In-Vitro Fleisch

Erstellt 01.08, 12:30 Uhr, von Zwoelfvegan. Kategorie: Vegpool aktuell. 14 Antworten.

03.08, 12:28 Uhr
Ich denke, ich würde das Laborfleisch auch nicht essen. Für Omnis, die unbedingt “echtes” Fleisch wollen, ist es wohl besser als Fleisch von geschlachteten Tieren, weil Massentierhaltung unnötig würde. Da ich die Vorstellung, echte Muskeln zwischen meinen Zähnen zu haben inzwischen aber eher eklig finde, würde ich trotzdem weiter pflanzliche Fleischalternativen essen (selbst da schmecken mir manche schon zu “echt” :D )
1x bearbeitet

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03.08, 14:07 Uhr
Ich würde auch kein Laborfleisch essen, es wird wohl genau so "gesund" sein wie richtiges Fleisch. Es steckt immer noch Tierleid dahinter und glaube dass ich nicht einmal in Fleisch oder Wurst beißen könnte. Nach meiner Meinung wird so ein "Frankenstein Produkt" keine Zukunft haben und das hoffe ich sogar.
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03.08, 19:18 Uhr
Zitat Irbis: Da ich die Vorstellung, echte Muskeln zwischen meinen Zähnen zu haben inzwischen aber eher eklig finde, würde ich trotzdem weiter pflanzliche Fleischalternativen essen (selbst da schmecken mir manche schon zu “echt” :D )



Genau dieses ist mir vor kurzem passiert. Ich wollte einmal den Vossko Burger-Pattie mit
Erbsenprotein probieren. Ich konnte ihn nicht essen weil er mich sehr an Fleisch erinnert hat.


Ich würde auch niemals" In Vitro Fleisch " probieren. Auch bei einer Biopsie wird ein Tier gequält.
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03.08, 21:05 Uhr
Ich selber würde kein im Labor hergestelltes Fleisch essen, ich komme gut ohne zurecht, halte es für ungesund und stehe irgendwelchen Laborexperimenten eher skeptisch gegenüber.
Dennoch finde ich es ein kleineres Übel verglichen mit Massentierhaltung, sowohl was Klima, als auch was Tierleid betrifft. Wenn überzeugte Fleischesser darauf umsteigen finde ich das ein Schritt in die richtige Richtung.
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10.08, 14:59 Uhr
Da ich ja über die Gesundheitsschiene auf pflanzliche Ernährung gestoßen bin, macht das Laborfleisch für mich keinen Sinn. Aus Neugier würde ich es aber einmal probieren.
Ich bin gespannt, wie der Markt sich dafür entwickelt. Und nicht ganz optimistisch. Die Leute, die aus ethischen oder Klimaschutz-Gründen kein Fleisch mehr wollen, die haben auch heute schon einen nicht so schlechten Stand und eine mittlerweile ziemlich große pflanzliche Auswahl. Das sind Leute wie hier im Forum. Sobald man ohne auskommt, fällt einem auf, wie wenig man es eigentlich braucht.
Wer bleibt denn dann noch übrig als Zielgruppe? Die überzeugten Fleischesser, die die Problematik verdrängen. Die kann man aber höchstens über den Preis erreichen. Und das wird noch lange dauern, bis das Laborfleisch billiger als das „richtige“ ist.
Es sei denn…es kommt ein sehr hoher CO2-Preis auf Viehhaltung. Aber in dieser Utopie gäbe es dann auch ein Tempolimit und keine Kreuzfahrtschiffe mehr und mehrspurige Fahrradstraßen usw.usf….
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