Regionale Tierprodukte besonders schädlich fürs Klima

Erstellt 06.08.2020, 16:29 Uhr, von kilian. Kategorie: Vegpool aktuell. 11 Antworten.

02.03.2021, 19:09 Uhr
Und da isses wieder...
Vor allem die Behauptung, wir wollten hier mit irgendwas die ausländische Fleischindustrie stützen finde ich besonders absurd.


Aber ich verstehe die aufgeregte Kritik durchaus: Macht sie doch deutlich, wie sehr man sich auf Seiten der Fleisch- Milchproduzenten in die Enge getrieben fühlen muss. Dass Biofleisch auf dem deutschen Markt höchstens zwei Prozent erreicht spielt in der Argumentation keinerlei Rolle, aber klar soll wohl werden, dass regional in jedem Fall zu importfreier Fütterung führt und vegan in jedem Fall ausschließlich mit exotischen, mit viel Emissionen importierter Ware funktionieren kann, Veganer*innen also immer umweltschädlich handeln. Oha, starker Tobak!


In einer idealen Welt, in der der Fleischkonsum so ausgewogen wäre, dass er noch umweltverträglich und ohne Massentierung tiergerecht genug wäre, wäre es völlig absurd, Produkte oder Futtermittel weit aus dem Ausland zu importieren, was die Ökobilanz im Allgemeinen stört.


In meiner idealen Welt würde gar kein Fleisch oder andere tierische "Produkte" konsumiert und wir würden Tiere mit demselben Respekt und unter Wahrung ihrer Würde behandeln - und gar nicht töten um was zu Essen auf dem Teller zu haben!

Damit wären auch ein großer Teil der ökologischen sowie sozialen Probleme erledigt. Die Landwirtschaft produziert uns ökologische (Klimawandel, Gülleüroblem usw.) und gesundheitliche (Multiresistente Keime, Zoonosen usw.) Probleme. Dazu besteht ständig Gefahr für die Landwirte, die totgemachten Tiere bzw Milch usw. unter Preis verkaufen zu müssen.

Falls nötig, gerne mehr Argumente pro Vegan und contra tierleidbasierter Konsum.


1x bearbeitet

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Hi,

was hältst Du davon? :star:

LG!
02.03.2021, 19:10 Uhr
Hi Dorla,
herzlich willkommen hier und danke für dein Feedback.

Zitat Dorla:Ich habe nur ein einziges Argument aus den Kommentaren zum Artikel entnommen: die CO2-Auswirkung des Imports der Futtermittel sei größer als der Import des Fleisches selbst.


Das ist richtig.

Der Anbau der Futtermittel und die "Veredelungsverluste" (= Umwandlung zu Gülle) sind die wichtigsten Gründe, warum Tierprodukte so klimaschädlich sind.

Wenn die Futtermittel tausende Kilometer entfernt angebaut werden (z. B. in Argentinien), aber hier "regional" verfüttert werden, wird das Problem durch die anfallenden Transport-Emissionen noch verschärft. Würden die Tiere in Argentinien gemästet und nur das Fleisch importiert, entfielen diese Futtermittel-Transporte.

Zitat Dorla: Regionale Produktion (und insbesondere regionale Futtermittelherstellung) bedeutet logisch weniger Umweltzerstörung im Ausland, als wenn jetzt noch ALLE regionalen Futtermittel zusätzlich dort als Vorprodukte produziert würden.


Da stimme ich dir zu. Lies dir bitte den Artikel noch einmal durch, denn das ist dort beschrieben.

Zitat Artikel:
In Deutschland gibt es so viele Tierhaltungen, dass das Land auf Importe angewiesen ist.

Ein Großteil der weltweit verbrauchten Futtermittel stammt aus Südamerika. Aus Staaten wie Brasilien, Paraguay und Argentinien, in denen Regenwälder in Brand stehen, wie man in den Nachrichten immer wieder sehen kann [1][2][3].


übrigens mit nicht weniger als 3 Quellen versehen :D

Zitat Dorla:Haben Sie sich eigentlich einmal gefragt[...] Glauben Sie etwa, [...]

das klingt ein bisschen nach Vorwürfen. Aber ich möchte gerne sachlich mit dir diskutieren - oder gar nicht.
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