Schwierigkeiten beim Veganlife 🌱

Erstellt 09.09, 11:37 Uhr, von Yann. Kategorie: Gesund vegan leben. 16 Antworten.

Schwierigkeiten beim Veganlife 🌱
09.09, 11:37 Uhr
Was waren / sind so eure Schwierigkeiten beim Veganlife? 🌱

- Nährstoff Unterversorgung (Proteine / Calcium /B12)


- Einseitige Ernährung

- Fehlendes know how

- Angst Geschmack zu vermissen

- Zu kommpliziert

- Andere Schwierigkeiten?
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09.09, 12:20 Uhr
Hallo Yann!

Also die Punkte Deiner Erläuterungen sind mir total vertraut aus einer Zeit als ich mich damals für ein veganes Leben entschieden habe.

Hier findest Du wirklich die Unterstützung , wenn du möchtest.
Viele gute Artikel über die Schwierigkeiten , die sicherlich die meisten kennen , wurden hier schon verfasst und Du kannst sie auch im Magazin nachlesen oder unter bestimmten Themen.

Bei mir hat es zum Beispiel gedauert , bis ich so mit dem Kochen oder Nichtkochen,/(Rohkost),
klar kam.

Und nun trinke ich sogar Smoothies mit Spirulina, Algenpulver, es schmeckt mir.

War aber ein langer Weg.



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09.09, 15:06 Uhr
Zitat Yann:Was waren / sind so eure Schwierigkeiten beim Veganlife? 🌱
- Nährstoff Unterversorgung (Proteine / Calcium /B12)
- Einseitige Ernährung
- Fehlendes know how
- Angst Geschmack zu vermissen
- Zu kommpliziert
- Andere Schwierigkeiten?
neee, sorry, keine Probleme oder Schwierigkeiten gehabt... einfach entschieden, informiert und gemacht und seit 8 Jahren dabei :thumbup: :thumbup: :thumbup:
Wie ich finde, eine Frage des Willens, und wie wenig man sich selber wichtig nimmt.... Aber wie gesagt, ist meine Meinung. Zu kompliziert um ein Tierleben zu schützen gibt es für mich genausowenig wie Geschmack zu vermissen, das ist eine für mich egozentrische Sichtweise. Das alles ging vorher nur, weil es auf Kosten anderer Lebewesen war. Seit ich mir das verinnerlicht habe, dass ich nicht wichtiger bin als egal welches Lebewesen sonst, ist alles klar wie vegane Kloßbrühe....
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09.09, 21:59 Uhr
... Danke Salma, das hast du super auf den Punkt gebracht, war bei mir genauso- allerdings leider erst vor gut 2 1/2 Jahren...
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10.09, 12:42 Uhr
Meine Startschwierigkeiten waren die Sorge, dass meine Tochter nicht alle Nährstoffe bekommt, was sich aber mit gut informieren als unbegründet herausgestellt hat.
Ich hatte Angst, was zu vermissen, die sich aber überraschenderweise nicht bestätigt hat. Tierische Produkte ekeln mich eher an, als dass ich sie vermisse. Muss aber nicht so sein, mein Mann zum Beispiel hat öfter noch Fleisch- oder Käsegelüste. Er sagt aber, wenn man sich dann überlegt, was man sich und den Tieren antut, dann vergeht die Lust wieder.
Angst vor Reaktionen des Umfeldes hatte ich auch, da kam aber nicht viel. Wir erzählen es aber auch kaum jemandem, nur wo es nötig ist und da habe ich gute Erfahrungen gemacht.
Meine grösste Angst war, dass ich es nicht durchziehe, wie so vieles was ich mal angefangen habe. Ist echt ne Schwäche von mir… aber spannenderweise, hab ich mich total schnell dran gewöhnt und empfinde es nicht mehr als schwierig.
1x bearbeitet

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21.09, 09:15 Uhr
Da habe ich zur zeit auch große Angst vor,das ich nicht alle Nährstoffe bekomme.
Ich hatte mich schon mal vor Jahren vegan ernährt,und dabei fast meine 2 Hälfte von der Schilddrüse verloren. ( Hatte kribbeln im ganzen Körper, + Schmerzen in der Schilddrüse )
Danach hatte ich erst mal die schnau.... voll,von der veganen Ernährung.
Aber als ich wieder vor kurzem einen Schweinetransporter auf der Autobahn gesehen habe,habe ich wieder angefangen,mich vegetarisch zu ernähren,und seit 2 Monaten ? vegan.

Zitat Bianca:Meine Startschwierigkeiten waren die Sorge, dass meine Tochter nicht alle Nährstoffe bekommt, was sich aber mit gut informieren als unbegründet herausgestellt hat.

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21.09, 10:23 Uhr
Hey j3rgen,
das spricht für Dich, dass Du auf Dein Mitgefühl hörst und es wieder vegan versuchst! Danke :thumbup:
Was Deine gesundheitlichen/Ernährungs-Sorgen angeht, da empfehle ich Dir mal die Bücher von Nico Rittenau. Da kannst Du sehr viel rausziehen
https://www.thalia.de/autor/niko+rittenau-14973415/
https://www.nikorittenau.com/

Ansonsten vielleicht doch mal das Geld in die Hand nehmen für einen veganen Ernährungsberater? Oder hier im Forum unter dem SChlagwort "Ernährungsberater" mit Häkchen bei der Volltextsuche suchen, und diese Menschen hier fragen... Wenn Du 15 Posts geschrieben hast, kannst Du ihnen auch eine private Nachricht senden....

Bezüglich der Schilddrüse:
  • War es denn ärztlich nachgewiesen, dass Deine Probleme aus der veganen Ernährung resultierten?
  • Hast Du nicht auf die Einnahme von B12 geachtet? Denn das Kribbeln am ganzen Körper spricht eher für einen B12-Mangel.
  • Ich muss bereits seit Kindesalter Thyroxin einnehmen, weil meine Schilddrüse nicht korrekt funktioniert (Hashimoto). Damals habe ich noch nicht mal wirklich vegetarisch gelebt. DIe Schilddrüse ist nun durch die Substitution komplett ausser gefecht und auch fast weg, alles wird über Tabletten reguliert. Bei mir hat diese Disfunktion eben nichts mit dem Veganismus zu tun.


Ich lebe recht gut und unbeschwert und ohne Sorge bezüglich Nährstoffmangel bei meinem Ernährungsstil, aber jeder, der Angst hat, sollte sich selber etwas Gutes tun und sich eben detailliert informieren, damit man Kontrolle über seine Ernährung findet. Ggf. auch mit einem Tracker, über den Du all Deine Mahlzeiten eintippst und ausgerechnet bekommst, was Du so alles ggf. noch bräuchtest... LG :wink:




1x bearbeitet

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21.09, 12:23 Uhr
Hallo J3rgen
ich habe auch seit meiner Geburt mit der Schilddrüse zu tun, Unterfunktion , und nehme schon mein Leben lang Tabletten dazu. Also ich denke auch nicht, dass die vegane Ernährung da eine Rolle spielt. Vielleicht ist das mit der Schilddrüse zufällig bei Dir in die Zeit reingefallen, als Du mit der veganen Ernährung angefangen hast.
Ansonsten sehe ich es wie Salma, lass Dich mal beraten , wenn Du das Gefühl hast, dass Dir etwas fehlt.
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22.09, 04:58 Uhr
Hallo Salma und Metta,
ich habe nicht alles erzählt…
Ich habe eine Hälfte von der Schilddrüse raus.
Mein Hausarzt hatte mir damals gesagt, wenn ich nach der Op kein kribbeln verspühre,
brauche ich keine Tabletten zu nehmen.Und damit hatte er recht. Die Probleme kamen dann mit der veganen Ernährung. Ich muste erst mal wieder Fleisch essen,was am Anfang ekelig war…
Jetzt nehme ich aber die Tabletten,und versuchs nochmal.Eine Vegetarierin hatte mir mal gesagt,vegan ist ungesund.Vieleicht daher meine Angst ? Ich werde auf jeden fall einen Ernährungsberater aufsuchen….
vg. jürgen
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22.09, 16:14 Uhr
hallo j3rgen,

danke für Deine Antwort. leider verstehe ich sie aber nicht.


Es kann doch nicht sein, dass ein Arzt meint, dass man wegen der Schilddrüse Fleisch essen müsse? Das lese ich zum ersten Mal und kommt mir nicht schlüssig vor. Aber wie gesagt, ich verstehe die von Dir beschriebenen Zusammenhänge auch nicht wirklich. Aber gut, dass Du nun Tabletten für die Schilddrüse nimmst. Am besten auch regelmäßig die Werte testen lassen!

Das mit dem VEGANEN Ernährungsberater ist definitiv ein guter Schritt!!! :thumbup:

Kannst hier ja mal berichten, was Du dabei gelernt und in der Ernährung verändert hast! Das hilft sicher auch anderen, die ähnliche Ängste wie Du haben. :wink:


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