Die große Zuckerlüge

Erstellt 21.12.2015, von Jonna. Kategorie: Gesund vegan leben. 35 Antworten.

02.01.2016
Liebe Klee,

ich danke dir wirklich sehr, du bist ein Engel. :)
Auf jeden Fall probiere ich deine Tipps aus und berichte dir dann.
Ich hoffe auch das es mir bald besser geht.
Aber dir natürlich auch!

Eine Umarmung zurück
Ganz liebe Grüße

Caro
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02.01.2016
Caro :angel:
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27.02.2016
Hej Caro und an allen anderen hier,

zunächst einmal ein kleiner Buchtipp in Bezug auf Industrienahrung, Industriezuckerkonsum und Co: Wenn ihr euch wirklich mit einer rundum gesunden, nahrhaften und vitalstoffreichen Ernährung auseinandersetzen wollt, die die meisten ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten wie Karies, Diabetes, die sogenannten Allergien, Rheuma usw. beheben kann, dann lest am besten das Buch von Dr. Max-Otto Bruker "Unser Nahrung - unser Schicksal". Dieses Buch kann einem die Augen auch im Bezug auf den Industriezucker öffnen.

Dr. Bruker war zwar kein Veganer sondern Vegetarier, aber auch er ist der Meinung, dass bei vielen Erkrankungen zu viel tierisches Eiweiß (aber auch zu viel pflanzliches Einweiß) schädlich ist. Die Ernährungsform, die er vertrat und die GGB in Lahnstein immer noch vertritt nennt sich "Vitalstoffreiche Vollwertkost".

Der Industriezucker (dazu zählen Haushaltssucker, Melasse, Zuckerrübensirup, Ahornsirup, Zuckeraustausch und Zuckerersatzstoffe und und und) sieht er als eines der ganz großen Probleme an. Das Problem beim Industriezucker: Es handelt sich dabei um ein Isolat. Der Zucker liegt also komplett isoliert vor. In einem Beitrag wurde kurz das Beispiel der Zuckerrübe angesprochen. Wenn man zum Beispiel an dieser herumkaut - wie es früher die Zuckerrüben-Arbeiter getan haben - muss man sich keine Gedanken über Karies machen. Man nimmt nebenbei so viele wichtige Vitalstoffe (Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Ballaststoffe, Enzyme, Fettsäuren usw.) zusätzlich mit auf, dass das Verhältnis genau stimmt.

Das Gleiche kann man zu den kurz angesprochenen (un-)gesunden Fetten sagen. Fette sind im Grunde nur ungesund, wenn sie raffiniert sind, also industriell hergestellt sind. Das trifft leider auf jede Margarine zu. Was bei einer veganen Ernährung natürlich ein Problem darstellen kann. :o( Eine Alternative zu Butter habe ich daher noch nicht gefunden.

Ich kenne einige Veganer, die sich leider nicht wirklich gesund ernähren, da sie nicht auf Weißmehl/Auszugsmehl, Industriezucker, Fabrikfette und (bei Magen-Darm-Empfindlichen Personen) auf Säfte sowie gekochtes Obst verzichten.
Gegessen werden sollte: Frischkornbrei, Vollkornprodukte, Frischkost, naturbelassene Fette und Öle.

Daher noch ein weiterer Buchtipp für alle Veganer: "Vegan und vollwertig genießen" von Annette Heimroth und Brigitte Bornschein. Dieses Buch verfolgt genau die Ansätze nach Dr. Bruker. Die Rezepte sind super lecker. ;o)

Nun ist der Beitrag doch länger geworden als geplant. Ich hoffe ihr seid nicht überfordert. :o)

LG
kruemel
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29.02.2016
nehmt doch Kandiszucker oder baut selbst Stevia an, oder ihr pflanzt die Yacon
sie beinhaltet Inulin und löst keine Karies aus,
ich lese aber immer nur da gibt es das, und dort gibt es das zu kaufen,
solange ihr den Industrieprodukten nachläuft ändert sich nichts.
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01.03.2016
Huhu,

jetzt muss ich mich auch mal zu dem Thema Zucker äußern :D

Ich persönlich finde raffinierten Industriezucker prinzipiell weniger schlimm, als andere raffinierte Lebensmittel (z.B. Pflanzenöl).
Des öfteren benötigen wir für die japanische Küche auch größere Mengen Zucker (z.B. für Sushi-Reis, süß-saure Soße, etc.).

Absolut nichts halte ich von jeder Art künstlicher Zuckerersatzstoffe, oder mit chemischen Mitteln gestreckter Zucker / Zuckerersatz.

Wir greifen immer zum Bio-Rohrzucker, jedoch sollte man sich nichts vormachen: Raffinierter Zucker ist raffinierter Zucker. Ob nun aus Rüben oder Zuckerrohr.

Für mich ist Zucker ein Gewürz wie jedes andere auch. Stevia und viele andere Zuckeralternativen mag ich geschmacklich nicht. Wieso sollte man also mit einem Gewürz würzen, welches einem geschmacklich nicht liegt?

Wie bei jedem Gewürz gilt auch hier: Die Menge macht das Gift.
Nur weil Muskatnuss und Zimt in größeren Mengen nicht gesund sind, würde deswegen auch hierauf niemand zum würzen verzichten wollen, der den Geschmack der Gewürze mag :D


Zitat anden:ich lese aber immer nur da gibt es das, und dort gibt es das zu kaufen,

Wenige hier haben wohl viel Zeit, um sich wie die Amish selbst zu versorgen.
Wer keinen Garten hat (wie ich z.B.), ist schonmal auf "da und dort kaufen" angewiesen ;)

Zitat anden:solange ihr den Industrieprodukten nachläuft ändert sich nichts.

Eine grundsätzlich falsche Aussage: Jede Änderung des Konsumverhaltens ändert etwas in der Industrie.
Wirklich nichts ändert sich meist nur bei absolutem Konsumverzicht sämtlicher Industrieprodukte.

Grüße,
Falk
8x bearbeitet

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01.03.2016
Ich finde, die Masse macht es. Wenn man Kindern zu Hause verbietet etwas Süßes zu naschen, dann naschen sie ja in der Regel woanders viel, viel mehr. Man sollte also versuchen, die Waage zu finden. Ich selbst nasche auch gern, aber verhalten...übertreiben sollte man es nicht, vor allem auch deshalb, weil, wie es ja auch schon gesagt wurde, in so vielen Lebensmitteln Süßigkeiten sind, von denen man das im ersten Moment gar nicht gedacht hätte. :/
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