Rezension

Buch „Das Vegane Kochbuch meiner Oma“

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„Das Vegane Kochbuch Meiner Oma“ - Titel„Das Vegane Kochbuch Meiner Oma“ - Titel
Bild: A/Vegpool


Vegan scheint für manche ein neuer Trend zu sein – doch Kirsten Mulach zeigt in ihrem Kochbuch „Das vegane Kochbuch meiner Oma“, dass es schon zu Omas Zeiten überraschend viele vegane Speisen gab. Schon zu Zeiten ihrer Großmutter waren nämlich viele Gerichte einfach aus den Gründen vegan, weil nichts anderes als Gemüse und Pflanzenkost zur Auswahl stand. Diese Rezepte hat Mulach nun gesammelt und veröffentlicht. Ob sich die der Kauf des veganen Kochbuchs lohnt, wird hier verraten.

Die Geschichte hinter dem Kochbuch

Kirsten Mulach ernährte sich bereits viele Jahre vegan. Allerdings hat sie die vegane Ernährung vorerst nicht fitter, vitaler und gesünder gemacht. Bis zu 4000 Kcal täglich stopfte sie täglich in sich hinein – die bittere Bilanz: Nach vier Jahren Veganismus brachte sie 18Kg mehr auf die Waage. Der Fehler lag laut Autorin darin, dass sie die vegane Ernährung mit einem Schlaraffenland gleichsetzte: Wenn schon keine tierischen Produkte, dann eben alles andere in so großen Mengen genießen, wie man möchte! Smoothies mit Avocado, Nudeln, Kartoffeln, Datteln und Cashewnüsse wurden in rauen Mengen von Mulach verzehrt. Dann jedoch fiel ihr das Kochbuch ihrer Oma in die Hand, das Wert auf eine gemüsebetonte Küche legte. Diese Rezepte verhalfen der Autorin beim Abnehmen und zu neuem Wohlbefinden.

Der Inhalt

Tatsächlich sind die Gerichte aus „Das vegane Kochbuch meiner Oma“ zu großer Zahl eine Variation aus dem, was das heimische Gemüsebeet zu bieten hat. Von Endivien- & Bohnensalat über Erbsensuppe bis zu Bratkartoffeln ist einiges dabei. Auf 108 Seiten teilt die Autorin die Rezepte ihrer Großmutter für Frühstück, Salate, Hauptgerichte, Desserts, Kaffeezeit und das Abendbrot. Stets sind die Rezepte einfach zuzubereiten – was das Kochbuch durchaus geeignet für Koch-Anfänger macht – und für die schnelle Küche geeignet.

Hübsch bebilderte, vegane RezepteDas Buch von innen
Bild: A/Vegpool

Einige Rezepte sind in unter einer halben Stunde fertig zubereitet. Jedes Rezept verfügt über eine Portionenangabe, die Zubereitungszeiten sind jedoch nicht bei jedem Gericht angegeben. Auch über Nährwertinformationen gibt das Buch keine Auskunft.
Das Buch ist mit vielen hübschen, nostalgisch wirkenden Fotos bebildert.

Viel Frisches Gemüse, aber...

Es ist sehr erfrischend ein Kochbuch zu finden, dass nicht auf Fleisch- und Milchersatzprodukten basiert, sondern eine traditionelle Gemüseküche in den Fokus rückt. Wer großen Wert auf eine sehr gesunde, vegane Ernährung legt, könnte sich über den hohen Fettgehalt einiger Rezepte allerdings wundern. Außerdem werden hier und da auch stark verarbeitete Zutaten verwendet, die Oma vielleicht noch gar nicht gekannt hat.


Wer sich jedoch daran nicht stört, findet in „Das vegane Kochbuch meiner Oma“ ein abwechslungsreiches Kochbuch mit relativ kurzen Zubereitungszeiten, dass zudem keine exotischen Zutaten fordert und Wert auf traditionellere Rezepte legt. Auch Leser, die auf der Suche nach Rezepten sind, die man zum Großteil aus regionalem und saisonalem Gemüse herstellen kann sowie Gemüsegärtner, die eine Verwendung für ihre eigene Ernste suchen, werden mit Kirsten Mulachs Kochbuch sicher Freude haben.
„Das vegane Kochbuch meiner Oma“ ist im Bassermann Verlag erschienen und kostet 16,99 Euro.

Autor:
3,0/5 Sterne (13 Bew.)
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