Vorteile von Haferdrink gegenüber Kuhmilch

Erstellt 19.11, 11:25 Uhr, von kilian. Kategorie: Allgemein vegan. 11 Antworten.

21.11, 14:34 Uhr
Zitat Vegbudsd:
Zitat METTA:Hallo Katzenmami
ja die Milch wird weiter produziert , wenn auch nicht an dieser Stelle, da hast Du recht. Und man kann ja auch nicht von heute auf morgen alle Bauernhöfe in Frankreich oder auch hier in Lebenshöfe umwandeln, so viele Paten lassen sich sicher ad hoc nicht finden! :-(


Warum denn eigentlich nicht? Die Landwirte bekommen jetzt schon 40% ihrer Einkommen aus Steuergeldern. Vegane Produkte sind so teuer, da fallen ein oder zwei Cent für die Lebenshöfe doch nicht auf. Das ist nach meiner Überzeugung eher eine Frage des politischen Willens.


Habe gestern bei unserer Landesmitgliederversammlung mit einer eigentlich tierfreundlichen Schäferin gesprochen, die mir erklärte, weshalb es so schwierig sei, nicht mehr trächtig werdende (z.B. wg Euterinfektionen) Tiere am Leben zu lassen. Sie werden aufgrund ihrer Genetik( Fehlzüchtung) so fett, dass sie große Gelenkprobleme bekommen. (Gilt übrigens auch für Milchkühe mit bis zu 50 kg schweren Eutern, denen die Gelenke kaputt gehen). Auch die Alleinehaltung männlicher Tiere sei extrem aufwändig und dadurch sehr teuer.
An dieser Stelle muss mehr politischer Druck gemacht werden, damit diesbezügliche Entscheidungen der Subventionslenkung gegen den Druck der Tierzerstörungslandwirte möglich werden.


Da gebe ich dir absolut Recht. Ich frage mich seit Jahren, warum die Politik bewusst Tierleid fördert. Unser „Nestlé-Thekchen“ hat wirklich alles dafür getan, um die Situation für alle zu verschlimmern statt zu verbessern :wallbang:

Aber es ist ja wie bei allen Dingen im Leben: setzt du auf die Freiwilligkeit der Bevölkerung, ist das Projekt zum Scheitern verurteilt… :haehae:
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21.11, 15:51 Uhr
Nein, so pauschal kann man das sicher nicht sehen. Das gilt aber ziemlich sicher dann, wenn mit dem freiwilligen positiven Handeln deutlich weniger Geld verdient werden kann, als mit skrupellosem und verwerflichem Handeln. Dort auf Freiwilligkeit zu setzen ist ganz sicher ein grober Fehler.

Viele Veganerinnen zeigen aber auch, dass es gelingen kann, freiwillig sehr erfolgreich eine Ernährungswende zu initiieren.


Selbst Experten des BMUL empfehlen inzwischen die Förderung bio-veganer Lebensmittelerzeugung in der Landwirtschaft.
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