesichts der treuen und lustigen Katzen- /Hundeaugen in die man blickt und der nur abstrakt wahrgenommenen Tiervernichtung der "Futtertiere" sehr schnell völlig ausgeschaltet - kann mich selbst davon keineswegs ausnehmen, weshalb ich das auch nicht als Vorwurf an die lieben Leute in den Tierheimen verstanden wissen will - die sind in der Regel sehr tierlieb, aber blenden das Leid der Futtertiere leider völlig aus.

Habe auch keine Ahnung, wie man das verändern könnte, aber halte das für eine der wichtigsten Aufgaben die Tierschutz aktuell insgesamt hat: Das Leid der "Nutztiere" als ebenso wichtig zu zeigen, wie das der sonst unter unserer Obhut lebenden Tiere.
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05.11.2019, 14:42 Uhr
Zitat Dana:
Zitat Biophilie: Aber vegan sein, heißt für mich:


Und das ist die zentrale Aussage. Es gibt verschiedene Definitionen, die jeder für sich entscheiden muss. Ich für mich, habe mich entschieden, nicht über die Lebens- und Essweise anderer zu richten, da mir dies nicht zusteht.


Es geht nicht um Richten, sondern Position zu beziehen. Toleranz ist ein Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.
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07.11.2019, 13:38 Uhr
Nicht jeder Hund bevorzugt Fleisch. Wenn ich meinem Hund Nudeln und Hackfleisch hinstelle, wählt er die Nudeln. Man darf nicht immer vom eigenen Tier auf alle anderen schließen. Außerdem wählt der Hund das Fleisch nicht wegen dem Geschmack, sondern das tut er eigentlich aus Instinkt, denn er braucht Fettreserven für schlechte Zeiten. Unsere Haushunde haben keine schlechte Zeiten, womit das ganze "Mein Hund würde Fleisch wählen ..."-Argument entkräftet ist.
Man ist verantwortlich für das Wohlbefinden und die Gesundheit seines Tieres, die auch mit korrekter veganer Ernährung gegeben sind.
Außerdem isst ein Hund in der Wildnis auch nicht nur was ihm "schmeckt", das sind oftmals also auch totale Luxusprobleme. Hunde können sich an Geschmäcker übrigens auch gewöhnen.

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