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5 Fakten die viele Fleischesser nicht kennen

Fleisch ist ein schmackhaftes Lebensmittel. Wohl die meisten Veganer waren früher selbst Fleischesser, bevor sie sich entschieden haben, ihre Ernährung umzustellen. Mit Verzicht hat das nicht zu tun - vielmehr mit interessanten Fakten und Erkenntnissen rund um Fleisch. Hier 5 Fakten, die wohl nur wenige Fleischesser kennen:

#1: Fleischproduktion? Gülleproduktion!
Auch wenn Tiere weltweit für die Erzeugung von Fleisch gehalten werden, so sind die Tierhaltungen doch in erster Linie Gülle-Produzenten. Viele Fleischesser wissen bereits, dass für ein Kilo Fleisch etwa 15 Kilo Futtermittel "investiert" werden müssen. Doch die konkreten Auswirkungen sind selbst in der Phantasie nicht besonders appetitlich: Denn das Futtermittel wird nicht etwa zu Fleisch "konzentriert", sondern wandert größtenteils als Gülle wieder hinten raus. Aus 15 Kilo Getreide wird also mit etwas Glück ein Kilo Fleisch - und 14 Kilo konzentrierter Kot, der, zusammen mit Wasser, 100-200 Liter Gülle ergibt. Lecker!

#2: Wir lieben die Tiere, die wir kennen.
Rinder sind wahrscheinlich ähnlich schlau wie Hunde und Katzen. Schweine sind vielleicht noch etwas klüger. Trotzdem mögen wir immer die Tiere, die wir kennen und zu denen wir einen emotionalen Bezug haben. Die Unterscheidung zwischen "dummem Rind" und "lieber Katze" ist daher rein kulturell - oder anders gesagt: Willkürlich. Wer Tiere liebt, wird den Lebenswillen von Rindern genau so respektieren wie den von Hund oder Katze. Mehr dazu: Die Ideologie des Karnismus.

#3: Menschen in den "Blue Zones" essen pflanzenbasiert.
Auf der Erde gibt es fünf Regionen, in denen Menschen statistisch deutlich älter werden als an anderen Orten. Diese werden als "Blue Zones" bezeichnet. Forschungen zeigten, dass die Menschen in den Blue Zones überwiegend pflanzlich essen. Eine pflanzliche Ernährung steht aber nicht nur hier mit einer erhöhten Lebenserwartung in Verbindung, sondern oft auch mit höherer Lebensqualität, da viele typische Zivilisationskrankheiten gar nicht erst entstehen. Die medizinische Disziplin der Epigenetik beschäftigt sich mit diesem Phänomen.

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#4: Veganer lehnen Fleischesser nicht ab.
Fleischesser lehnen Veganer häufig deshalb ab, weil sie selbst glauben, von ihnen abgelehnt zu werden. Eine Art vorsorgliche Ablehnung. Das haben bereits mehrere psychologische Untersuchungen bestätigt. In Wahrheit haben die meisten Veganer nichts gegen Fleischesser. Wer sich das klar macht, kann sich mit pro-veganen Argumenten gelassener auseinandersetzen. Schließlich waren die meisten Veganer früher selbst Fleischesser.

#5: Vegane Ernährung ist nicht immer anstrengend.
Viele Fleischesser glauben, eine vegane Ernährung sei immer mit Anstrengungen verbunden oder würde vertieftes Fachwissen über die Ernährung erfordern. Fakt ist: Die Vegan-Umstellung ist eine Umstellung der Angewohnheiten. Nach etwa 6 Wochen haben sich die neuen Routinen eingespielt und die vegane Ernährung fühlt sich ganz normal an. Achja: Wer sich für eine gesunde Ernährung interessiert, sollte sich ohnehin etwas Fachwissen zulegen - ein Großteil aller Zivilisationskrankheiten lässt sich schließlich mit falscher Ernährung zurück führen. Darunter Übergewicht, Diabetes Typ II, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verschiedene Krebsarten.



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