Porträt über bio-veganen Landwirt

Erstellt 04.07.2020, von kilian. Kategorie: Vegpool aktuell. 5 Antworten.

Porträt über bio-veganen Landwirt
04.07.2020
Daniel Hausmann ist bio-vegane Landwirt und ein Pionier auf diesem Gebiet.
Wir haben ihn vor Ort besucht!
https://www.vegpool.de/magazin/bio-veganer-landwirt-daniel-hausmann.html
So ein schöner Betrieb! Wie gefällt es euch?
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04.07.2020
Hallo Kilian
danke erst mal für den Bericht, habe ihn erst heute abend in Ruhe gelesen. :thumbup:
es ist schade, dass er so weit weg ist vom Rhein-Main Gebiet. Aber er hat schon recht, dass er seine Produkte nur in seiner Region ausfährt. Na ja vielleicht kommt das hier auch irgendwann mal, solange müssen wir eben noch warten und Obst und Gemüse von einem Naturland Gärtnerei kaufen, die aber leider auch - noch- Pferdemist verwendet. Ich habe den Chef, der selbst auf dem Markt steht, mal nach biovegan gefragt, das kannte er gar nicht.


Lieben Gruß
METTA
1x bearbeitet

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04.07.2020
Hallo Metta,
was ist jetzt so schlimm daran Pferdemist zu verwenden. Die Pferde sind da und sie scheiden aus, wie jedes Lebewesen. Was sollte mit dem Mist geschehen? Wäre verbrennen besser? Ausserdem sind Pferde reine Pflanzenfresser, für mich spricht überhaupt nichts dagegen damit Pflanzen zu düngen.

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05.07.2020
Liebe Cumina,
Er verwendet auch noch Rindermist, hatte ich vergessen ! Aber er verwendet wohl auch Luzernen und andere Pflanzen siehe hier:
gaertnerhof-schartner.de/

Bei Herrn Hausmann geht es doch auch ohne, das wollte ich damit eigentlich sagen. Sicher ist Pferdemist nicht so schlimm wie Rindermist.


Lieben Gruß
METTA

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05.07.2020
Hallo liebe Metta,

sicher geht es auch ohne tierischen Mist. Aber wenn er nun mal da ist, weil die Tiere da sind - da finde ich es schon sinnvoll diesen Mist in den Kreislauf zurück zu führen. Passiert ja in der freien Natur auch. Wildtiere geben ihre Auscheidungen an die Pflanzen ab.
Ich nehme meinen Hühnermist auch zum Düngen her. Finde ich jetzt besser als ihn in der Mülltonne zu entsorgen. Die Rosen gedeihen damit prächtig.

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05.07.2020
Ich denke, Mist und Gülle als Düngemittel sind dann abzulehnen, wenn sie durch den Verkauf die Tierausbeutung zusätzlich lukrativ machen. Insbesondere die Massentierhaltung sollte also niemals Geld für ihre Abfallprodukte bekommen, sondern diese maximal kostenlos abgeben dürfen, sofern sie nutzbringend auf Äcker gebracht werden können. Bei Überproduktion von Gülle sollte hingegen eine ordnungsgemäße Aufbereitung auf Kosten des Tierhalters Pflicht sein.
Und natürlich muss man auch aufpassen, dass sich nicht der Irrglaube durchsetzt, man brauche unbedingt tierischen Dünger und dass es somit nie ganz ohne Tierhaltung gehen könnte.
Ansonsten ist Kreislaufwirtschaft natürlich trotzdem besser, wenn die Tiere eben schon mal da sind - da stimme ich Cumina zu.
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