Gesundheit ???

Erstellt 01.08.2018, 19:01 Uhr, von Luni. Kategorie: Gesund vegan leben. 15 Antworten.

veganPosts: 34weiblich40 JahreRanking: 30
Gesundheit ???
01.08.2018, 19:01 Uhr
Hallo ihr Lieben!
Also ich bin nun seit über 7 Wochen so vegan wie es nur irgend geht, also beim Essen jedenfalls. Ich achte auf die richtigen Nährstoffe und so weiter. Aber trotzdem fühle ich mich so schlecht wie selten. Ich weiss natürlich, dass das nicht alles ernährungsbedingt ist. Aber gerade was meine Haut, die Migräne und meine ständige Müdigkeit angeht, hatte ich mir da gewisse Verbesserungen erhofft :-( Ich weiss auch nicht was los ist, aber es geht mir total mies. Was mache ich falsch?
Ich koche mir alles frisch und greife kaum auf Ersatz- und Fertigprodukte zurück. Es gibt täglich viel Obst und Gemüserohkost, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und meine geliebten Haferflocken mit Mandelmilch. Alles in allem ist es sehr lecker, hält lange satt und macht mir Spass.
Habt ihr einen Rat für mich? Oder bin ich nicht "vegan-geeignet"? (Was ich allerdings kaum glaube.)
Ich hatte schliesslich wegen der Gesundheit damit begonnen. Und nun .... :crazy:
Viele Grüße von Luni
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veganPosts: 6weiblich23 JahreNorden-OstfrieslandRanking: 20
01.08.2018, 21:10 Uhr
Hallo Luni,
ich glaube auch nicht, dass du nicht für eine vegane Ernährung geeignet bist. Das hört sich alles gut an, was du isst. Ich ernähre mich auch erst seit ein paar Monaten vegan, aber ich kann mir vorstellen, dass das evtl. eine Art "Entzug" für deinen Körper ist?! Wie hast du dich denn vorher hauptsächlich ernährt? Das mit der Haut wird oft zuerst noch schlimmer, hatte das gleiche Problem und das recherchiert. Ist immer noch ein bisschen, aber schon deutlich besser :-) . Genauso sieht es mit der Verdauung aus. Ich glaube das können die meisten bestätigen, dass es bis zu einem halben Jahr dauern kann, bis sich der Körper auf die zum Teil "neu entdeckten" und naturbelassenen Lebensmittel eingestellt hat. Hast du dich schon über Vitamin B12 informiert? Vitamin D3 kann bei Müdigkeit usw. auch hilfreich sein. Lass dich deswegen erstmal nicht unterkriegen. Und wenn es wirklich nicht besser wird geh zum Arzt. :-)

LG Pia
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veganPosts: 1501männlich29 JahreFrankfurt am MainRanking: 100
02.08.2018, 07:39 Uhr
Hallo Luni,

Zitat Luni:Habt ihr einen Rat für mich?

Der erste und einzig Sinnige Rat ist meistens die Eingangsvariablen zu klären:
:question: Wie sieht dein derzeitiger Versorgungsstatus aus? (Großes Blutbild + Holo-TC + MMA + D3)
:question: Wieviel Kalorien nimmst du am Tag auf?
:question: Wieviel Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß nimmst du am Tag auf?
:question: Wieviel Kalorien verbrauchst du? (Grundumsatzmessung, z.B. Sportmediziner)

Zu Frage 2 und 3 ist es definitiv sinnvoll ca. 3 - 4 Wochen ein Ernährungstagebuch zu führen.
Ein sinnvolles, englischsprachiges, Ernährungstagebuch inkl. Makro- und Mikronährstoffaufnahme findest du hier:
https://cronometer.com/

Mit diesen Infos kann man (oder besser: medizinisch geschultes Personal) evtl. weiterhelfen, ohne Rätselraten mit deiner Gesundheit zu spielen..

Liebe Grüße,
Falk
"Wir sind, was wir denken.
Alles, was wir sind, entsteht in unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt."
Siddhartha Gautama "Buddha" (560 - 480 v. Chr.)

あなたが急いでいるなら、ゆっくりと。
(Wenn du in Eile bist, dann gehe langsam - japanisches Sprichwort)
Veg-Badge

1x bearbeitet
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veganPosts: 34weiblich40 JahreRanking: 30
02.08.2018, 11:23 Uhr
Danke euch beiden für eurer Feedback.
Also ich habe bereits im Vorfeld wegen der Gesundheit mich komplett durchchecken lassen. Alle meine Werte sind normal und unauffällig. Warum es mir nicht gut geht weiss keiner. Daher auch die Ernährungsumstellung. Ich habe mich genau informiert über meine Bedarfe usw. Vitamin B12 nehme ich täglich. Glaube aber nicht dass es mir nach 7 Wochen schon so fehlen würde. Vitamin D nehme ich nicht weil es Sommer ist und ich die meiste Zeit draußen verbringe, und auch ne Menge Sonne abbekomme.
Natürlich ist es Rätselraten. Die Ärzte sagen es sei alles ok und bei mir wird es nicht besser. Ich dachte vielleicht hat einer noch ne Idee auf die bisher noch niemand kam.
Meine Ernährung vorher war nicht super, aber auch nicht so schlecht dass man erwarten würde krank zu werden. Es gab immer schon täglich frisches Obst und Gemüse, selbst zubereitetes Essen und auch Backwerk, soweit es die Zeit erlaubte und viel Vollkornprodukte. Dafür kaum Milchprodukte und Fleisch. Allerdings Unmengen an Wurstwaren und viele Süßigkeiten. Mit der Ernährungsumstellung habe ich diese beiden Dinge ja nun abgestellt. Zu wenig Kalorien nehme ich nicht zu mir. Ich hab zwar zu Beginn 3 Kilo abgenommen, aber nun bleibt das Gewicht stabil. Habe auch keinen Hunger oder halte mich beim Essen zurück.
Vielleicht braucht es wirklich mehr Zeit bevor man etwas merkt. Ich versuche es weiter.
Viele Grüße von Luni :wink:


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veganPosts: 3160männlich34 JahreBerlinRanking: 100
02.08.2018, 16:20 Uhr
Hallo Luni,

herzlich willkommen hier im Forum!
Tut mir leid, dass es Dir nicht so gut geht.

Aus Deinem Text werde ich leider nicht ganz schlau, wo genau der Schuh drückt. Inwiefern geht es Dir denn nicht gut? Das kann sich ja auf die unterschiedlichsten Weisen äußern.

Mein Tipp: Geh mal zu einem Arzt. Und wenn Dir die vegane Ernährung wichtig ist und Du glaubst, dass "es" daran liegt, dann am Besten zu einem Arzt, der sich mit der Thematik auch auskennt.

Grundsätzlich ist vegane Ernährung ja nicht einfach in "Ja, gut so" oder "Nein, schlecht" einzuteilen. Genauso wenig sind sofort nach der Umstellung medizinische Effekte zu erwarten.

Für mich liegt ein Vorteil der pflanzenbasierten Ernährung in der Prävention (= Senkung des ernährungsbedingten Risikos) von Zivilisationserkrankungen. Allerdings ist da kein eindeutiger Effekt zu erwarten, einfach deshalb, weil das "Fehlen" von Zivilisationserkrankungen sich ganz normal anfühlt...

Wenn Du von Anfang an eine gute, fundierte Routine entwickeln möchtest, hilft Dir der Kurs auf www.vegan-werden.de vielleicht auch weiter. Die Seite ist zwar gerade etwas im Umbau, aber das beschränkt sich vor allem auf die Optik.

Viele Grüße

Kilian
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Posts: 4Ranking: 10
03.08.2018, 19:17 Uhr
Hi,

habe gerade genau die selbe Frage gestellt, da es mir genau so geht. Bei mir sind es aufjedenfall kein Entzugserscheinung, da ich mich 6 Monate am Stück vegan ernährt habe und auch 2 mal 7 tätige Saftfasten mit anschließender Darmreinigung (mit Glaubersalz) durchgeführt habe. Habe mich soviel besser gefühlt als ich wieder Fleisch gegessen habe. Würde gerne wissen, woran das liegt. Kann ja nicht sein, dass soviele die sich vegan ernähren und sich auch gut dabei fühlen. Ich würde dir empfehlen noch 2 EL Leinsamenöl für Omega 3 in deine Ernährung einzubringen. Außerdem solltest du auch Vitamin D und Vitamin B12 hochdosiert supplementieren (Vitamin B12 da es hauptsächlich in Fleisch vorhanden ist und Vitamin D sollte jeder supplementieren, da in Deutschland fast jeder einen Mangel hat, vorallem in den Winter Monaten.)

Gruß
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veganPosts: 89weiblich41 Jahre35435 WettenbergRanking: 75
08.08.2018, 21:53 Uhr
Es gab vor einigen Wochen schon einmal einen recht ähnlichen Thread, da hatte sich jemand auch in den ersten Wochen bis Monaten sehr schlecht gefühlt.
Die Ursachen dafür sind so vielfältig wie die Menschen auf diesem Planeten, das lässt sich hier in diesem Forum und aus der Ferne nicht genau feststellen.

Mein Tipp: ein Ernährungstagebuch führen, so genau wie möglich, und ebenfalls alles aufschreiben, was körperlich auffällt. Vielleicht ist es nur eine Erstverschlimmerung durch die Umstellung (der Körper entgiftet und muss erst einmal lernen, wie sich "gesund" anfühlt), vielleicht eine Lebensmittelunverträglichkeit, vielleicht steckt aber auch eine ernsthafte Erkrankung dahinter.

Generell sollte man in der Anfangszeit nicht zu radikal alles umstellen, sondern langsam und allmählich Wurst durch Saitan ersetzen, Brötchen durch Vollkornbrot, Butter durch Brotaufstrich, und im Prinzip genauso weiter essen wie vorher, nur eben "veganisiert".
Von einigen Erwartungen, wie z.B. dass man sich sofort besser und gesünder fühlt, sollte man sich verabschieden, denn es kommt sowieso alles anders als man denkt. Weniger darüber nachdenken, sondern einfach mal ausprobieren und nachfühlen, wie es einem bekommt, und dann mal weiter schauen.
Veg-Badge
Tu was du willst, aber schade niemandem.

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Mikelinho
Kein Benutzerbild
inaktivPosts: 2
09.08.2018, 02:10 Uhr
Ich denke, die Ursachen lassen sich recht einfach erklären. Dein aktuell negatives Empfinden resultiert aus deiner zuvorhergehenden Sucht einer für den Menschen unnatürlichen Lebensweise (Der Mensch befindet sich nicht im Besitz von Reißzähnen, auf natürliche Weise würde es der Mensch anhand seiner Anatomie nicht auf die Reihe bekommen, auch nur eine Katze mit seinem Gebiss zu zerreißen). Im Normalfall, bei einer richtigen Ernährung und dem zu Folge einer einwandfreien zu dir nehmenden Menge an Nährstoffen, Eisen, Vitaminen,... , solltest du dich besser fühlen denn je zuvor. Eine tierische Ernährung wirkt nachweislich wie eine langsam wirkende, harte Droge, vergleichbar mit Crack, Crystal oder Heroin. Ich kann dir nur die app "[Name entfernt]" empfehlen. Diese bietet dir weitreichende Informationen über sämtliche, für deinen Körper relevante Nährstoffe.
Moderations-Hinweis: App-Name entfernt, User verwarnt.
User wurde auf eigenen Wunsch deaktiviert.

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veganPosts: 3160männlich34 JahreBerlinRanking: 100
09.08.2018, 08:24 Uhr
Hallo Mikelinho,
wir können nicht einschätzen, ob Du für die Nennung von Apps bezahlt wirst und wollen hier allgemein keine Werbung.
Daher bekommst Du jetzt eine Verwarnung. Poste keine weitere Werbung!
Beste Grüße
Kilian
3x bearbeitet
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Posts: 6Ranking: 10
10.08.2018, 18:21 Uhr
Hallo,

ich kann Dir mal von meiner Erfahrung mit der Umstellung berichten bzw. Gerade in diesem Jahr wieder neu gemachte Erfahrung mit der Ernährung.

In der Fastenzeit entschloss ich mich so gut wie es geht auf Zucker zu verzichten.Nach einigen Tagen wurde ICH absolut übellaunig und hatte ständig ein richtiges Suchtgefühl nach Süßigkeiten. Dach auch woder sehr viel Sport mache und seit Anfang des Jahres sehr leistungsorientiert entwickelte ich ein reges verlangen nach gegrilltem Fleisch.

Ich lebe schon sehr lange vegan und hab auch früher schon sehr viel Sport gemacht.

Da ich mir nicht vorstellen konnte nach all den Jahren wieder Lust auf cadaver zu bekommen , musste mir mein Körper ein anderes Signal senden,was er nun vermehrt braucht.Ich begann nach intensiver Sport Belastung vermehrt Eiweiß Shake zu trinken, achtete wieder vermehrt auf buntes Vollkorn Müsli und für die Ausdauer zusätzlich Haferflocken und auch beim Frühstück im Müsli Nüsse und sonstige Eiweiß Quellen.Und siehe da.Nach einigen Wochen fing es mir wieder besser,hatte Power und bis heute keine quälende Sucht nach Zucker mehr.
Gerade Süßigkeiten können einem bei Entzug das leben sehr schwer machen.Ich weiß wovon ich rede.Ich war ein Süßigkeiten Junkie.
Gib Deinem Körper Zeit.Es dauert.Ernähre ihn immer frisch und vollwertig.Achte besonders auf die Eiweiß Versorgung. Schon beim Frühstück auf Eiweiß achten.Aber auch hochwertige Kohlenhydrate aus Vollkorn sind sehr wichtig. Und falls du Abnehmen willst ist natürlich bei der Warmen Mahlzeit auf viel Gemüse Zu Achten Mit Am Besten Ohne Öl zu bereitet.Allerdings würde ich nie auf Getreide ganz verzichten. Aber eben Vollkorn.
Das wäre jetzt die Empfehlung wenn Medizinisch alles ok ist.

Ein Tip :Sage deinem Arzt nicht dass du vegan lebst.Denn sonst steht die Diagnose gleich fest.Es sei denn er ist selbst veganer.Dazu könnte ich dir noch Ellen lange weiter Erfahrungen schildern.

Stellt er ein Mangel durch die Ernährung fest,ist es meiner Meinung nach unerheblich ob vegan oder nicht, sondern ob ausgewogen oder nicht.

Lg

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