Was soll ich tun?

Erstellt 11.02.2017, 18:53 Uhr, von Polly3190. Kategorie: Allgemein vegan. 7 Antworten.

Was soll ich tun?
11.02.2017, 18:53 Uhr
Hallo,
Ich bin 13 Jahre alt und heiße Polly. Ich bin vor ca. 3 Monaten Vegetarier geworden, was sehr schwer und mühsam war. Dauernd war ich Kritik und Gelächter ausgesetzt. Ich bin vegetarisch geworden, weil ich eine Veränderung in meinem Leben brauchte und ich Tiere liebe. Ich finde, wenn man ein Rind oder Schwein essen kann, dann sollte man auch nicht davor zurückschrecken, einen Hund oder eine Katze zu essen. Jedes Lebewesen hat es verdient, gleich behandelt zu werden, egal ob Schnecke, Frosch, Wolf, Panda oder Pferd. Ich wollte nicht mehr, dass irgendwelche Tiere für mich sterben. Aber niemand hat meine Einstellung verstanden. Es war echt hart und schwer gegen den Druck standzuhalten. Meine Eltern haben mich erst nach einiger Zeit in Ruhe gelassen , meine Cousinen und Großeltern haben es garnicht tolleriert und meine Geschwister haben mich immer nur runter gemacht und ausgelacht. Bei meinen Freunden war das Thema nur selten angesprochen und wenn es dann so weit war, haben sie direkt abgeblockt. Es war unglaublich schwer. Ich hatte niemanden, mit dem ich darüber reden konnte und schon ein paar Mal saß ich weinend in meinem Zimmer. An unserem Essenstisch gibt es zweimal täglich einen richtigen "Ernährungs-Krieg". Vier gegen mich. Ganz zu schweigen was an Weihnachten oder Sylvester los war, als wir uns mit meiner Familie bei meinen Großeltern getroffen hatten. Da stand es 13 gegen mich. Auch wenn ich jemand anderem gesagt habe dass ich Vegetarier bin, haben die mich nur erstaunt und erschrocken angeschaut. Es war schwer, aber ich habe standgehalten, mit guten Argumenten geantwortet und mich nicht unterkriegen lassen. Vor ein paar Wochen bin ich dann auf veganes Shampoo und Kosmetik umgestiegen. Ich wollte keine gedärme mehr in meinen Haaren und auf meiner Haut und auch keine Knochen in meinen Gummibärchen. Auf Körperteile in meinem essen verzichte ich ja schon etwas länger, aber ich wollte einen Schritt weiter gehen. Jetzt möchte ich gerne noch einen Schritt machen. Ich möchte Veganer werden. Gestern am "Abendbrot-Tisch" habe ich Andeutungen darauf gemacht. Ich hab nur gefragt was an Milch und Eiern in bestimmten Produkten ist. Sie haben mich direkt "verurteilt". Meine Mutter hat heftig mit mir darüber diskutiert, dass das einfach nur krank ist und dass sie das nicht mehr unterstützen wird. Meine Schwester hat den heftigsten Lachflash ihres Lebens bekommen. Mein Bruder und mein Vater haben Scherze darüber gemacht, es als "Krankheit" bezeichnet und mich nieder gemacht. Es sind auch Sprüche gefallen wie: [i]Du kannst ja in den Wald gehen und dich den Wölfen vorwerfen, weil es sollte ja wie du sagst Gleichberechtigung herrschen. Wir haben so viele von ihnen getötet, dann kannst du dich ja als erste opfern. Oder nein, besser noch, du gehst zu den Wildschweinen. Die sind auch vegan, ihr versteht euch bestimmt gut.[w/i] oder ähnliches. Es war die Hölle. Ich weiß nicht was ich tun soll. Jedes Mal wenn ich daran denke, was an Milch und Eiern in bestimmten Produkten (die ich grad esse) ist - und das passiert in letzter Zeit häufiger - dann sehe ich immer Bilder von Massentierhaltung vor meinem inneren Auge. Ich möchte auch nicht mehr für ihr leiden verantwortlich sein. Ich möchte vegan werden. Ich hab mir sogar einen Plan gemacht, was ich alles essen muss um nicht an einem Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen zu leiden. Ich hab nur keine Lösung für Vitamin b12 gefunden. Ich möchte aber auch keine Tabletten nehmen. Ich möchte so gerne vegan werden, aber ich hab Angst. Angst, es meinen Freunden und Verwandten zu sagen. Angst, dass sie mich nicht unterstützen und heftig gegen mich anreden. Dass ich ganz alleine bin. Meine Eltern verbieten mir diese Lebensweise anzunehmen. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Vielleicht kann mir ja jemand von euch helfen. Danke dafür schonmal im voraus. Ich finde kein Tier hat es verdient so zu leiden, ausgebeutet und geschlachtet zu werden wie unsere "Nutz-"Tiere. Es ist nicht natürlich, Milch, Eier oder Fleisch zu essen. Wie ist der Mensch nur auf so eine Idee gekommen? Immer mehr tote. Und das nur für den Geschmack. Ca. 1 Fuchs und 100 männliche Küken sterben jede Minute durch unsere Hand.
Kälber werden gewaltsam ihren Müttern entrissen und mit einem glühenden Eisen gebrandmarkt. Eine Nummer wird ihr Leben lang ihre Wange als eine Brandwunde schmücken. Stellt euch doch nur Mal den Schmerz vor. Doch niemand hat Mitleid. Niemand tut etwas. Nur damit die mutterkuh Milch gibt, damit wir sie ausbeuten können.
Küken sehen nie das Licht. Sie schlüpfen auf Gittern in ihrem eigenen kot und werden behandelt wie Dreck. Die Männchen werden einfach herzlos in einen Schredder gesteckt. Ohne Narkose oder irgendwas was die Schmerzen lindert. Manchen wird auch einfach der Kopf abgerissen. Die Weibchen sind ihr Leben lang dazu verdammt, in einem vollgestopften Käfig auf Hochleistung Eier zu legen und mit Antibiotika vollgepumpt zu werden, damit sie nicht krank werden. Aber man irrt sich. Sie sind krank. Seelisch krank. Alle zusammen.
Schweine werden in einem dunklen Raum zur Welt gebracht. Häufig können sie ihre Mutter bis auf die Zitzen niemals berühren. Wenn sie aus dem Säuglingsalter raus sind, wird die Mutter geschlachtet. Die Ferkel werden mit tausenden anderen in eine Halle gesperrt, wo sie sich kaum bewegen können. Der Tod kommt ihnen dann ganz gelegen. Doch sie leiden bei der Schlachtung nur noch mehr. Sie werden in einer Grube mit co2 vergast. Sie schreien dabei laut und wollen dem Gas entfliehen, was ihre Schleimhäute extremst reizt. Alle leiden so unglaublich. Nur für den Geschmack.
Es ist traurig zu sehen was aus der Menschheit für Arschlöcher geworden sind. Sie jagen wehrlose Tiere als Hobby. Das ist einfach nur krank. Wo ist das Mitgefühl? Alle sehen in den Produkten nur ein Lebensmittel, doch es gibt auch die Leute, die über den Tellerrand schauen. Die auch die Vergangenheit und das leiden sehen. Die Vegetarier und Veganer. Warum kann das nicht jeder sehen?
Die Menschen wollen Gleichberechtigung, führen deshalb kriege wie bei der französischen Revolution. Doch niemand setzt sich für Gleichheit unter Tieren und Menschen ein. Die Menschen wollen keine Kanibalen, die ihresgleichen essen. Doch tagtäglich essen sie Huhn, Schwein oder Rind. Die Menschen wollen das leiden der Tiere beenden, doch sie trinken täglich ihre Milch, essen ihre Eier und schmieren sich ihre gedärme auf die Haare. Sie wollen Tierarten schützen, doch sie kaufen exotisch arten, die aus der Natur entnommen sind, und halten sie als ihre Kuscheltiere (Echse,Schlange,spinne, Schildkröte,seit neuestem auch sugar glider,ozelots,Füchse,...). Sie glauben ihre Lieblinge sind glücklich, doch sie schreien innerlich und gehen an der Haltung kaputt. Die Menschen wollen unsere Umwelt schützen, aber fahren täglich mit dem Auto zur Arbeit.
Ich verstehe die Menschen nicht. Wenn man fragen würde, wer die Welt ändern wollte, so würde sich jeder melden. Wenn man dann aber fragen würde, wer sich dafür alles ändern würde, so würden alle arme augenblicklich runter gehen. Alle wollen den Klimawandel aufhalten, wollen den unerträglichen Hunger jedes Menschen bändigen, doch alle essen regelmäßig Fleisch, was erstens das umweltschädlichste Nummer 1 ist und zweitens eine Unmenge an recourcen wie Getreide und Soja verbraucht.
Ich finde es gut dass so viele von euch das nicht mehr mitmachen. Danke an alle Vegetarier und Veganer. Ohne euch würde sich nie was verbessern. :heart: :heart: :heart:
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
11.02.2017, 19:08 Uhr
Sorry für den mega langen Text übrigens
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11.02.2017, 20:23 Uhr
Zuerst die Bitte an dich, vor bildlichen Beschreibungen von Tierleid und Vorstellungen, die Ekel erregen (sollen) eine kurze Warnung zu schreiben. Nicht jeder ist jederzeit in der Lage so etwas zu sehen/zu lesen. Empfindsamkeit und Achtsamkeit sind nicht nur gegenüber Tieren sondern auch gegenüber den Mitmenschen immer eine gute Idee.

Um die Aufnahme von "künstlichem" B12 wirst du nicht herumkommen, wenn du dich dir selbst gegenüber verantwortungsvoll vegan ernähren willst.

Die Situation in deiner Familie klingt so, als könntest du bzw. deine Familie da Hilfe von außen gebrauchen. Jemand, der dir dann auch in der Diskussion mit deiner Familie in dem Sinne beistehen kann, dass auf allgemeine Regeln im respektvollen Umgang miteinander hingewiesen wird. Ein Schulpsychologe vielleicht?
"Rettet die Erde - sie ist der einzige Planet mit Schokolade"
Veg-Badge

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11.02.2017, 22:06 Uhr
Liebe Polly,
pass gut auf Dich auf!
Es hilft Dir nicht unbedingt,immer an das Grauen zu denken,
es macht Dich krank,wenn Du zu tief darin gräbst.
Und dann kannst Du den Tieren gar nicht mehr helfen.
Guck,es gibt inzwischen soo viele Veganer,soo viele Tierschützer,die so unglaublich
tolles leisten!
Ruf Dir mal "Rettet das Huhn" auf,guck Dir das an,
sie haben auch schon Kühe gerettet..
Es gibt auch schon gaanz viel Gutes,das MUSS auch gesehen werden!
Du schaffst es,aber Du bist noch sehr jung,Du brauchst Deine Kraft auch noch für anderes.
Nur haushalten mußt Du unbedingt.
LG,Layla
Ein Tier zu retten,verändert nicht die Welt,
aber die ganze Welt verändert sich für dieses Tier!

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12.02.2017, 00:27 Uhr
Hey Polly3190,

erstmal möchte ich Dir zu Deinem Mut gratulieren, es mit Deiner ganzen Familie und Umfeld für Deine Überzeugung aufzunehmen. Taktisch ist es aber oft besser, wenn man den anderen ihre Fehler nicht direkt auf das Brot schmiert. Die Allesesser haben schnell Angst, dass Du ihnen was wegnehmen willst! Manchmal ist ein, "ich ess nicht alles..." besser, als dem Gegenüber ins Gesicht zu sagen, dass sie Charakterlos sind ;) Versuche mal vegan für Dich zu machen. Die anderen werden Dich irgendwann fragen, warum Du das machst. Wenn Du ihnen sagst, warum Du vegan bist, ohne es den anderen vorzuwerfen, hast Du gewonnen ;)
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12.02.2017, 11:01 Uhr
Liebe Polly,

bei B12 kommst Du um Pillen nicht herum. Ich verwende auch eine Zahncreme, Sante, da ist B12 drin, das über die Schleimhäute aufgenommen wird. Es deckt aber nicht den ganzen Tagesbedarf ab. Und Du hast, vor allem, da Du ja auch schon einige Zeit vegetarisch gelebt hast, vermutlich keine großen Reserven. Sieh es einfach so: Fast alle anderen Menschen nehmen B12 auch in Pillenform zu sich, nur dass die Pillen vorher durch die Tiere gegangen sind. Da die Tiere nicht mehr richtig auf der Weide fressen dürfen, müssen die nämlich auch extra mit B12 gefüttert werden. B12-Mangel ist kein Spaß, gib auf Dich acht.

Was Du über das verdreht Verhältnis zwischen Menschen und anderen Tieren schreibst, ist richtig. Du bist weder verrückt noch krank, wenn Du so denkst. Aber es kann sehr leicht das passieren, was ich "Abgrundgucken" nenne: Ja, der Abgrund ist da, aber wenn ich zu lange hineinschaue, wird mir schwindlig, und ich verliere meine Kraft und den Boden unter den Füßen. Kann sein, dass Deine Verwandten auch davor Angst haben und daher so krampfhaft darauf bestehen, dass Du bitte schön nicht weiter über den Abgrund nachdenkst, sondern Dich "ganz normal" benimmst. Je mehr Du über den Abrund redest, desto mehr werden sie Angst haben. Und Dich zieht es in die Verzweiflung, weil das "Normale" dann so weit weg und so unbegreiflich erscheint. Du musst üben, den Boden unter den Füßen zu behalten. Nur weil ein Abgrund von Grausamkeit da ist, heißt das nicht, dass es nicht auch Liebe, Freundschaft und Verstehen gibt.

Gibt es bei Dir im Ort Tierschützer? Kannst Du in einem Tierheim mitarbeiten? Mir hilft auch immer wieder, mir einfach die Tiere anzuschauen, denen geholfen werden konnte und die glücklich leben. Bei mir sind es die Websites von Butenland und Animals Asia, aber es gibt andere. Du bist nicht allein.

Du hast Deine Familie daran gewöhnt, dass Du vegetarisch lebst, alle Achtung. Vielleicht gelingt es Dir mit der Zeit auch mit der veganen Stufe, vielleicht nicht. Wenn nicht: Verzeih Dir selbst, auch wenn Du mal Ausnahmen machst, um ein bisschen Ruhe zu haben.

Liebe Grüße

Inga


Du musst doch nichts machen als Veganer. Du musst einfach nur die Viecher in Ruhe lassen. - Hagen Rether

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21.02.2017, 20:58 Uhr
Liebe Polly,

meine mittlere Tochter ist auch 13 Jahre alt. Als Mutter kann ich mir vorstellen, was bei euch abgeht. Wenn deine Eltern auf dem Standpunkt stehen, der Mensch braucht Fleisch und Tierprodukte und nicht über den Tellerrand hinaus schauen, dann ist das für dich sicher schwer zu ertragen. Aber du bist noch so jung. Versuche eine entspannte Lösung zu finden. Mein Vorschlag wäre: lebe erst mal weiter vegetarisch. Und beschäftige dich nicht weiter mit diesen Themen. Du hast dich da schon mit sehr viel konfrontiert!
Du machst es großartig, wenn du das Fleisch weg lässt. Kosmetik... vegan wird wohl auch erlaubt sein, bei dir zu Hause.
Möglich, dass deine Familie mit der Zeit offener wird. Wobei ich ehrlich gesagt nicht glaube, dass sie eine vegane Ernährung je akzeptieren werden. (Aber wer weiß! :rolleyes: )
Du hast noch dein ganzes Leben vor dir. Stress dich nicht. Wir können alle nur einen kleinen Beitrag leisten und du tust das in deinem Leben momentan mögliche (vegetarisch :heart :) . Das ist genug!
Schau, dass du dich wieder mit glücklicheren Themen beschäftigst. Denn Lebensfreude und Leichtigkeit sind ganz wichtig um stark zu bleiben. Ihr Kinder tragt keine Schuld an der jetzigen Situation auf diesem Planeten. Entlaste dich - und diskutiere nicht. Wenn "kein Fleisch" bei euch inzwischen - wenn auch Zähneknirschend - akzeptiert wird, dann sprich nicht weiter darüber. Und lass die Anderen machen was sie wollen.

Ganz liebe Grüße
Steffi


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22.02.2017, 20:18 Uhr
Hallo Polly :wink: ,
ich finde es wunderbar, dass es junge Menschen wie Dich gibt! :heart:

Ich selbst war 17 Jahre alt, als ich vor 33 Jahren Vegetarierin wurde, damals war das mindestens so exotisch wie heute Veganer. Meine Familie hat mich für verrückt :crazy: erklärt, meine Brüder haben mich erbarmungslos veräppelt :haehae: . Meiner Mutter zuliebe habe ich damals noch ab und an Fleischsoße (ohne Fleisch) und Suppenbrühe (in der Fleisch und/oder Knochen ausgekocht waren) gegessen :-/ . Als ich dann mit 19 Jahren auszog, habe ich dann endlich nur noch rein vegetarisch gelebt :D . Seit knapp einem Jahr bin ich (und mein Mann) nun vegan. Hierzu inspiriert :idea: wurde ich übrigens von einer veganen Freundin (18 Jahre) meiner Tochter.
Meine Herkunftsfamilie hat sich übrigens nicht geändert, sie essen zum Teil in großen Mengen Fleisch :-( . Mein mitgebrachter veganer Kuchen geht auf Festen aber oft besser weg als der mit Milch und Eiern :lol: . Von meinen Geschwistern bin ich diejenige, die am wenigsten zum Arzt muss, die am beweglichsten und am sportlichsten ist. Meine Familie ist von den typischen Zivilisationskrankheiten und von Übergewicht nicht verschont geblieben, mir geht es dagegen sehr gut und ich bin nach wie vor schlank. Heute werde ich nicht mehr veräppelt, gelegentlich werde ich sogar um gesundheitlichen Rat gebeten 8) . Ich halte mich hiermit aber immer mehr zurück - leider wird hiervon nämlich nichts ernsthaft umgesetzt :-/ . Meine Geschwister und ich haben uns daran gewöhnt, dass wir völlig anders eingestellt sind und lassen uns gegenseitig sein, wie wir sind. Wenn es darauf ankommt, sind wir zuverlässig füreinander da (zum Beispiel bei Umzügen), das weiß ich durchaus zu schätzen :thumbup: :heart: .

Du bist nun erst 13 und wirst noch einige Jahre in Deiner Familie sein, die ganz anders eingestellt ist als Du, das ist nicht leicht. Du hast sehr früh die Augen geöffnet für die leidvollen Hintergründe unseres "normalen" Konsumverhaltens - viele Erwachsene sind dazu nicht in der Lage, sie finden es leichter, das Tierleid und den Raubbau an unserer Erde zu beschönigen oder zu verdrängen und Menschen wie Dich als verrückt oder extrem zu bezeichnen.
Es ist wichtig für uns alle, dass mehr Menschen bewusster und mit mehr Mitgefühl mit allen Lebewesen umgehen, trotzdem: Du kannst die Menschen nur da abholen, wo sie stehen! Jeder hat nun einmal sein eigenes Tempo und seine eigene Art, sich weiter zu entwickeln.
Manch einer - wie meine Geschwister - wird wohl erst dann vegetarisch oder vegan werden, wenn Fleisch unerschwinglich geworden ist, und das kann noch dauern :| .
Hier im Forum und sicher auch früher oder später in Deinem Umfeld wirst Du Gleichgesinnte finden :angel: . Sei nicht so streng mit Dir, wenn Du Deiner Familie zuliebe Kompromisse eingehen musst - ein täglicher Kampf gegen Eltern und Geschwister kann Deine wunderbare Kraft aufreiben, das solltest Du nicht zulassen! :!: Sei lieb zu Dir und stolz auf das, was Du jetzt schon in Deinen jungen Jahren verwirklichst! :clap: :star: :thumbup: :heart: Früher oder später wirst Du weniger Gegenwind haben (und gelernt haben, wie man mit ihm umgehen kann und dabei seine Kräfte schont!)
Deine Familie kann Dir hier als Übungsfeld dienen ;) .
Ganz liebe Grüße :heart: und weiterhin viel Kraft
wünscht Dir
Lindchen

Wenn du dich gutfühlen willst, dann musst du dich gut fühlen.
Wolf Büntig

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