Pizza-Test: "Veggie Lovers" von Garden Gourmet

Erstellt 05.10.2019, 12:59 Uhr, von kilian. Kategorie: Vegpool aktuell. 19 Antworten.

Pizza-Test: "Veggie Lovers" von Garden Gourmet
05.10.2019, 12:59 Uhr
Wir haben eine neue vegane Tiefkühlpizza probiert:
https://www.vegpool.de/produkte/garden-gourmet-veggie-lovers-pizza-test.html
Wer kennt sie?
1x bearbeitet

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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
06.10.2019, 08:56 Uhr
Danke für den Test. Ich kenne sie nicht, aber jetzt nach Deinem Test würde ich sie auch nicht kaufen, denn ich mag es gar nicht, wenn Pizza-Teige "süss" sind. Schön, dass Du das erwähnt hast, erspart mir eine Enttäuschung. Wobei ich nur äusserst selten mal eine fertige Pizza kaufe. Sie sind so einfach selbst herzustellen. Aber wenn es mal schnell gehen muss, habe ich das auch schon gemacht (in meiner nicht-veganen Zeit).
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06.10.2019, 09:29 Uhr
Wenn ich mal keine Zeit und keine Lust habe Pizza selber zu machen, bestelle ich lieber eine Frische beim "Pizza-Taxi". Ich habe zum Glück zwei Pizzerien im Lifergebiet, die auch vegane (sehr leckere) Pizza auf der Karte haben.
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06.10.2019, 09:51 Uhr
Oh, hast Du es gut, Annabella. "Unser" nächster Pizza-Bringdienst ist 40 km entfernt und liefert nur im Umkreis von 10 km :-(
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06.10.2019, 11:16 Uhr
Guten Morgen zusammen,

sorry, aber ich war schon ein wenig erstaunt, dass Ihr eine Nestlé Pizza überhaupt kauft und ausprobiert :surprise:

Das geht für mich gar nicht, sobald mir bewusst ist, dass ein Produkt von Nestlé ist, kaufe ich es nicht mehr! :-/

Auch wenn ich einige Dinge gern gemocht habe...

Wie seht Ihr das?


Lieben Gruß und schönen Sonntag :wink:

...ich habe zum Glück auch einen Pizzalieferdienst in der Nähe, der vegane Pizza auf eigenen Wunsch herstellt ;)
1x bearbeitet

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06.10.2019, 11:50 Uhr
Ich bemühe mich, soweit es geht, nichts von Firmen zu kaufen, die einen wesentlichen Beitrag dazu tun, diesen Globus in Grund und Boden zu rammen. So verzichte ich seit Jahren auf meinen geliebten "Caro-Getreidekaffee", der ja nun seit vielen Jahren leider bei Nestlé ist. Und leider habe ich bisher keinen bezahlbaren Ersatz gefunden, denn einen Bio-Getreidekaffee für 10 Euro kann ich mir als Kleinrentner nicht leisten.

Ich versuche, so vegan wie möglich zu leben. Ich werde niemals perfekt sein, und keiner von uns hier wird jemals perfekt sein.
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06.10.2019, 12:19 Uhr
Vegan ist vegan ist vegan - aber nicht in jedem Fall bio und auch nicht in jedem Fall für alles und in jedem Fall "gut". Selbstverständlich werden hier auch Produkte besprochen, die von großen Herstellern stammen, die endlich den Weg auch in die vegane, also in jedem Fall rerssourcenschonendere Produktion finden - auch wenn das bisher nur ein Bruchteil deren Produktion betrifft.Dennoch sicher ein Fortschritt in die richtige Richtung!


Die Boykotte solcher Hersteller ausgerechnet bei deren veganen Produkten nützen niemandem etwas, im Gegenteil, sie senden völlig falsche Signale an den Hersteller, nämlich "Vegan lohnt sich nicht!". Vielmehr hilft es, ausschließlich positiv bewertete vegane Produkte von ihnen zu beziehen, damit klar wird, dass es dafür einen Markt gibt: "Vegan lohnt sich!"
Dazu kommt dann auch noch, dass deren Marktgängiglkeit auch zu weiterer Verbreitung in den meisten Supermärkten und Ketten führt. Jedes von Fleischessern auch nur ausprobierte vegane Gericht ist eine potenzielle Chance für die vegane Ernährung insgesamt und mindestens ein nicht verzehrtes Stück Tierleid - egal von wem das vegane Gericht hergestellt wird.

Selbstverständlich sollten natürlich die Hersteller bevorzugt werden, die sich als Pioniere schon lange Zeit auf vegane Ernährung spezialisiert haben. Insbesondere wenn beide im Regal stehen oder in der Truhe vor einem liegen. Das Preis Leistungs- Gefälle ist leider den Zusammenhängen im Kapitalismus geschuldet. Das führt dazu, dass Produkte der großen Hersteller durch die riesige Gesamtstruktur, durch Einkaufsvorteile durch große Mengenabnahme und so weiter immer die Möglichkeiten der "kleineren" Hersteller gegen die Wand drücken. Wir halten es dann so: Wenn ein gutes Bioprodukt zu teuer ist, kaufen wir es in größeren Abständen dennoch. Sonst greifen wir zur für uns öfter erschwinglichen konventionellen Ware. Wie ich finde ein erträglicher Kompromiss, der unserer Einkommenssituation geschuldet "ein so viel als möglich" erreicht, ohen ganz auf alles verzichten zu müssen.

Wie gesagt: Komplette Boykotte halte ich für nicht zielführend - bei veganen Produkten sogar für kontraproduktiv.
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06.10.2019, 12:21 Uhr
Zitat Sternliu:
...ich habe zum Glück auch einen Pizzalieferdienst in der Nähe, der vegane Pizza auf eigenen Wunsch herstellt ;)


Und da kannst Du ausschließen, dass er nichts von Nestle verwendet? Angesichts der Übermacht von Nestle im C&C-Bereich (der Bereich, bei dem Wiederverkäufer einkaufen) ist das eher nicht der Fall.
1x bearbeitet

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06.10.2019, 12:22 Uhr
Zitat Sternliu:
Das geht für mich gar nicht, sobald mir bewusst ist, dass ein Produkt von Nestlé ist, kaufe ich es nicht mehr! :-/

Das macht für mich wenig Sinn :| Als Veganer bin ich ja nicht in der Zielgruppe von Nestlé. Ich glaube von den Produkten sind vielleicht mal 10% vegan, wenn man Garden Gourmet einmal außen vorlässt. Außerdem müsste ich ja dann alle Konzerne der Größe und/oder mit ähnlichem wirtschaftlichen Verhalten (was so gut wie alle wären) boykottieren.


Und was würde passieren, wenn keiner Produkte von Garden Gourmet kauft, nur weil Nestlé den Laden ganz oder teilweise übernommen hat? Sie würden die Firma wieder abstoßen und Garden Gourmet würde vielleicht daran kaputtgehen, was Menschen, die sich für die pflanzliche Ernährung einsetzen (die Gründer und die meisten Mitarbeiter von Garden Gourmet) scheitern ließe. Das kann doch nicht mein Ziel als Veganer sein oder sehe ich das falsch?

Zitat Sternliu:
Wie seht Ihr das?

Ich fördere lieber gezielt die Menschen (Einzelhandel/Hersteller), von denen ich glaube, dass sie fair und sauber arbeiten, hinter dem veganen Gedanken stehen und versuchen, niemanden auszubeuten. Zusätzlich unterstütze ich entsprechende Vereine/Stiftungen mit Spenden. Das finde ich effektiver, als einen einzelnen Konzern zu boykottieren, dem es ohnehin nicht auffällt. Außerdem boykottiere ich ja als Veganer sowieso schon zahlreiche Produktgruppen, deren Verkaufszahlen dann entsprechend zurückgehen. Und ein Schrumpfen der Marktanteile ist einer der Punkte, die ein Unternehmen wie Nestlé beobachtet und seine Strategie danach ausrichtet. Unsere Wirtschaft ist nunmal auf Gewinn ausgelegt, was automatisch zu Ausbeutung führt. Dagegen sollten wir vorgehen, nicht gegen einen Konzern, der, sollte er verschwinden, durch einen neuen (vielleicht chinesischen) noch schlimmeren ersetzt wird.

Die Pizza werde ich wohl nicht probieren, aber Danke fürs Testen Killian. Ich bevorzuge auch meine selbstgemachte Piza, die ich nach Lust und Laune belegen kann. Unser Pizzadienst kommt mit Veganern noch nicht so gut zurecht. Einmal war auf der "ohne Käse" bestllten Pizza auch keine Tomatensauce :crazy: und ansonsten sparen die derartig am Gemüse, dass sie ohne Käse echt armselig wirkt. Aber wen wundert das, wo doch Milchprodukte im Vergleich zu frischem Gemüse so abartig billig sind?
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06.10.2019, 12:30 Uhr
Zitat Vegbudsd:
Die Boykotte solcher Hersteller ausgerechnet bei deren veganen Produkten nützen niemandem etwas, im Gegenteil, sie senden völlig falsche Signale an den Hersteller, nämlich "Vegan lohnt sich nicht!". Vielmehr hilft es, ausschließlich positiv bewertete vegane Produkte von ihnen zu beziehen, damit klar wird, dass es dafür einen Markt gibt: "Vegan lohnt sich!"


Vor allem kann genau das Gegenteil passieren. Sollte ein solcher Großkonzern ein veganes Produkt vom Markt nehmen, wird er ein anderes eventuell sogar unveganes Produkt nachschieben. Es ist nicht so, dass ein freiwerdender Platz wieder von einem anderen veganen Produkt belegt wird. Die oft erwähnten kleineren Firmen haben in unserer Handelslandschaft aufgrund der Strukturen wenig Chancen.
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