Lehnen Veganer Tierhaltung immer ab?

Erstellt 30.07.2020, 21:39 Uhr, von kilian. Kategorie: Vegpool aktuell. 10 Antworten.

Lehnen Veganer Tierhaltung immer ab?
30.07.2020, 21:39 Uhr
...oder gibt es auch Veganer, die gar nicht per se gegen Tierhaltung sind?
https://www.vegpool.de/magazin/veganer-gegen-tierhaltung.html
Wie seht Ihr es?
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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
30.07.2020, 22:04 Uhr
Ich wünsche mir, dass alle Wesen frei sind.


Derzeit ist das leider nicht immer möglich. Ich lehne es nicht ab, wenn Tiere, die durch die Schuld anderer in Notlagen sind, aufgenommen und so artgerecht und frei wie möglich gehalten werden.


Tierhaltung aus wirtschaftlichen oder egoistischen Gründen lehne ich ab.
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17.08.2020, 12:28 Uhr
Habe ich gerade gelesen:
https://www.agrarheute.com/management/betriebsfuehrung/hoefesterben-echtzeit-tierhalter-geben-massenweise-571877
Geht doch, jetzt werden meine ersten Vermutungen wahr, nämlich dass durch den Klimawandel und daraus resultierende Trockenheit immer weniger Futter für Tierhaltung/Massentierhaltung vorhanden ist. Weniger Tiere heißt auch weniger Gülle.
Die Bauern müssen umstellen auf Landwitschaft ohne nennenswerte Tierhaltung.

1x bearbeitet

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17.08.2020, 17:53 Uhr
Hallo
ich möchte mich dem Wunsch von Crissie und sicher auch den meisten von uns anschließen, also dass alle Tiere frei sind, aber das geht eben nicht so von heute auf morgen. Außerdem haben wir für einige Tiere , die von uns abhängig gemacht wurden, noch Verantwortung. Z.B. wie soll man einen Zoo von heute auf morgen auflösen , denn von denen gibt es ja leider zu viele hier und anderswo und viele von diesen Tieren könnten in der Freiheit erst mal nicht existieren. Da müsste wahrscheinlich zuerst das Zuchtverbot und Wildfangverbot erlassen werden und dass die Zoos sich untereinander eben Tiere austauschen. Im Zirkus die Tiere müssen auch erstmal aus der Arena verschwinden und in Auffangstationen gebracht werden. Alle Zoohandlungen müssten aufgelöst werden, bzw. dürfte dort mehr etwas kaufen, es darf keine Exotenmessen mehr geben. ( Vor kurzem ist in Hessen wieder eine Schlange- Boa constructor- ausgebüxt und hat eine alte Dame in ihrem Haus und Hof sehr erschreckt, glücklicherweise konnte sie eingefangen werden)
Also bis alle Käfige leer sind, dauert es noch ein Weilchen, aber lasst uns die Hoffnung nicht verlieren !
lieben Gruß zurück aus dem Urlaub! ;)
METTA
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18.08.2020, 11:26 Uhr
Zitat Smaragdgruen:Habe ich gerade gelesen:
https://www.agrarheute.com/management/betriebsfuehrung/hoefesterben-echtzeit-tierhalter-geben-massenweise-571877
Geht doch, jetzt werden meine ersten Vermutungen wahr, nämlich dass durch den Klimawandel und daraus resultierende Trockenheit immer weniger Futter für Tierhaltung/Massentierhaltung vorhanden ist. Weniger Tiere heißt auch weniger Gülle.
Die Bauern müssen umstellen auf Landwitschaft ohne nennenswerte Tierhaltung.


Interessanter Artikel, Smaragdgruen. Macht Hoffnung. Was ich nicht ganz verstehe: Die Tierhalter-Zahl schrumpft, aber schrumpft denn auch die Anzahl der gehaltenen Tiere, oder bedeutet das nur eine Verschiebung in Richtung noch mehr Tiere in der "Großindustrie"? Oder habe ich die Statistik nicht richtig gelesen und es geht doch um die Stückzahl der Tiere?
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18.08.2020, 12:45 Uhr
Ich fürchte, dass die Tiere dann an andere noch größere Landwirtschaften verkauft werden. Und diese dann die Landwirtschaftsministerin noch mehr unter Druck setzen, wegen der Auflagen. Eigentlich wäre es eine gute Zeit, einige von diesen Bauern auf biovegane Landwirtschaft ohne Tiere umzuschulen mit Zuschüssen vom Land oder Bund , sowie- da man ja jetzt weniger Land braucht - einiges Land wieder zurückzuführen in die Natur( das würde natürlich eine Weile dauern), aber dass werden nicht alle mitmachen wollen. :-( .
Lieben Gruß
METTA

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18.08.2020, 16:42 Uhr
Ich gehe davon aus dass nicht nur die Zahl der Viehhalter sinkt, sondern auch die Zahl der Tiere. Die Menschen werden es nicht mehr hinnehmen dass man ihnen riesige Tierfakriken vor die Nase setzt. Hinzu käme ja auch noch das zunehmende Gülleaufkommen auf engem Raum. Es wird auch der Fleischverbrauch durch zunehmende Aufklärung über die negativen Folgen vom Fleischverzehr sinken. Wir leben es schon vor !!!
Auch die Politik darf diese Massentierhaltung nicht mehr zulassen.
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18.08.2020, 17:10 Uhr
Hier ein paar Zahlen seit 2000, also für die gefiederten Mitlebewesen von uns sieht es nicht hoffnungsvoll aus....
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/08/PD20_298_413.html

Aber ich Danke Dir Smaragdruen für Deinen Optimismus.... für die Tiere....
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20.08.2020, 15:45 Uhr
Da ist wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken ... ich lebe auf den Lande und alle Bauern die ich kenne, egal ob Bio, Normal oder sonstwas sehen Tiere als etwas an mit dem man Geld verdient ... das wird sich so schnell nicht ändern .... leider .
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20.08.2020, 16:50 Uhr
Hallo Banditx
ich fürchte auch, dass das so ist. Deshalb müssen die Tierrechte verbessert werden und auch die Möglichkeit, dass sich Tiere von Menschen oder Vereinen vor Gericht vertreten lassen dürfen , um ihre Interessen zu wahren.
Ich habe im Urlaub ein interessantes Buch dazu von Bernhard Ladwig angefangen: Politische Philosophie der Tierrechte. Ist allerdings sehr trocken und man braucht einen langen Atem dazu. ;)

Lieben Gruß
METTA
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