Was macht man, wenn man nicht mehr kocht und backt?

16.06.2017, von , 13 Beiträge
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Was macht man, wenn man nicht mehr kocht und backt?

Denn dazu fehlt mir aufgrund von CFS einfach die Kraft. Wie sich dann ernähren?
E ist alles so kompliziert....... :red:
Ich brauche da eure Hilfe bitte.
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Benutzerbild von Aubergina

Das praktische an vegan ist, dass man die meiste Obst und Gemüsesorten "einfach so" ohne große Zubereitung essen kann.
Vielleicht schreibst du mal auf, was du jetzt so ißt, dann kann man dir besser helfen.

lg Aubergina
Benutzerbild von Hinterfrager

@ Lissie Es gibt einige Gerichte, die ohne großen Zeit-/Kraftaufwand, bereitet werden können.
Fertiggerichte, die nur noch erwärmt werden müssen oder verzehrfertige Salatmischungen. Auch Tiefkühlkost also Fertiggerichte oder bestimmtes Tiefkühlgemüse erleichtern einiges.

Da deine Erkankung sehr speziell ist, würde ich an deiner Stelle eine Selbsthilfegruppe aufsuchen oder zumindest Kontakt zu denen aufnehmen - vll. haben die spezielle Tipps was z.B. die Krankenkase oder entsprechende Vereine/Stiftungen o.ä. für Hilfen anbieten.
"Darüber, wer die Welt erschaffen hat, läßt sich streiten. Sicher ist nur, wer sie vernichten wird."
George Adamson
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Allein das Wort "Gruppe" jagt mir kalte Schauer über den Rücken. Sorry - ich will euch echt nicht verar**** :red: Aber ich hab echt ne Menge Macken.... :crazy:

Das müssen wir hier hinbekommen - sofern ihr mir weiter euren Rat geben mögt natürlich
nur..... :red:

Was ich esse? Tja, gute Frage, irgendwie im Moment noch alles und nichts.

Zum Hashimoto: Ich gehe nicht zum Arzt. Ja, ich weiß, ich müsste es, aber..... Da ist die soziale Phobie (ja, der Mist auch noch). Und seit ich umgezogen bin zwangsweise (Eigenbedarfskündigung) -naja. :-/

Also esse ich nur noch Gemüse und sowas roh? Aber da fehlt dann doch ne Menge. Oder?
Benutzerbild von Nefasu

Hallo Lissie,

sorry wenn ich das so direkt sage, aber evtl. solltest dich, bevor du deinen Lebensstil änderst, erstmal in eine stationäre Therapie begeben, um an diesen limitierenden Fakroten zu arbeiten.

Nicht kochen, nicht einkaufen, keine Supplemente und ganze Lebensmittelgruppen ausgeschlossen wg. evtl. Hashimoto.
Ich kenne keine Diät, die diesen Ansprüchen gerecht wird :D

Wenn du deine sozialen und persönlichen Belastungen auflösen kannst (also wieder kochst und einkaufen gehst) und mit einem fachkundigen Arzt mal Klartext sprichst (wir also erfahren können, welche "künstlichen Stoffe" und Lebensmittel du nicht verträgst), kann man anfangen zu helfen.
Vorher wird das bedeutend schwieriger ;)

Grüße,
Falk
"Wir sind, was wir denken.
Alles, was wir sind, entsteht in unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt."
Siddhartha Gautama "Buddha" (560 - 480 v. Chr.)

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急がば回れ。
(Wenn du in Eile bist, mache einen Umweg - japanisches Sprichwort)

5 mal bearbeitet
Benutzerbild von Hinterfrager

@ Nefasu :thumbup:

@ Lissie Ich sehe das so wie Falk, ab in Therapie.
Wenn Du Hashimoto hast, ist erstmal die Vorstellung bei einem Arzt notwendig.
Solltest du das allein nicht hinbekommen, such dir einen lieben Menschen der dich begleitet.
Hashimoto könnte auch der Grund deines Erschöpfungszustandes sein.

Ich bin kein Ernährungsberater und schon gar kein Arzt, daher kann ich dir hier leider nicht helfen - die vegane Ernährung ist keine "Wunderwaffe" aber sie kann den Körper unterstützen, nur sollte abgeklärt sein was für Dich am Besten ist.

Was dir und deinem Körper am Meisten fehlt, ist eine entsprechende Medikation - und das können wir und die vegane Ernährung nicht leisten.
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George Adamson
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Sorry, aber nee, das nicht nochmal. Ich tue keinem was, bin weder fremd- noch selbstgefährdend und werde ganz bestimmt nicht meinen kleinen Hund allein lassen.
Ich hab genug Theras hinter mir - ich will nicht mehr. Bitte akzeptiert das.

Es ist völlig ok, wenn ihr nun sagt, dass ich hier dann fehl am Platz bin und ich gehen soll, dann tu ichs. Denn sowas ist anstrengend.

Aber wenn ihrs noch ein bisschen aushaltet, dann würde ich mich freuen.

Und ich hab ja auch schon echt gute Tipps bekommen, zB von Hinterfrager. Genausowas brauche ich - das ich ohne großen Aufwand zubereiten kann.
(Die Salatschalen hab ich auch schon für mich entdeckt, klasse Sache für Leutz wie mich)

Sorry - entscheidet ihr, ob ich bleiben darf oder gehen soll. Aber nochmal Thera nach zig Jahrzehnten und unzähligen - ich bin jetzt alt und mag nimmer. :red:
Benutzerbild von Xhari

Es entscheidet niemand außer dir, ob du bleibst oder gehst, Lissie, und wenn dir der Austausch hier gut tut, dann ist es nur richtig, wenn du bleibst. Hab aber bitte Verständnis dafür, dass es schwer wird, dir etwas zu raten, wenn das meiste nicht geht aufgrund so vieler Baustellen.

Ich habe längst nicht so viele Baustellen und musste auch noch nicht stationär irgendwo bleiben, aber ich habe auch schon Wendepunkte gehabt, wo ich für mich erkennen musste, dass mein Umfeld oder Menschen, denen ich on- oder offline begegne, mit den Baustellen, die ich mitbringe, überfordert waren. Was völlig normal ist, denn nebenbei trägt jeder auch seine eigenen Päckchen mit sich herum. Wenn du sagst, Gruppen gehen nicht wegen der Sozialphobie und Therapie geht nicht, weil du dir das nicht antun und deinen Hund auch nicht alleine lassen möchtest, dann nimmst du dir selbst schon mal bessere Hilfsmöglichkeiten als wir sie hier haben. Wir können dir nur einen Schubs geben, gehen musst du allein... das wiederum ist auch schwierig, denn du hast nicht die nötige Konzentration/Aufmerksamkeit, dich durch das Forum querzulesen.

Ich kann dich gut verstehen, denn ich hab auch schon in manchem Loch gesessen und mich schwer getan, raus zu klettern. Aber: In irgend einer Form musst du dich bewegen und irgend etwas in deine Hände nehmen, auch wenns dir aufgrund der verschiedenen Probleme, die du mitbringst, schwer fällt. Denn langfristig kann niemand die Zeit und Kraft aufbringen, das für dich zu tun.

@ Falk: Bei einer Sozialphobie ist es meines Wissens mit stationärem Aufenthalt und Therapie oft nicht getan. Ich habe ein paar mehr oder weniger flüchtige Bekanntschaften via Internet, die das Problem haben. Eine Therapie scheint da nicht in dem Maße zu helfen, dass sich die Phobie komplett in den Griff bekommen lässt. Auch Medis puffern im Grunde nur ab, aber es kann jederzeit Panik hochkommen, wenn man sich "unters Volk mischt".
Ich halte es allerdings auch für deutlich besser, nicht unbegleitet damit fertig werden zu müssen... Lissie, wäre vielleicht eine ambulante Therapie für dich denkbar? Es gibt soweit ich weiß Unterstützung auch in Form von Menschen, die dich dorthin begleiten und wieder abholen/heim bringen könnten?
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Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen zurück.
-- Pythagoras
Benutzerbild von Lisa87

Eigentlich hat sie doch nur nach Tipps/Ideen gefragt, um möglichst wenig Aufwand zu haben, da sie, wie sie ja geschrieben hat, schon einiges mitgemacht hat... Ich kenn das persönlich nur zu gut, hab ihr auch schon geschrieben und wir sind im Austausch. Hier geht es wie gesagt nur um Ideen zum Kraftsparen. Wenn Kochen und Backen nicht infrage kommt, bleibt ja "nur" noch Rohkost übrig und das ist ja auch nicht gerade ungesund... Ich persönlich finde es allerdings nicht sättigend und auch aufwändiger als Kochen/Backen... Aber ist vielleicht auch Gewöhnungssache?
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Benutzerbild von Dana

Na ja Rohkost weniger aufwändig? Gerade wie du erwähnst, muss man einfach mehr essen, daß bedeutet viel Schnippelarbeit. Ich habe heute abend mir ein paar Pimentos in Pfanne geschmissen und dazu einen Salat. Wirklich keine große Arbeit.
Lokah Samastah Sukhino Bhavantu

Dana
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