Puddingveganer... aber ist Pudding nicht gesund?

Erstellt 11.11.2018, 15:49 Uhr, von flo. Kategorie: Gesund vegan leben. 25 Antworten.

Posts: 1558männlich29 JahreFrankfurt am MainRanking: 100
04.12.2018, 11:38 Uhr
Hallo Vivi,

Zitat Vivivegan:das spricht ja dann doch für Sushi. Es war auch wirklich zeitlich passend. Als später mein Jüngster mit zum Sushi Essen gegangen ist, hatte er ebenfalls Würmer bekommen.

In diesem Fall sollte man im Interesse aller Beteiligten (auch des Gastronomen) das Gesundheitsamt über den verdacht informieren :surprise:

Zitat Vivivegan:Ach ja und wenn es am Sushi liegt, ist ein Veganer klar im Vorteil!!!

Das hängt u.a. auch von der Hygiene der Gastronomie ab.
Wenn ein Koch das gemüsehaltige Sushi zubereitet ohne die Handschuhe zu wechseln (bzw. gar keine Handschuhe benutzt) oder die Rollen mit dem selben Messer schneidet, sind auch Veganer nicht vor einer Infektion gefeit ;)

Liebe Grüße,
Falk
"Wir sind, was wir denken.
Alles, was wir sind, entsteht in unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt."
Siddhartha Gautama "Buddha" (560 - 480 v. Chr.)

あなたが急いでいるなら、ゆっくりと。
(Wenn du in Eile bist, dann gehe langsam - japanisches Sprichwort)
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omnivorPosts: 44weiblich61462 Königstein Ranking: 60
04.12.2018, 19:09 Uhr
Stimmt! Wie gemein, die armen Veganer...
Aber wegen einer ähnlichen Sache hatte ich vor einigen Jahren mal beim Gesundheitsamt nachgefragt, wobei nichts bei raus gekommen ist. Bei unserem Rewe gibt es eine sehr große Theke, an der Käse und Wurst verkauft werden. Ich habe mich sehr darüber aufgeregt, dass wenn der Kunde vor mir Wurst gekauft hat, dieselben Handschuhe, mit denen die Wurst angefasst wurde, weiter für meinen (Bio) Käse verwendet werden. Ich ekel mich vor dieser Massentierhaltungswurst, die ja dann indirekt meinen Käse berührt. Ausser mir fand das niemand schlimm...
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veganPosts: 121weiblich62 Jahre63179 ObertshausenRanking: 75Supporter!
04.12.2018, 20:08 Uhr
Nicht einmal das Gesundheitsamt? Das ist schon armselig; auch finde ich es auf der anderen Seite dann blöd, dass manche Verkäufer an solchen Theken sich dann weigern etwas in eine Tupperware zu legen, die Leute mitgebracht haben. Zumindest habe ich das mal in einem Film gesehen, in dem Menschen Verpackungsmüll sparen wollten. :-(
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veganPosts: 1130weiblich50 JahreSchwarzwaldRanking: 100
04.12.2018, 20:19 Uhr
Das Gesundheitsamt bzw. der WKD arbeiten nach vorgegebenen Parametern. Diese sehen die Käse-, Fleisch- und Wursttheke als eine Einheit, innerhalb der die Mitarbeiter sich frei bewegen können. Alles was von "außen" kommt, also auch Tupperware von Kunden muss erst speziell gereinigt werden (das Personal hat auch eigene Toiletten). Zwischenzeitlich wurde aber eine Lösung für die Problematik gefunden, so dass in einigen Supermärkten zwischenzeitlich die Ware in selbst mitgebrachten Plastikschüsseln verpackt werden darf. Wie genau das geht, damit habe ich mich noch nicht beschäftigt (liegt außerhalb meines "Bereiches"), aber soweit ich weiß, wird die Ware auf ein markteigenes Tablett gelegt und dann von dort vom Kunden runtergenommen.
लोकाः समस्ताः सुखिनो भवन्तु,

Dana

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veganPosts: 1130weiblich50 JahreSchwarzwaldRanking: 100
13.12.2018, 18:53 Uhr
Also ich habe mich heute mal bzgl. obiger Problematik beim Fachmann schlau gemacht. Der Kunde bringt seinen Plastikbehälter (Glas geht wohl nicht, wegen Bruchgefahr) mit und stellt ihn auf ein markteigenes Tablett. Dieses wird dann austariert und die vom Kunden gewünschten Produkte werden dann dort mittels Zange reingelegt. Anschließend wird der Plastikbehälter dem Kunden zurück gegeben und ER (!!) verschließt den Behälter und klebt das Preisetikett auf. Das Tablett wird in bestimmten vorgegebenen Zeiträumen, die dokumentiert werden müssen, gereinigt. Wichtig ist, dass der Behälter nicht mit der Theke oder der Waage in direkte Berührung kommt. Nachteil dieser Geschichte ist, dass der Kunde vorher genau wissen muss, was und wie viel er einkaufen will, da er ja die entsprechende Anzahl an Behältern mitbringen muss. Spontankäufe sind da sehr schwer. Zwischenzeitlich wird anscheinend auch schon der Versuch mit Mehrwegbehältern mit Pfand gemacht. Da ist allerdings das Problem, dass der Kaufmann die Behälter selber reinigen muss, um die Hygiene sicherzustellen.
लोकाः समस्ताः सुखिनो भवन्तु,

Dana

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Posts: 4Ranking: 40
14.12.2018, 20:13 Uhr
Schönen guten Abend, ich glaube, der Ausdruck "Puddingveganer" ist einfach nur die Weiterentwicklung vom "Puddingvegetarier", der so irgendwann in den 80igern aufgekommen ist. Damals Vegetarier zu sein war teils Lebenseinstellung und teils Mode, und so mancher hat eben nur darauf geachtet, kein Fisch & Fleisch zu essen, aber der Hintergedanke, dabei vielleicht auch gesünder und natürlicher zu essen, wurde nicht immer gelebt. Natürlich steht für die (hoffentlich) meisten von uns der Tierschutzgedanke im Vordergrund, aber auch Umweltgedanken und Gesundheitsbewusstsein sollten irgendwo einen Platz in unserem Denken finden, und tun dies ja oft auch. Und hin und wieder mal ein "Pudding" wird schon nicht gleich die gesamte Gesundheitsbilanz zum Kippen bringen! Denn mal guten Appetit! LG Cuatropatitas
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