Was tut ihr für die Umwelt?

Erstellt 17.08.2019, von PittBull. Kategorie: Allgemein vegan. 47 Antworten.

23.08.2019
Zitat habanero79:
Und auch wenn ich kein Freund von Vorurteilen bin, irgendwie kann man sich vorher denken wie das Leben der Kinder vermutlich verlaufen wird...

Dieses gesellschaftliche Problem löst man aber nicht durch zusätzliche Kinder. Das ist allerdings ein ganz eigenes, recht komplexes Thema und führt an dieser Stelle zu weit.
Momentan ist es aber so, dass gerade die Kinder reicher, gebildeter Eltern oft mehr Ressourcen (Reisen, SUV für den Transport zur Schule, mehr Dinge, immer neu) verbrauchen, als die Kinder ärmerer Eltern, und das trotz eines scheinbar höheren Umweltbewusstseins.
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23.08.2019
Momentan ist es aber so, dass gerade die Kinder reicher, gebildeter Eltern oft mehr Ressourcen (Reisen, SUV für den Transport zur Schule, mehr Dinge, immer neu) verbrauchen, als die Kinder ärmerer Eltern, und das trotz eines scheinbar höheren Umweltbewusstseins.

Ja, da hast du natürlich recht weil diesen Kindern einfach die Möglichkeiten fehlen. Meistens ist hier auch gar kein Auto vorhanden und es werden zwangsweise die Öffis benutzt. Also der ökologische Fußabdruck ist hier ganz klar besser.


Aber vielleicht wäre eines eurer Kinder mal die Person die etwas erfindet um die Umwelt stark positiv zu beeinflussen oder zu heilen. Ein Kind muss ja nicht nur schlecht für die Umwelt sein, vor allem sickert das Bewusstsein gerade stark durch. Siehe Greta Thunberg. Die Jugend von heute ist die Zukunft von Morgen.


Deshalb finde ich diese Möglichkeit des Umweltschutzes, klar effektiv, aber nicht unbedingt sinnvoll. Wie gesagt, meine Meinung - bitte niemand persönlich nehmen ;)
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23.08.2019
Zitat habanero79: Meistens ist hier auch gar kein Auto vorhanden und es werden zwangsweise die Öffis benutzt.

Zum Thema "zwangsweise" (ist jetzt auch wieder nichts für den Einzelnen, sondern gesamtgesellschaftlich) ist mir gerade noch eingefallen (sinngemäß): "den Fortschritt einer Gesellschaft erkennt man nicht daran, dass sich auch die Ärmsten ein Auto leisten können, sondern daran, dass auch die Reichsten den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen".
1x bearbeitet

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23.08.2019
Da hast du natürlich auch recht. Aber ich seh schon, du hast nicht so ganz verstanden wie ich das meine. Es liegt wahrscheinlich auch einfach daran das ich mich nicht so recht eindeutig ausgedrückt habe weil ich es nicht so hart schreiben wollte. Deshalb hier nochmal ganz ganz unverblümt meine Meinung:

"Die Asozialen vermehren sich wie die Fliegen weils mehr Geld gibt, sie nicht arbeiten müssen und nicht vom Amt belästigt werden, während die normalen Bürger es sich zweimal überlegen ob sie sich ein Kind sowohl finanziell als auch zeitlich leisten können."

Ich differenziere hier übrigens nochmal zwischen "Arme" und "Asoziale". Denn arme Menschen müssen nicht gleich asozial sein.

So, ich hoffe ich werde jetzt nicht gleich gesteinigt für meine direkten Worte ;)
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23.08.2019
Hast Recht, ich hatte irgendwie noch gehofft, dass du das mit dem "auch wenn ich kein Freund von Vorurteilen bin", auch so meinst. Ich finde es immer schade, wenn Menschen abgewertet, verurteilt und abgeschrieben werden (hier vor allem bei den Kindern, die ja nun wirklich gar nichts dafür können), statt zu versuchen eine Gesellschaft positiv zu gestalten und auch den Härtefällen zuzugestehen, dass das nicht ihr alleiniges Versagen ist und ihnen echte Hilfe zu gewähren.

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23.08.2019
Hast Recht, ich hatte irgendwie noch gehofft, dass du das mit dem "auch wenn ich kein Freund von Vorurteilen bin", auch so meinst.

Ich meine das schon so und keines dieser Kinder wird von mir verurteilt. Sie tun mir unendlich leid weil sie nichts dafür können das sie in diese Familie geboren wurden. Sie sind nach der Geburt leere Gefäße, die mit dem Inhalt gefüllt werden den sie eben bekommen. Faktisch ist es aber leider so, dass sie bei "asozialen" Eltern meistens das falsche vorgelebt bekommen und wir alle wissen wie schwer es ist sein anerzogenes Verhalten zu ändern...
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23.08.2019
Womit wir dann wieder an dem Punkt wären, an dem ich meinte, dass das ein komplexes Thema ist und hier zu sehr vom eigentlichen Thema abweicht. Kurz: ich will darauf hinaus, dass man natürlich steuern kann, dass auch sozial benachteiligte Kinder die volle Förderung und positive Einflüsse aus ihrem Umfeld erhalten können und sollten, und dass theoretisch die nächste Greta durchaus auch aus einem "asozialen" Elternhaus stammen könnte, wenn man diese Kinder nicht von vornherein aufgibt, und erst recht nicht Kindern mit besseren Startbedingungen einen höheren Wert einräumt.
Wenn man also grundsätzlich überzeugt ist, dass jeder Mensch weniger auch weniger Schaden für die Umwelt bedeutet, dann kann man natürlich nur bei sich selbst anfangen (anderen zu verbieten Kinder zu bekommen, verbietet sich m.E. von selbst). Und wenn man dadurch freie Kapazitäten hat, kann man die zur Verbesserung der Gesellschaft einsetzen, z.B. für Chancengleichheit für derzeit benachtteiligte Kinder. Ein m.E. sehr wichtiger Ansatz dafür wäre z.B. die Abschaffung der Bildungsverhinderungsprämie (Betreuungsgeld) oder die Schaffung kostenloser Betreuungsmöglichkeiten für einkommensschwache Familien.
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23.08.2019
Zitat habanero79:

"Die Asozialen vermehren sich wie die Fliegen weils mehr Geld gibt, sie nicht arbeiten müssen und nicht vom Amt belästigt werden, während die normalen Bürger es sich zweimal überlegen ob sie sich ein Kind sowohl finanziell als auch zeitlich leisten können."


Ich würde die nicht "asozial" nennen, sondern einen Staat, der das ermöglicht (!!!!), würde ich geradezu "anti-sozial" nennen. In gewisser Weise kann ich diese Menschen verstehen. Warum sollen sie, wie meine Frau, 43 (!) Jahre arbeiten, und dann bekommen sie (wie meine Frau) eine Rente, die knapp bei Hartz-IV liegt. Das ist nicht die Schuld der Leutchen, sondern die des Systems. Und das macht mich sehr wütend. Nicht auf die Leute. Auf das System!

PeeBee
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23.08.2019
Was tut man für die Umwelt ? Wenn man Veganer ist schon recht viel ! Und dann bringt N24 in den Mittagsnachrichten "wie ungesund vegane Ernährung für Kinder ist".
Dann wurde der Bericht mit dem vegan ernährten Kind in Australien erwähnt, welches ja gestorben ist.
Man befragte auch einige Mütter auf der Straße und hat dann nur die negativen Antworten von unwissenden Müttern so in der Art "vegan, um Gottes willen, nein, das kann nicht gesund sein" gezeigt. Dann könnte ich schon wieder einen Hals kriegen wie Ahnungslose so einen Müll verbreiten. Würde gern wissen wer immer hinter solchen Berichten steckt, kann man annehmen wohl irgendwelche Lobbyisten.
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23.08.2019
Zitat Smaragdgruen:Würde gern wissen wer immer hinter solchen Berichten steckt, kann man annehmen wohl irgendwelche Lobbyisten.

Denke, manchmal reichen schon Vorurteile und Desinteresse aus. In Zeiten der Aufmerksamkeitsökonomie zahlen Fakten mitunter wenig.
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