Veganes Hundefutter

Erstellt 28.04.2018, 22:01 Uhr, von dandedilia. Kategorie: Allgemein vegan. 96 Antworten.

07.11.2019, 13:51 Uhr
Das klingt absolut plausibel und würde analog auch für den Mensch passen. Fleisch besteht auch nur aus bestimmten Nährstoffen, Spurenelementen usw. Die gleichen gibts auch in veganen Lebensmitteln und es ist ja eigentlich egal woher sie kommen.

Mit "ursprünglichem" Verhalten hat das Fressen beim Hund sowieso nichts mehr zu tun weil er ja auch gar nicht mehr jagen muss. Er kriegts schön portioniert serviert und weiß vermutlich nicht mal ob es jetzt Fleisch oder Gemüse ist.

Meine Hunde fressen übrigens auch alles und die fleischlosen Sachen nicht weniger schnell. Sie knuspern auch gerne mal ne Möhre zwischendurch. Übriggebliebene Nudeln mit Tomatensoße (ohne Bolognese) sind schneller weg als ich bis drei zählen kann.
1x bearbeitet

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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
07.11.2019, 13:54 Uhr
Mal was zum Lachen: Video Hunde haben die besseren Tischmanieren :green:

https://www.youtube.com/watch?v=ZcPD197paO8

Viel Spaß :green:



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07.11.2019, 13:59 Uhr
Haha, das Video kannte ich schon, das ist wirklich lustig.

Mein Hund isst meinem Pferd auch immer die Möhren weg. :D
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19.12.2019, 11:35 Uhr
Ich schreibe mal hier die Antwort aus dem anderen Thread (TV Tipps) rein.

Ein Hund stammt vom Wolf ab, das ist richtig, dieser ist auch Omnivor. So, und weiter? Der Hund hat erstens schon lange nicht mehr so viele Gemeinsamkeiten mit dem Wolf und zweitens könnte man ebenso den Wolf vegan ernähren.


Wie schon mehrmals erwähnt wurde, ist das "Argument der Natürlichkeit" einfach Blödsinn.
Ein Hund würde in der Natur keine Kuh erlegen und kein Getreide fressen und daher ist die meiste Ernährung von Hunden sowieso schon "unnatürlich".
Wenn ihr es unbedingt natürlich wollt, dann haltet bitte keinen "Wolf" bei euch Zuhause im Wohnzimmer und füttert ihn dann mit Rind.

Es war übrigens ich, die darauf hingewiesen hat, dass Hunde kein Getreide fressen sollen. Und die richtige Antwort auf das wieso, sind keine Allergien, sondern Glutenunverträglichkeiten.

Wenn man vegan gesund leben kann, wieso sollte man dann Tierleid unterstützen? Der Hund KANN vegan gesund leben. Ich bin ja doch als Tiermedizinerin etwas vertraut damit.

Ich würde mir wünschen, dass ihr euch erst sehr ausführlich mit dem Thema Ernährung bei Hunden auseinandersetzt, bevor ihr das Gerücht verbreitet, dass man Hunde nicht gesund vegan ernähren kann.
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19.12.2019, 12:59 Uhr
Ob man einen Wolf vegan ernähren kann weiß ich nicht, aber der Hund ist eben KEIN WOLF MEHR, er hat sich genetisch verändert und kann Stärke gut verdauen:


„Als der Wolf zum Haushund wurde, änderten sich auch einige seiner Gene. Welche, haben jetzt schwedische Forscher rekonstruiert und dabei Interessantes entdeckt: Der frisch domestizierte Hund entwickelte demnach die Fähigkeit, nun auch stärkehaltige Nahrung verdauen zu können.“

https://www.scinexx.de/news/biowissen/futter-wandel-machte-wolf-zum-hund/


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19.12.2019, 14:19 Uhr
Gut, beim Wolf muss ich vielleicht nochmal der Richtigkeit wegen hinzufügen, dass man das noch nicht 100% erforscht hat.
Allerdings hat man bei Wölfen beobachtet, dass diese auch sehr gerne pflanzliche Nahrung zu sich nehmen, diese sogar manchmal bevorzugen und dann monatelang kein Fleisch essen, und diese auch gut verdauen können.
Das hat mich zu der Aussage verleitet.
Ich denke also eine vegane Ernährung beim Wolf ist möglich. Beim Hund jedenfalls ist sie sehr gut möglich und das Tier leidet nicht darunter.
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19.12.2019, 14:35 Uhr
Dieses vegane Hundefutter wurde von Tierärzten entwickelt, 100% pflanzlich und glutenfrei:


https://www.vegdog.de/


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19.12.2019, 14:41 Uhr
Zitat DaisyDuck:Dieses vegane Hundefutter wurde von Tierärzten entwickelt, 100% pflanzlich und glutenfrei:


https://www.vegdog.de/



Danke, Petra.
Das sieht super aus. Ist auch kaum teurer als anderes hochwertiges Hundefutter.
Gefällt mir. :thumbup:
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20.12.2019, 01:49 Uhr
Wer ein Tier mit anderen Tieren füttert, obwohl vegane Alternativen zur Verfügung stehen und das zu fütternde Tier die pflanzlichen Alternativen verträgt und mag, tötet ohne Not die anderen Tiere.


Das ist gemäß Grundgesetz nicht erlaubt, also grundgesetzwidrig.

Und genau da ist die hier im Land geltende "Grenze". Insbesondere dann, wenn der Tierhalter keinen wirtschaftlichen Vorteil aus seinem Tun zieht.

Denn bei so genannten "Nutztieren" wurde das Gesetz dermaßen ad absurdum geführt, dass wirtschaftlicher Nutzen tatsächlich als vernünftiger Grund gilt, Tiere zu missbrauchen und zu quälen sowie sie dann zu essen.
Soll heißen: Nicht das anbieten und verkaufen von zerstörten Tieren als Futter für Heimtiere ist untersagt, aber wie oben gesagt das Verfüttern an Tiere, die ansonsten auch rein pflanzlich ernährt werden können.
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20.12.2019, 10:16 Uhr
Zitat PeeBee:Wie ist das denn eigentlich von der Biologie her? Sind Hunde omnivor, carnivor? Ich kenne mich mit Hunden überhaupt nicht aus.


Sie sind beides - aber mit klarer Tendenz zu Carnivoren.
Bei Katzen ists noch eindeutiger - sie würden sterben ohne Fleischnahrung. Will man das echt riskieren aufgrund eigener (menschlicher) Ernährungsumstellung??

Aber mir stehen bei diesem gesamten Thread nun doch die Haare zu Berge.
Dass ich als Mensch schaue, dass ich das Tierleid - das ja eigentlich absolut unnötig wäre bei entsprechenden politischen Maßnahmen - nicht unterstütze, indem ich auf Fleisch verzichte, ist eine Sache. Und meine Entscheidung.


Aber dass es hier bei einigen SOweit geht, "Tierheime abschaffen" zu wollen, um nur ja kein Fleisch verfüttern zu müssen.... :rolleyes: - habt ihr mal dabei auch an die Situationen in den osteuropäischen Ländern oder Spanien gedacht??? - und damit diese Tier erneut unsagbaren Qualen auszusetzen, das macht mich fassungslos.
1x bearbeitet

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