Empfehlungen - Vitamine und Mineralstoffe

Erstellt 04.02.2017, 22:25 Uhr, von Yahema. Kategorie: Gesund vegan leben. 6 Antworten.

Empfehlungen - Vitamine und Mineralstoffe
04.02.2017, 22:25 Uhr
Hallo ihr Lieben,

Lang ists her, dass ich das letzte Mal aktiv war im Forum.
Ich hoffe euch allen geht es gut :)

Ich habe eine Frage und da hier ja der ein oder andere immer eine hilfreiche Antwort parat hat, dachte ich fragst du einfach mal.

Es gibt ja praktisch zu allen Vitaminen und Mineralstoffen, wie Vit C, Eisen, Calcium etc. solche Richt- bzw Empfehlungswerte pro Tag.
Beziehen sich diese Werte auf den Gehalt der Nahrungsmittel oder darauf was der Körper dann letztendlich aufnimmt?

Weiß das eventuell jemand von euch?

Vielen lieben Dank euch allen!

LG Yahema
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
06.02.2017, 05:52 Uhr
Hallo Yahema,

Zitat Yahema:Beziehen sich diese Werte auf den Gehalt der Nahrungsmittel oder darauf was der Körper dann letztendlich aufnimmt?

Weder noch.
Die Richtwerte beziehen sich angeblich auf den Bedarf eines Durchschnittsmenschen, was bei der Entstehungsgeschichte jedoch durchaus kritisch zu sehen ist..

Irgendwann im Laufe des letzten Jhd. kam ein Forscher auf die Wunderbare Idee eine überschaubare Gruppe von Personen (ohne weiter bekannte, geschweige denn dokumentierte Resorptionsprobleme, welche damals jedoch auch kaum bekannt warsn) auf bestimmte Diäten zu setzen, bei welchen immer genau ein Vitamin fehlte.

Als die negativen Symptome auftraten wurde das Vitamin wieder solange verabreicht, bis die Mangelerscheinungen verschwanden und dieser Wert wurde mit einem unbekannten, undokumentiertem, Faktor (mutmaßlich 1,5) multipliziert und als erste Richtwerte festgelegt.

Das selbe Verfahren wurde übrigens auch bei den einzelnen Aminosäuren angewandt (nur dass diese bis heute nicht revidiert wurden).

In über 90% der Fälle hat man jedoch keinen solchen gemittelten Durchschnittskörper, sondern imdividuelle Resorptionsraten, was die Empfehlungen wiederum zur Farce als Beruhigung der Massen werden lässt.

Wechselwirkungen zwischen den Nahrungsmitteln werden hier ebenso wenig berücksichtigt wie Erkrankungen..

Grüße,
Falk
1x bearbeitet

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09.05.2017, 10:48 Uhr
Hi Falk,


hast einen richtig wertvollen Beitrag zu diesem Thema hier geschrieben! Vielen Dank für die wertvollen Infos zu den Resorptionsraten ;)
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15.05.2017, 04:00 Uhr
Sehr guter Beitrag zum Thema Resorption! Möchte noch hinzufügen, dass die Vitamine E,D,K und A zusammen mit Fett konsumiert werden müssen, damit sie resorbiert werden können.
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15.05.2017, 06:46 Uhr
Hallo Clownfisch,

Zitat Clownfisch:dass die Vitamine E,D,K und A zusammen mit Fett konsumiert werden müssen, damit sie resorbiert werden können.

Das ist ein weit verbreiteres Vorurteil aber glücklicherweise nicht korrekt.

Ja, Vitamin A, E, K und das Hormon Vitamin D sind fettlöslich, was aber nicht zwangsweise auf zusätzliches Fett schließen muss, denn Pflanzen lôsen diese Vitamine (mit Ausnahme von Vitamin D, welches von Mikroorganismen hergestellt wird) ebenfalls in Fett wodurch bereits genügend Fett vorhanden ist, um das Vitamin zu resorbieren.

Grüße,
Falk
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09.06.2019, 15:14 Uhr
Hi, was für Vitamine nehmt ihr und warum? Habt ihr alleine mit der Einnahme angefangen oder wurden euch die Vitamine vom Arzt verschrieben? Welcher Hersteller ist überhaupt am besten, ich habe gelesen, dass viele nicht so hochwertige Produkte verkaufen sollen.
LG
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09.06.2019, 15:29 Uhr
Also ich nehme Vitamin D3, K2, Q10, B12 und Magnesium.Zwischenzeitlich habe ich auch mal B3 und C genommen. Ich habe meine Werte bei einem (Fach-)Arzt testen lassen und wir haben gemeinsam geschaut, was den meisten Sinn macht. Die Tests sind - vor allem, wenn man sie selber zahlen muss - nicht ganz günstig. Ich persönlich würde daher nur Vitamin D3 testen lassen und anhand des Ergebnisses, entscheiden wie hoch ich supplementiere. Bei B12 ist es aufgrund der Wasserlöslichkeit weniger dramatisch. Auch bei Magnesium kann man relativ wenig falsch machen. Welcher Hersteller für einen selber am besten ist, muss man schauen. Allerdings sind viele Präparate aus der Apotheke eher weniger geeignet, da zu niedrig dosiert.
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