Gewürzmischung

Curry – Gewürzmischung aus Asien

Veröffentlichung: , Bearbeitung:

Indische GewürzeIndische Gewürze
Bild: sara marlowe, flickr.com (bearb.) Bildtitel: Indian Spices, CC-BY


Der Begriff „Curry“ steht sowohl für typisch asiatische, würzige Soßengerichte, als auch für in Asien weit verbreitete Gewürzpulver und -Pasten aus einer Vielzahl an Zutaten. In diesem Artikel ist die Rede von Curry als Würzmittel.
Currypulver ist auch in Deutschland sehr verbreitet und besteht meist aus Curcuma, Koriander, Kreuzkümmel (Cumin), Bockshornklee und Pfeffer. Häufig werden weitere Gewürze beigemengt, so dass sich Currymischungen je nach Hersteller, Ursprungsland und Region deutlich unterscheiden können. Die Curry-Gewürzmischung hat mit dem reinen Pulver aus den Blättern des Currybaumes eigentlich nichts zu tun, wird aber häufig damit verwechselt. Nur selten werden Currybaum-Blätter in Currymischungen verwendet.

In einigen Ländern wird Curry auch als Paste angeboten. Einfache, nicht unbedingt traditionelle Curry-Würzmischungen sind in Deutschland in fast allen Lebensmittelläden erhältlich. Spezielle, ländertypische Mischungen erhält man z. B. in Asialäden und in Feinkost-Geschäften.

Currypulver lässt sich hervorragend verwenden bei der Zubereitung ostasiatischer Speisen wie Reisgerichten, Suppen und auch Süßgerichten – und natürlich für typisch Berliner Currywurst (hierzu z. B. vegane Würstchen aus Seitan verwenden). Currypulver ist auch häufig in Gewürzsoßen und Ketchup enthalten.

Tierprodukte in Curry-Gewürzmischungen

Curry-Gewürzpulver ist zwar von den Hauptzutaten her praktisch immer vegan – gerade in billigeren Würzmischungen wird aber manchmal Milchzucker (Laktose) beigefügt, so dass diese entsprechenden Mischungen für vegane Gerichte nicht geeignet sind. Auch Menschen mit einer Laktoseintoleranz sollten auf entsprechende Mischungen verzichten und laktosefreie Würzmischungen bevorzugen.

In pastösen Currymischungen, wie sie häufig in Asialäden angeboten werden, ist relativ häufig auch Garnelenpaste enthalten (z. B. als „Kapi“ bezeichnet), die aus fermentierten Garnelen hergestellt wird. Veganer und Vegetarier sollten also insbesondere bei thailändischen Currypasten genau auf die Zutatenliste achten.

Autor:
3,7/5 Sterne (6 Bew.)
Kommentare

Ein Zeichen der Verantwortung

Bitte stärke unsere Arbeit mit deiner Mitgliedschaft.
Du kannst auch einmalig spenden! Weitere Infos.

Veganer Newsletter

Hol' Dir den kostenlosen Vegan-Newsletter. Neueste Artikel, Vegan-Tipps und mehr.

E-Mail:
Gratis & jederzeit abbestellbar. Bitte beachte die Datenschutzerklärung und diese Infos.
Abmeldung jederzeit möglich.

Nächster Artikel:

Im Beruf: Als Veganer unter Fleischessern