vegan und seither endlich ohne Depressionen

Erstellt 15.11, 15:32 Uhr, von Vegbudsd. Kategorie: Gesund vegan leben. 11 Antworten.

vegan und seither endlich ohne Depressionen
15.11, 15:32 Uhr
Hallo Ihr Lieben, immer wieder kommt es in der "dunklen" Jahreszeit dazu, dass Menschen sich niedergeschlagen und traurig fühlen, bzw. dass eine bereits bestehende, z.B. erblich bedingte Depression sich symptomatisch zeigt, während sie in den Sommermonaten kaum zu spüren ist.

Sonne und bestimmte vegane Lebensmittel wie z.B. (möglichst Speise-) Pilze oder Blaubeeren sind seit langem dafür bekannt, bestimmte Hormone zuzuführen bzw. deren menschliche Eigenproduktion anzuregen und somit zumindest den Symptomen entgegenzuwirken.
Ganz abgesehen davon ist zu vermuten, dass die vegane Lebensweise aufgrund fehlender massiver Widersprüche zwischen dem eigenen Wertekonzept (ach wie süß sind die Kälbchen und Lämmer dort auf der Weide! und dem diesen Empfindungen massiv entgegenstehenden tatsächlichen Handlungen beim Einkauf von Tierleidprodukten) einer durch solche Widersprüche beförderten Depression vorbeugen kann. :D

Es kann natürlich sein, dass man erst nach der Lebensumstellung das volle Ausmaß des Tierleides wahrnimmt, das man selbst viel zu lange durch das eigene Konsumverhalten befeuert hat. Das kann einen dann schon extrem traurig machen. Aber auch wieder fröhlich, weil man/frau ja sich nun nicht mehr daran beteiligt und auf keinen Fall irgendwelche Ausflüchte sucht, fortan nicht mehr vegan leben zu wollen. :green:

Eine dauerhaft sehr glücklich und stolz machende Erfahrung, die ich nur jeder/jedem empfehlen kann.
Wie immer gebe ich bier mangels entsprechender Ausbildung keinerlei medizinisch fundierten Ratschläge oder gar Therapieansätze. Verstehe auch nicht wirklich, weshalb immer wieder entsprechende Überschriften hier gepostet werden - und leider immer wieder durch gut gemeinte Antworten jeder/jedem zuerst ins Auge fallen, der sich erstmals ins Forum begibt, obwohl hier viel nehr über die positiven gesundheitlichen Aspekte (sowohl physisch als auch
psychisch) zu finden ist, die dadurch immer weiter nach hinten rutschen.
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18.11, 14:03 Uhr
Freue mich sehr über die Bestätigungen. Danke.

Jetzt noch alle Tipps per PN an den Vegan=Depri Threadersteller schicken und das Ding verschwindet.
So mit immer wieder darauf antworten kommt immer wieder die dämliche Überschrift nach oben und jeder der neu hier reinguckt denkt, das hätte tatsächlich was mit vegan zu tun. Das wäre jammerschade, wo doch eher das Gegenteil der Fall ist, weill die psychische Belastung durch massiv schlechtes Gewissen gegenüber den gefangenen und bald sinnlos zerstörten Tieren wegfällt.
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18.11, 14:11 Uhr
Lieber Vegbudsd,
kennst du "Vegan ist Ungesund" (Youtube) oder "Vegan ist Unsinn" (Buch) oder ähnliches? Provokante oder irreführende Titel verführen zum Anklicken und dann wird man ganz unverhofft aufgeklärt ;-) Vielleicht kannst du die Threadtitel, die dir nicht gefallen, einfach unter diesem Gesichtspunkt sehen?
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18.11, 14:14 Uhr
hey Vegbudsd - verstehe Dein Ansinnen. sehe das jedoch anders. ich denke, solche Vorurteile tauchen immer wieder auf, und sie können dann einfach in dem Thread widerlegt werden. Alles andere, wie Du es Dir wünscht, wird nicht funktionieren. Es wird IMMER wieder jemand direkt darauf antworten... dann kann man das auch direkt im Thread klären, auch wenn die Überschrift tendentiös ist....
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18.11, 17:34 Uhr
Alles andere, wie Du es Dir wünscht, wird nicht funktionieren. Es wird IMMER wieder jemand direkt darauf antworten...


Schade, denn damit wird Trolls Tür und Tor geöffnet. Bin ja nun schon eine ganze Weile hier und fast immer, wenn in der Überschrift solche Rahmen aufgemacht werden, kann man / frau sehr gut erkennen, dass es nur sehr selten um echte Hilfeersuchen geht/ ging, aber um so häufiger um genau das beschriebene Vorgehen. Das hat weniger mit "meinen Wünschen" zu tun als damit, dass viele Menschen die real böse Absicht nicht erkennen und den vermeintlich Hilfesuchenden durch offene Antworten unbeabsichtigt sogar helfen, "vegan" in die Pfanne zu hauen.

Darf natürlich jede*r tun wie will, ich fänd es besser, real Hilfesuchenden per PN zu helfen, ohne die Trolle zu füttern.

1x bearbeitet

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19.11, 10:14 Uhr
Ich sehe das etwas zwiegespalten und gebe da sowohl Salma als auch Vegbudsd recht. Da ich in dem Thread geantwortet habe weiß ich natürlich, auf welchen sich hier bezogen wird.
Einerseits kann man den Leuten schlecht vorschreiben, was sie machen sollen und ich fände es auch etwas übergriffig der Threaderstellerin eine PN zu schicken, statt im Thread zu antworten, was ja auch anderen die Möglichkeit nimmt, diese Antwort zu lesen und sich so informieren zu lassen.
Andererseits ist mir der Thread schon etwas negativ aufgetoßen, da mir gegenüber sogar schon der angeblich starke Zusammenhang von Veganismus und Depressionen als Argument gebracht wurde, sich nicht vegan zu ernähren. Die wissenschaftliche Datenlage ist dazu aber nicht aussagekräftig und wir hier kennen das ja zu gut, dass irgwelche vermeindlichen negativen Dinge über den Veganismus gerne überbetont werden, um den Leuten ein gutes Gewissen einzureden und ihren Fleischkonsum zu "legitimieren".


Ohne der Threaderstellerin etwas unterstellen zu wollen, finde ich es schon seltsam, dass man Anzeichen einer depressiven Verstimmung/Depression mit einer erst kürzlichen Veränderung in der Ernährung in Verbindung bringt. Das lässt vermuten, dass einige Leute denken, dass ein Nährstoffmangel direkt an dem Tag beginnt, sobald man keine tierischen Produkte mehr isst, was totaler Quatsch ist. Und sich dann schon "informieren", dass man bloß bestimmte Kräuterchen zu sich nehmen muss, um eine Depression zu besiegen, obwohl die Wissenschaft auch nicht ausreichend nachweisen kann, dass ein Serotonin-Mangel überhaupt für Depressionen verantwortlich ist.
Wenn es einem gesundheitlich nicht gut geht, unabhängig ob physisch oder psychisch, sollte man das immer erstmal von einer professionellen Person abklären lassen, statt auf Dr. Google zu hören und sich selbst behandeln zu wollen.
__
Und noch meine 2 Cent zu dem Zusammenhang von Veganismus und Depressionen:
Melanie Joy beschreibt in ihrem Konzept von Karnismus, dass Leute, die sich umfangreich mit Veganismus auseinandergesetzt und sich diverse Bilder und Videos angesehen haben, an einer Art von "sekundärer traumatischer Belastung" leiden, weil sie so viel Empathie haben, dass diese Aufnahmen bei ihnen so starke negative Emotionen auslösen. Wenn diese Leute dann mit tierischen Lebensmitteln konfrontiert werden, spielen sich diese Bilder in ihrem Kopf immer wieder ab, was wiederkehrend die Trauer und das Mitleid hervorrufen.
Dies ist meiner Meinung nach, neben möglichen Nährstoffmängeln, der einzige Grund, inwiefern Veganismus die Mentalität negativ beeinflussen kann.


Ich selbst habe jahrelang unter kognitiver Dissonanz gelitten: Meine Überzeugung, dass Tiere es verdienen zu leben, hat nicht übereingestimmt mit meinen Handlungen, trotzdem Tiere zu essen. Nach fast jeder Mahlzeit habe ich mich schuldig gefühlt, da mir das Leid der Tiere bewusst war. Seit ich vegan lebe, fühle ich mich mit mir im Reinen und es geht mir mental deutlich besser. Das merke ich allein schon daran, dass ich seit der Veränderung keine richtig starke depressive Phase mehr hatte. Und ja, ich leide an Depressionen, weswegen ich in Behandlung bin.
Hat der Veganismus meine Depressionen geheilt? Nein. Aber ich bin mir 100% sicher, dass es mir aktuell viel schlechter gehen würde, wenn ich nicht vegan geworden wäre. :-)
1x bearbeitet

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19.11, 10:22 Uhr
:thumbup: :thumbup: :thumbup:
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19.11, 10:43 Uhr
Dass Trolle sich über Themen lustig machen, damit muss man leben. So ist das eben. Wer sonst keine Beachtung bekommt, muss den billigen Weg wählen...

Es gibt Studien, die einen Zusammenhang zwischen Veganismus und Depressionen sehen(¹) und ich finde, das Thema sollte konstruktiv diskutierbar sein.

Gerade auch mit Blick auf die Tatsache, dass in vielen Familien ja auch Panik geschürt wird und man sich in einer solchen Situation besser ein paar gute Tipps holt, statt Troll-Vorwürfe.

¹ = wobei die Theorie wohl meist in die Richtung geht, dass die ständige (und nicht zielführende) Beschäftigung mit dem Leid der Welt das eigene Weltbild und Sicherheitsempfinden erschüttert. Also nicht unbedingt ernährungsbedingt. Depressionen aufgrund von Ernährungsfehlern würde ich dennoch auch nicht pauschal ausschließen.
5x bearbeitet

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19.11, 10:54 Uhr
Es gibt sicherlich gute Gründe, sich über mogliche oder nur vermutete Gesundheitsprobleme in Bezug auf jegliche Formen der Ernährung zu unterhalten. Meine Kritik richtet sich an die Leute, die hier mit einer entsprechend deutlichen Zuweisung von vagan und den diversen Gesundheitproblemklischees anfangen, scheinbar um Hilfe bitten, den Problemthread durch freundlich gemeinte Antworten immer wieder in "die Auslage" von Vegpool stellen, scheinbar jedoch gar nicht an einer wirklichen Auseinandersetzung interessiert sind. Das ist bereits mehrfach hier so geschehen und ich gebe zu, dagegen habe ich eine richtige Allergie entwickelt. Fühle mich durch solche Leute regelrecht missbraucht.

Wie gesagt, wenn ein Gesundheitsthema hier von Leuten aufgenbracht wird, die man einigermaßen einschätzen kann und die Überschriften nicht nur Klischees bedienen, ok. Aber die erste Überschrift ohne sonstwas ist für mich jedenfalls eber unangenehm.
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19.11, 11:14 Uhr
Zitat Vegbudsd:Fühle mich durch solche Leute regelrecht missbraucht.

Ich denke, das kann jeder hier gut nachvollziehen. :thumbup:

Das Positive daran: Wenn solche Themen schon auftauchen, dann besser in einem Umfeld, wo man konstruktiv drauf reagieren kann. Vermeiden wird man solche Diskussionen sowieso nicht (und Fakes sind ja leider nie so ganz klar erkennbar).
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