Buch: "Besser leben ohne Plastik"

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Das Buch "Besser leben ohne Plastik"
Das Buch "Besser leben ohne Plastik" Bild: K/Vegpool

Wussten Sie, dass alle Sorten von Plastik im Laufe der Zeit Schadstoffe abgeben, dass Plastikteile längst im Trinkwasser, ja sogar im eigenen Blut nachweisbar sind und dass eine Plastikflasche 450 Jahre braucht, um zu zerfallen (sie verrotet nie)? Klar, gänzlich unbekannt sind die Fakten schon lange nicht mehr. Fast jeder hat schon von den gigantischen Müllbergen erfahren, die in den Ozeanen treiben und unzählige Meerestiere das Leben kosten.


Plastik steht auch im Verdacht, Krebs zu erregen und den Hormon-Haushalt im menschlichen Körper durcheinander zu bringen. Schuld daran sind die enthaltenen Weichmacher, ohne die es haltlos zerfallen würde. Auch die Film-Dokumentation "Plastik Planet" zeigt die Folgen von Plastik eindrücklich.


Plastik ist aber nicht nur ein lang anhaltender Umwelt- und Tierkiller, sondern auch ein durchaus praktisches Verpackungsprodukt. Es ist hygienisch, wasserfest, leicht und auch noch super billig. In vielen Bereichen kann man sich den Alltag ohne Plastik kaum mehr vorstellen. In einigen Ländern wird das Obst sogar erst mit Plastikhandschuhen aus dem Regal genommen, bevor es in die Plastiktüte wandert. Es ist Zeit, für gute, ökologische Alternativen. Und zum Glück gibt es einige!

Einfach ohne Plastik leben

Wie man ohne Plastik (besser) leben kann, das wird im Buch "Besser leben ohne Plastik" erklärt, das im Oekom-Verlag erschienen ist. Die Autorinnen Anneliese Bunk und Nadine Schubert, beide Mütter zweier Kinder, haben das Buch mit reichlich Praxiserfahrung geschrieben. Sie geben reich bebilderte Tipps, um Plastik nachhaltig aus dem Alltag zu verbannen. Dabei beschränken sie sich nicht nur auf Plastik selbst, sondern behandeln auch Materialien, die gerne als Plastik-Alternative bezeichnet werden, aber ebenfalls ökologische oder gesundheitliche Nachteile haben können.

"Besser leben ohne Plastik" ist ein hübsches, kompaktes, bunt und fröhlich bebildertes Buch, das ganz ohne erhobenen Zeigefinger auskommt und einen inspiriert, im Alltag einfach mal den Stoffbeutel zu verwenden. Im Buch sind auch Rezepte enthalten, zum Beispiel für die Herstellung von Snacks, die man sonst nur in Plastikverpackung findet. Einige Rezepte enthalten allerdings Tierprodukte, sind also für Veganer nicht geeignet. Die Verringerung oder Vermeidung des Plastikverbrauchs ist allerdings durchaus auch Veganern zu empfehlen.

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Autor: Kilian Dreißig

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Schlagworte: Sachbücher Umweltschutz Nachhaltigkeit Rezension


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